Überflüssiges aus der wissenschaftlichen Arbeit streichen

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Wissenschaftliche Arbeiten sind meist sehr umfangreich und bestehen aus einer Fülle von Fakten, die mit Beispielen und Tatsachen aus der Praxis belegt werden.
Nun ist aber bei Weitem nicht alles von Relevanz, was ein Autor gern in seiner Arbeit unterbringen möchte. Daher gilt es, Überflüssiges aus der Arbeit zu streichen. Wer sich in weiten Exkursen verliert, läuft allzu rasch Gefahr, das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren.

Weitschweifige Erklärungen, die nur noch sehr entfernt mit dem eigentlichen Thema der Arbeit zu tun haben, sind daher zu vermeiden und gehören einfach nicht in eine wissenschaftliche Arbeit. Den Leser dürfte kaum interessieren, warum eine Sache genau so und nicht anders ist, wenn sie mit dem Thema der Arbeit gar nichts mehr gemein hat.
Erklärungen, die Erklärungen erklären, sind also nicht gewünscht.
Sinn der wissenschaftlichen Arbeit ist es doch schließlich, ein bestimmtes Thema genau abzuhandeln, dazu Informationen zu vermitteln und diese hieb- und stichfest zu belegen.
 
Zu den überflüssigen Erwähnungen gehören aber nicht nur unnötige Erklärungen. Ausschweifungen in der textlichen Gestaltung sind ebenso unerwünscht, wenn sie einzig und allein dem Zwecke dienen, dass ein bestimmter Umfang der Arbeit erreicht wird. Überflüssiges in einer wissenschaftlichen Arbeit langweilt den Leser erstens und kann bei strengen Gutachtern auch zur Abwertung der gesamten Arbeit führen.
Dann spielt es keine Rolle, ob die übrigen Aussagen, die sich auf das gestellte Thema beziehen, relevant und fachlich einwandfrei sind.

In einer wissenschaftlichen Arbeit haben Sätze, die eher zu einer Erzählung passen, nun einmal nichts zu suchen. Überflüssig ist es auch, im Text der Arbeit Einzelarbeiten zum Erlangen eines Ergebnisses zu nennen, wenn dieses nicht ausdrücklich gewünscht ist. Wer sich nicht dafür entscheiden kann, sämtliche unnötigen Fakten und Erklärungen beiseite zu lassen, der sollte einen eigenen Anhang für solche Dinge anlegen.
Dann hat der Leser wenigstens die Wahl, ob er diese Ausführungen lesen möchte oder nicht. Hilfe kann bei der Suche nach überflüssigen Punkten ein Wissenschaftslektorat leisten, welches Sie mit Sicherheit schnell und treffsicher im Internet finden werden.

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