Nach dem Studium: Rüstzeug für Firmengründer

Firmengründung
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Neigt sich das Studium der Betriebswirtschaftslehre dem Ende, stehen viele Studenten vor der Zukunftsfrage. Was folgt auf dem Bachelor-Studium? Ist der Master-Studiengang das Ziel oder doch die Anstellung bei einem Konzern? Nicht wenige Menschen entscheiden sich nach dem Studium zur Firmengründung.
Mit einem Abschluss in BWL fühlen sich sie sich fit für die Gründung eines Unternehmens. Verspricht doch gerade dieser Studiengang alle Inhalte zu vermitteln, die für eine Firmengründung wichtig sind. Die Realität sich hingegen oft ganz anders aus.

Rüstzeug der Firmengründung

In den Ballungszentren der Republik machen innovative Start-ups immer häufiger mit kreativen Erfindungen auf sich aufmerksam. Nie zuvor haben Investoren so viel Geld in junge Unternehmer investiert wie in der heutigen Zeit. Besonders interessant wirken Start-ups aus der Tech-Branche. Das Internet der Dinge, digital und Data Service sind Branchen mit großen Zukunftsaussichten.
Die Gründung eines eigenen Unternehmens und der Schritt in die Selbstständigkeit sind mit einem Risiko verbunden. Selbst mit einer brillanten Geschäftsidee oder einer kreativen Erfindung kann ein Start-up zum Himmelfahrtskommando werden. Wichtig ist daher die richtige Vorbereitung auf die Selbstständigkeit. Einzig mit dem Abschluss eines Studiums der Betriebswirtschaftslehre wird kein Student auf dem hart umkämpften Markt erfolgreich werden.

Zwischen Theorie und Praxis

Während des Studiums quälen Professoren ihre Zuhörer mit aufwendigen Investitionsrechnungen und Theorien zur Finanzierung. Das mag im Hörsaal funktionieren, nicht aber in der Arbeitswelt. Da geht es um Verhandlungen mit Risikokapitalgeber und die Beantragung von öffentlichen Fördermitteln.
Zu kurz kommt während des BWL-Studiums auch das Thema Marketing. Die beste Geschäftsidee ist kein Cent wert, wenn die Kunden nicht darauf aufmerksam werden. Auch hier bieten die Markttheorien und psychologischen Modelle wenig Kontakt zur Realität. Statt auf die moderne Arbeitswelt und die ersten Schritte zur Firmengründung vorzubereiten, müssen Studenten sich mit theoretischen Grundlagen beschäftigen.

Umdenken bei Hochschulen

Inzwischen haben erste Universitäten den Wandel der Zeit begriffen. Studenten werden besser auf die Berufswahl nach dem Studium vorbereitet. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis soll den Berufseinstieg vereinfachen und Hürden abbauen.
Spezielle Seminare bereiten auf die Gründung eines Start-ups vor bieten einen Einblick in die Berufswelt. Manche Unis bieten ganze Start-up Days an, bei denen Experten aus der Finanzwelt und Rechtsexperten praktische Tipps vermitteln. Angehende Jungunternehmer werden zum erfolgreichen Auftreten bei Kapitalgebern geschult, in anderen Seminaren wird die Auswahl von Mitarbeitern in den Mittelpunkt gerückt. Mit den Seminaren und Veranstaltungen sollen junge und kreative Menschen ermutigt werden, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

 

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