Klickbare Liste wichtiger Förderprogramme des Bundes

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In Deutschland (und Europa) gibt es nicht nur extrem hohe Steuern und absurde Detailregelungen betriebswirtschaftlicher Abläufe, sondern auch Förderprogramme, mit denen der Staat der Wirtschaft unter die Arme greift. Wenngleich es auch schöner wäre, die Umverteilung gleich zu unterlassen und die im Laufe der Zeit verlorengegangene Marktwirtschaft wieder einzuführen, ist es doch von großer Bedeutung, die Standorte der wichtigsten "Fördertöpfe" zu kennen, denn was man nicht weiß, kann man auch nicht in Anspruch nehmen. Die nachfolgende Liste faßt die wichtigsten Förderprogramme und Träger zusammen. Für Projekte in der Außenwirtschaft ist die entsprechende Liste mit wichtigen Organisationen im Außenhandel bedeutsam. Ohne Anspruich auf Vollständigkeit und ohne Haftung bei Fehlern oder Auslassungen oder Folgeschäden infolge von Fehlern oder Auslassungen:

Programm Wer – Was – Wo
BMWi: ERP-Mittel Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat auf dieser Seite Informationen rund um die ERP-Förderung (European Recovery Fund, Europäische Wiederaufbauprogramm), das Förderprogramm der EU, das aus dem alten Marshall-Plan von 1948 hervorgegangen ist, zusammengestellt. Zu den Förderarten gehören Kredite, Eigenkapitalhilfe, Existenzgründerkredite, Regionalförderung und ein Innovationsprogramm. Die ERP-Förderung ist auch in der Außenwirtschaft möglich, z.B. über die AKA-Bank, und hat sich im Laufe der Zeit zu einem der wichtigsten Fördermittel entwickelt.
http://www.foerderdatenbank.de/
BMWi: Hilfen für Existenzgründer

Das BMWi greift Existenzgründern auf vielfältige Art unter die Arme. Von ERP-Mitteln (vgl. oben) über Eigenkapitalhilfe bis zu Kreditprogrammen, DtA-Startgeld und vieles weitere mehr.
http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/finanzierung/foerderprogramme/index.php

DtA-Startgeld Die Deutsche Ausgleichsbank unterstützt insbesondere Gründer mit geringem Finanzierungsbedarf, was bedeutsam ist, denn viele Förderprogramme aber auch Bürgschaften oder Kredite werden erst ab einer bestimmten Mindestsumme zur Verfügung gestellt. Es werden gewerbliche und freiberufliche Existenzgründungen, Unternehmensübernahmen und aktive Beteiligungen an Unternehmen gefördert.
http://www.dta.de/
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (Meister-BAföG) Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) verfolgt die Ziele, die berufliche Aufstiegsfortbildung finanziell zu unterstützen und Existenzgründungen zu erleichtern. Das Gesetz ist ein umfassendes Förderinstrument für die berufliche Fortbildung – grundsätzlich in allen Berufsbereichen, einschließlich der Gesundheits- und Pflegeberufe, und zwar unabhängig davon, in welcher Form sie durchgeführt wird. Sei es Vollzeit, Teilzeit, schulisch, außerschulisch, mediengestützt oder als Fernunterricht. Die Antragsteller dürfen noch nicht über eine berufliche Qualifikation verfügen, die dem angestrebten Fortbildungsabschluß mindestens gleichwertig ist. Eine Altergrenze besteht nicht. Zuständig sind die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung, jedoch gibt es in einigen Bundesländern Ausnahmen.
http://www.meister-bafoeg.info/
Lohnzuschüsse vom Arbeitsamt Das Arbeitsamt kann Zuschüsse zu Lohnkosten übernehmen, zum Beispiel für Unternehmen aus den neuen Bundesländern im Rahmen einer Strukturanpassungsmaßnahme Ost, oder als Eingliederungszuschuß bei behinderten Arbeitnehmern. Es besteht kein Rechtsanspruch auf diese Mittel, weil sie haushaltsabhängig zur Verfügung gestellt werden. Ein Antrag kann sich dennoch lohnen.
http://www.beamte4u.de/
Norddeutsche Stiftung für Wissenschaft und Technologietransfer Zweck der NDS ist, Forschungsergebnisse von Hochschulen und hochschulnahen Einrichtungen für kleine und mittelständische Unternehmen zugänglich zu machen. Hierfür bestehen auch Förderprogramme.
http://www.norddeutsche-stiftung.de/
Technologie-Beteiligungs-Gesellschaft Die TBG ist eine Beteiligungsgesellschaft der Deutschen Ausgleichsbank und fördert technologieorientierte Projekte. Sie versteht sich als "Startfinancier für High Tech Pioniere".
http://www.tbgbonn.de/
Förderkreditprogramme der KfW Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, einst in der Nachkriegszeit zur Finanzierung von Aufbauprojekten gegründet reicht heure Darlehen für die verschiedensten Projekte aus. Besonders relevant sind Kreditprogramme für den gewerblichen und privaten Wohnungsbau, für Freiberufler oder für Infrastrukturprojekte. Die KfW-Kreditprogramme sind zinsgünstig und haben eine lange Laufzeit.
http://www.kfw.de/

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