Ruhrgebiet droht Entvölkerung – wie Ostdeutschland

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Einer neuen Studie des Landesamtes für Statistik in Düsseldorf zurfolge droht dem Ruhrgebiet eine massive Entvölkerung, die nur noch von der derzeitigen Entleerung ostdeutscher Landstriche übertroffen wird. So sollen nach der neuen Prognose viele Städte bis 2020 über 10% ihrer Einwohner verlieren – Hagen minus 16,3%, Wuppertal minus 14,3% oder Gelsenkirchen minus 12,2% beispielsweise.

Aber das könnte noch längst nicht alles sein, denn es ist ungewiß, ob und wenn ja inwieweit die Statistiker in ihrer Studie den Effekt des nunmehr ja wohl auf uns zukommenden Emissionshandel berücksichtigt haben. Große Unternehmen haben nämlich bereits angekündigt, Werke zu schließen, sobald sie Emissionsrechte nachkaufen müßten. Kein Wunder, denn mit dem Emissionshandel kann man, sobald die künstliche Verknappung erstmal richtig greift, viel mehr Geld "verdienen" als mit materieller Produktion.

Wir haben diese Entwicklung an dieser Stelle daher schon vor einiger Zeit prognostiziert.

Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat unterdessen in einem Interview für die "Welt am Sonntag" die Verlagerung von Unternehmen in Ausland als "unpatriotisch" bezeichnet. Wie Patriotisch eine politische Kaste ist, die der eigenen Bevölkerung jedoch systematisch die Lebensgrundlage entzieht, dazu hat Thierse sich nicht geäußert.

Inwieweit hinter der sich derzeit abzeichnenden Politik der künstlichen Verknappung und Rationierung vielleicht nichtkommunizierte Ziele stehen, die mit der Entvölkerung ganzer Landstriche in Ostdeutschland und nun in den nächsten 15 Jahren des Ruhrgebietes erreicht werden, mag sich jeder überlegen ,der diese Zitateliste zur Kenntnis nimmt. In Africa und Asien hat man ähnliche Ziele auf viel drastischere Art erreicht, indem man beispielsweise das segensreiche Pflanzenschutzmittel DDT Anfang der 70er Jahre verbot, so daß die Malaria in Gebiete zurückkehrte, wo sie längst ausgerottet wurde. Seither starben an Malaria und Dengue-Fieber angeblich mehr Menschen als durch den zweiten Weltkrieg. In Europa macht man im Prinzip das Gleiche, nur viel Subtiler durch die bewußte und planmäßige Zerstörung der Wirtschaft und der Energieversorgung. Das hat alleine letzten Sommer 15.000 Menschenleben gekostet.

Aber natürlich ist das eine reine Verschwörungstheorie, und selbstverständlich brauchen wir den Zertifikatehandel zur Rettung des Planeten, genauso wie die Erhöhung der Ökosteuer, die über Ostern schon gefordert wurde, denn Benzin ist viel zu billig

Links zum Thema: Energierationierung: wie funktioniert der Emissionshandel? | Arbeitsplatzabbau wegen Emissionshandels angekündigt | Wo die nächsten Arbeitsplätze verlorengehen | Michael Glos: »Öko-Stalinist und ehemaliger Terrorist« | Zitatesammlung zum politischen Ökologismus | EU-Kommissarin warnt vor Energie-Engpässen ab 2007 | Nachlese zum Jahrhundertsommer: Über Hitze, Energie und Fürsorgepflicht | Benzin für 27 Cent (52,9 Pfennig) pro Liter (interne Links)

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