Aktuelle Trends im E-Mail-Marketing

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Der Abruf von E-Mails vom Smartphone aus setzt sich immer mehr durch. Darauf reagieren auch die Unternehmen und setzen verstärkt auf E-Mail-Marketing. Eine Studie von Absolit und Rogator mit dem Titel „E-Mail-Marketing-Trends 2013“ hat ermittelt, welche Strategien im E-Mail-Marketing aktuell genutzt werden und welche Tendenz für die Zukunft zu erwarten ist.

Ziele und Ablauf der Studie

Mehr und mehr geht der Trend weg vom Werbebrief und hin zur Kommunikation per Email. Die Studie wurde initiiert von der Kompetenzgruppe Online-Marketing des eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V und hatte vornehmlich zum Ziel, die von Unternehmen angewandten Techniken im Bereich E-Mail-Marketing zu ermitteln. Unter anderem auch, in welchen Bereichen aktuell am meisten investiert wird. Dazu wurden vom beauftragten Marktforschungsinstitut Rogator AG 254 Fragebögen ausgewertet, befragt wurden Newsletter-Abonnenten. Die gestellten Fragen betrafen realisierte wie geplante Maßnahmen und umfassten zahlreiche Themengebiete von der Leadgenerierung bis hin zum Content Marketing.

Die Studienergebnisse

Nach der Auswertung der Studie lassen sich die Schwerpunkte beim E-Mail-Marketing für Unternehmen folgendermaßen zusammenfassen:

  • Bereits 57% der Unternehmen investieren in Mobile E-Mail-Marketing, das Thema wird also von mehr als der Hälfte der Unternehmen als relevant und wichtig eingestuft. Zu beachten ist dabei, dass die E-Mails entsprechend programmiert werden müssen, damit Bilder und Texte auch auf Smartphone und Tablet-PCs komfortabel abgerufen werden können.
  • 47% der Befragten wollen die Conversion Optimierung verbessern und die Klickraten von E-Mails zukünftig erhöhen.
  • Customer Lifecycle ist ein weiteres großes Thema im Bereich E-Mail-Marketing. 49% wollen Kommunikationsprozesse automatisieren und begleitend sogenannte „Triggermails“ einsetzen. Die Öffnungsrate dieser automatisierten Mails, die beim Eintreten bestimmter Ereignisse verschickt werden, ist aufgrund der Relevanz deutlich höher als die anderer Mails. Ein klassisches Beispiel für eine Triggermail sind die Begrüßungsnachrichten, die man zum Beispiel nach einer Registrierung erhält.
  • Big Data, also die auftretenden großen Datenmengen durch das steigende Maß an Online-Transaktionen und deren Möglichkeiten zur Auswertung, ermöglichen es, individuell angepasste E-Mails zu versenden. Besonders im Fokus ist die Verbindung von CRM mit Online-Systemen, Steuervariablen sind hier mehr und mehr die E-Mail-Adressen, anstatt wie vor kurzem noch die Postadressen.
  • 46% der Unternehmen setzen Content Marketing bereits seit längerem ein, bei 41% steht diese Form des Marketings auf der Prioritätenliste.
  • Opt-In (rechtssichere Einwilligungen), Spam-Filter sowie regelmäßige Tests zur Optimierung von E-Mailings sind für die Unternehmen mittlerweile selbstverständlich.
  • Kampagnen sind immer noch die Stiefkinder beim E-Mail-Marketing und werden nur verhalten eingesetzt.

Quellen:

Absolit.de

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