Nahrungsmittelsicherheit: die Hungerkatastrophe, oder die schmutzigen Ziele der Vereinten Nationen

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Während der BWL-Bote schon lange auf hohe Energiepreise, hohe Staatsanteile und das perverse Verbrennen von Nahrungsmitteln hinweist, berichten jetzt sogar die grünen Staatsmedien über den Hunger. Alleine in den vergangenen Wochen gab es Hungerrevolten in Haiti, Burkina Faso, Kamerun, Mauretanien, Mozambique und Senegal. In Kenia haben politische Unruhen zur Hungernot unter den Vertriebenen geführt und in Tansania weisen 38% der Kinder unter fünf Jahren Degenerationserscheinungen infolge anhaltender Unterernährung auf. Die Regierung Haitis, eines der ärmsten Länder der Welt, ist letzte Woche wegen der Hungerunruhen zusammengebrochen. Zu größeren Protestbewegungen kam es auch in Usbekistan, Yemen, Bolivien und Indonesien.

Sogar der IMF warnte jetzt vor einer weltweiten Hungerkatastrophe: "Hunderttausende Menschen werden hungern" wird IMF-Direktor Strauss-Kahn zitiert. Eine drastische Untertreibung: "Viele Millionen" wäre wohl richtiger. Warum aber halten wir an dem Ethanol-Wahn und dem Klimaschwindel fest wo die menschenfeindlichen Folgen der grünen Ideologie inzwischen sogar in den Abendnachrichten im Fernsehen zu besichtigen sind?

So hatte der Club of Rome, der Ende der 1960er Jahre in "Grenzen des Wachstums" die Verknappungsideologie vorbereitete, 1992 in seinem Buch "The First Global Revolution" klipp und klar geschrieben: "The common enemy of humantity is man […] The real enemy, then, is Humanity itself" [Der gemeinsame Feind der Menschheit ist der Mensch. Der eigentliche Feind ist demnach die Menschheit]. Kann man es deutlicher sagen? Ja, selbst das kann man, und das tat der inzwischen zum Glück verstorbene UN-Chefberater Maurice Strong, der im gleichen Jahr 1992 die Abschaffung der industriellen Zivilisation gefordert hatte: "Wenn wir uns nicht ändern, wird unsere Spezies nicht überleben… Offen gesagt, wir könnten zu dem Punkt gelangen, wo der einzige Weg, die Erde zu retten der Kollaps der industriellen Zivilisation wäre".

Hat man schon durch das politisch-ideologisch motivierte Verbot des Pflanzenschutzmittels DDT mehr Menschen durch vermeidbare Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber vom Leben zum Tode befördert als durch den ganzen Zweiten Weltkrieg, scheint sich jetzt die Gangart zur Reduktion der Weltbevölkerung zu verschärfen. Noch Mitte der 1990er Jahre wollte die UN-Welternährungsorganisation die Zahl der Hungernden bis 2015 halbieren. Das Ziel scheint jetzt erreicht zu werden. Freilich erkennen wir erst jetzt, auf welch mörderische Art…

Gerade der angebliche Treibhauseffekt könnte dabei der Nahrungsmittelproduktion nützen: Jedes Schulkind weiß, daß CO2 eine Pflanzennahrung (und eben kein Schadstoff) ist, und die technischen Mittel, die Wüste ergrünen zu lassen, bestehen längst. Lebensraum für viele weitere Menschen ist also auch auf der Erde verfügbar, mit einer Option zur Besiedelung des Weltraumes in kommenden Jahrhunderten. Wir könnten, wenn wir wollten, eine lebenswerte Umwelt schaffen. Wenn wir nur wollten. Wir sind jedoch die einzige Spezies des Planeten, die die eigene Ausrottung betreibt. Das immerhin unterscheidet uns vom Rest der belebten Natur.

Die Sache hat auch eine besonders widerwärtige politische Implikation: so sind es die Ökologisten in Europa und den USA, die Anbauflächen für Ethanol in ärmeren Staaten erwerben. Wir nehmen ihnen das Essen weg. Wir verbrennen ihre Lebensmittel, wir vernichten ihr Leben! Das also ist der grüne Imperialismus, die neue Sendung des weißen Mannes. Am deutschen Wesen soll wiedermal die Welt genesen, wenngleich diesmal unter anderem Vorzeichen: Die Wiederkehr einer längst versunken gehofften Epoche, und vielleicht der Anlaß für einen großen Krieg zwischen Süd und Nord, zwischen Schwarz und Weiß.

Freilich haben die gegenwärtigen Hungerrevolten auch eine positive Seite, denn sie enthalten die Chance auf eine weltweite Revolution – freilich nicht die, die Maurice Strong einst gefordert hat: Die Menschenfeindlichkeit der Öko-Ideologie wird jetzt durch den weltweiten Einsatz der Hungerwaffe unmittelbar offensichtlich, selbst für die Ökologisten. Sie müssen nur die Fernsehnachrichten anschauen. Die westliche Zivilisation könnte in der Tat eines Tages zusammenbrechen, zum Beispiel unter dem Ansturm der Hungernden. Der Menschen, denen wir die Nahrungsmittel verknappen. Die wir versklaven. Gegen die wir strukturelle Gewalt anwenden. Das könnte die menschenfeindliche anti-industrielle Ideologie des Westens zum Zusammenbruch bringen, wovon freilich auch der Westen profitieren würde. Es besteht also noch Hoffnung. Hoffnung selbst im Hunger.

Links zum Thema: Explosion einer Steuer: die Mineralölsteuer seit 1950 | Strompreise: was es wirklich kostet | Heizen mit Weizen, oder von Grenzen, die man nicht überschreiten sollte | Zitatesammlung zum politischen Ökologismus | Dichloro-diphenyl-trichloro-ethane, oder von der Rückkehr der Menschlichkeit | Klimaschwindel: das schmutzige Geschäft mit der grünen Sklaverei | Ökowahn: die CO2-neutrale Hochzeit | Neuer EU-Vertrag: Europäische Union vor der Wiedereinführung der Todesstrafe | Übersicht: die wichtigsten Notstandsgesetze in Deutschland | Klimaschwindel: warum sich alle einig sind (interne Links)

 

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