Warum privater Weltraumtourismus verboten werden sollte

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Dieses Jahr füllt die Nachricht das Sommerloch, daß private Firmen möglicherweise schon ab 2008 oder 2010 Mondumrundungen für Touristen anbieten könnten – für die Kleinigkeit von ganzen 100 Millionen Dollar. Sogar siebenstellige Anzahlungen sollen schon geleistet worden sein, was der Sache Glaubwürdigkeit verleiht. Ist seit dem ersten privaten Raumflug von Dennis Tito im Jahre 2001 der Gelächter-Faktor aus dem Gedanken privater Weltraumreisen entschwunden, wandelt er sich jetzt, sollte es wirklich dazu kommen, in starres Entsetzen. Warum das?

Die wohlbehütete Finanzwirtschaft

Da sind zunächst die Finanzmärkte, denn seitdem dieses Frühjahr das Protokoll von Kyoto endlich in Kraft getreten ist, haben wir die überbordende Produktivität der materiellen Produktion endlich unter Kontrolle und unter der fürsorglichen Leitung von UN und EU nicht nur eine Totalüberwachung der Unternehmen, sondern auch die Möglichkeit, aufgrund der Staatsideologie vom Treibhauseffekt die physische Produktion nach Belieben zu drosseln. Der Verkauf der Klimascheine durch die betroffenen Unternehmen, deren bisheriger Kreis bekanntlich rasch ausgeweitet werden soll, hat unverfallbare Wertpapiere geschaffen, so daß höhere Energiepreise, weniger Jobs und mehr Arbeitslosigkeit sich direkt in steigende Aktienkurse übersetzen – seit Januar geht es daher mit DAX, Dow Jones und ähnlichen Indizes fast nur noch aufwärts. Würden wir aber das Aufkommen eines privaten Weltraumtourismus jenseits der Kontrolle staatlicher Kontrolleure wirklich dulden, zöge dies eine massive industrielle Entwicklung nach sich, denn auch altrussische Sojus-Raumschiffe bauen sich nicht von selbst – von der zu befürchtenden Weltraumbegeisterung derjenigen, die keine 100 Millionen Dollar auf den Tisch des Hauses legen können, oder gar steigender Güternachfrage bei sinkenden Faktorpeisen in Folge besserer Technik und höherer Produktivität, mal ganz zu schweigen. Das bedeutet aber mehr Energieverbrauch, mehr materielle Produktion und mehr wirtschaftliche und materielle Entwicklung, und das könnte das Protokoll von Kyoto schon im zweiten Fünfjahresplan ins Wanken bringen: ein Weltwirtschaftswunder statt Weltklimakatastrophe, Wohlstand, Wachstum und Fortschritt statt Verknappung, Kontrolle und Rationierung – ein Alptraum für die Finanzwirtschaft!

Langfristige Risiken und Nebenwirkungen

Neben diesen ungelösten wirtschaftlichen Fragen stehen aber noch viel gravierendere Probleme: So lassen NASA-Fotos vom Mars vermuten, daß wir bislang nicht die ganze Wahrheit über das erfahren, was mit Raumsonden und Astronauten da draußen entdeckt worden ist, und vermutlich noch der Entdeckung harrt: (klicken Sie auf die Bilder, um zur Originalveröffentlichung zu gelangen)

Bislang behaupten nur unverbesserliche Verschwörungstheoretiker, daß wir auf den beiden vorstehenden Bildern, und es gibt viele weitere ähnlicher Art, Lebewesen oder mindestens Spuren außerirdischen Lebens sehen – die gleichen Verschwörungstheoretiker, die auch fragen, wer Kennedy wirklich erschossen hat, oder wer vom 11. September wirklich profitiert hat. Also böse Herätiker, die sogar an der Klimakatastrophe zweifeln. Was aber wäre, wenn plötzlich Weltraumtouristen solche Fotos schießen und unzensiert verbreiten können? Wenn die Fragen nach dem Woher und Warum, die solchen Bildern untrennbar anhaften, plötzlich nicht mehr nur von Verschwörungstheoretikern gestellt werden, und das die gesamte sorgfältig errichtete Struktur aus Macht durch Angst ins Wanken bringt? Was, wenn es plötzlich wieder eine "große Aufgabe" gibt, der alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kräfte freiwillig und zum Nutzen des Volkes untergeordnet werden? Gar ein neuer Goldrausch im Weltraum, unkontrollierbar von irdischen Politikern? Kaum auszudenken! Nein, private Weltraumreisen sollten verboten werden. Was NASA, ESA und der Rest seit Anfang der 70er erfolgreich verhindern, sollte auch privaten Unternehmern nicht erlaubt werden, denn sie gefährden die Macht der Herrschenden und die Staatsreligion des Ökologismus. Und beides sind schreckliche Frevel!

Links zum Thema

Hungersnot im Niger, was aber sagt uns das? | EU-Osterweiterung: nichts zu feiern | Argumente gegen Kyoto und die Ökologisten | Liste mit Anlagen, die ab 2005 der Energierationierung unterliegen | Schluß mit Urlaub und Freiheit: Müssen Fluglinien bald »Emissionsrechte« erwerben? | Wovor die Mächtigen sich wirklich fürchten | Columbia, China und der Eisenberg (interne Links)

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