Deutschland, die Letzte macht das Licht aus…

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Der Klimaschwindel zeigt mittlerweile alle Züge einer ausgewachsenen Kollektivneurose. Nachdem man uns Glühbirnen, Steaks und Flugreisen verbieten wollte kochte letzte Woche hoch, daß sich zu scheiden umweltschädlich sei: weil Getrenntlebende mehr CO2 "verbrauchen" als Verheiratete. Der neuste Öko-Wahnsinn: heute um 20 Uhr sollen alle für fünf Minuten das Licht ausmachen. Zur Planetenrettung. Die Steigerung von "Umwelt"-Politik ist offensichtlich Rinderwahn…

Den blödsinnigen Licht-Aus-Aufruf könnte man freilich dort ausbuchen, wo ich auch die immer wieder auftauchenden Benzinboykott-Spams ablege, nämlich in der Rundablage, denn man senkt die Benzinpreise nämlich nicht durch eMail-Spam mit Aufrufen, nicht mehr zu tanken, sondern dadurch, daß in der Systemsteuerung des Landes endlich jemand auf die Regimewechsel-Taste drückt. Die gegenwärtige Lichtverzicht-Aktion aber geht unter anderem von der Bild-Zeitung aus, dem Kopfblatt der klimaschwindelgläubigen Pisa-Generation. Diese, wie auch deren Zentralorgan, werden mir damit noch ein wenig unsympathischer als sie es ohnehin schon sind.

Natürlich kann man auch heute um 20 Uhr ein wenig über die Hintergründe nachdenken, und die dürften, wie bei allen solchen Aktionen, wohldurchdacht sein. So will man offensichtlich nicht nur testen, wie leicht die Bevölkerung durch solche Aufrufe steuerbar ist, sondern nimmt auch einen nach der Abschaltorgie auftretenden viel größeren und längeren Ausfall billigend in Kauf: wird nach der kollektiven Klimaschutz-Andacht nämlich im Steckschritt wieder eingeschaltet, könnte das das Stromnetz lahmlegen. Sagen jedenfalls die Netzbetreiber. Die aber müßten es eher als die Bild-Zeitung wissen. Und vor gut einem Jahr haben schon viel kleinere Ursachen halb Europa verdunkelt.

Am Ausmaß der Dunkelheit freilich werden wir auch ablesen können, wie leidensbereit die Bevölkerung ist, und also, wie weit die Klimareligion schon in den Hirnen verankert ist. Daß der Klimaschwindel viel erfolgreicher ist als die Mär vom Waldsterben oder die Legende vom Ozonloch, das ist freilich schon im Vorfeld klar. Und das könnte für die kommenden Härten relevant sein: Strangulation der Lebensmittelversorgung, Emissionshandel für Privathaushalte, Maut auf allen Straßen und Zwangsinstallation unwirtschaftlicher Solaranlagen sind nur die bekanntesten Verteuerungs- und Verknappungsinstrumente, die man derzeit vorbereitet.

Letztlich haben die Planer der des Klimaschwindel-Schwachsinns aber die satirischen Qualitäten ihrer Aktionen wie immer übersehen. In der DDR gab es bekanntlich den Witz mit dem leeren, hell erleuchteten Land und dem Riesen-Loch in der Mauer. Dort landet der Staatsratsvorsitzende mit seinem Diensthelikopter und findet einen Zettel: "Der Letzte macht das Licht aus". So ist es auch in diesem Land, dessen schrumpfende Bevölkerung sich durch Geburtenverweigerung sehr umweltfreundlich verhält, denn nicht nur das Atmen, sogar das Furzen ist bekanntlich "klimaschädlich". Bald macht hier tatsächlich der Letzte das Licht aus. Das ist die wahre Aussage des Klima-Unfugs: wir leben nicht mehr am Anfang der Zukunft, sondern am Ende der Geschichte. Und unsere DDR-Kanzlerin macht bald das Licht aus, per Gesetzgebungsakt. Ob sie dabei die letzte am Lichtschalter ist, weiß ich freilich nicht. Das Letzte ist sie aber auf alle Fälle…

Link zum Thema: Glühbirnen-Verbot: dem BWL-Boten geht ein Licht auf | Politik im Rinderwahn, oder Deutschland im Öko-Frühling | Pläne zur Flugreisesteuer wieder aufgeflammt | Explosion einer Steuer: die Mineralölsteuer seit 1950 | Schulpolitik: warum Klausuren und Prüfungen abgeschafft werden | Stromausfall in halb Europa: Deutschland ist gut vorbereitet | Die zehn Gebote der Öko-Religion | Klimaschwindel: Lachgas furzende Kühe und renitent rülpsende Rindviecher… (interne Links)

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