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Übersetzungshilfe in Aschaffenburg immer noch verweigert

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Autor Beitrag
Mitglied
Registriert: Jul 2007
Beiträge: 14
Hallo zusammen,

seit nunmehr sage und schreibe einem HALBEN Jahr verweigert die IHK Aschaffenburg unserem Betriebswirt-IHK-Kurs (nach alter Prüfungsordnung) die Ausstellung einer englischsprachigen Übersetzungshilfe als "Master Professional".
Ausflüchte, Ausreden, stundenlange Telefonate, selbst erfundene Übersetzungen: Ich weiss nicht, warum diese relativ unbedeutende IHK sich nicht den üblichen bundesweiten Gepflogenheiten anpasst.

Wo immer man bei anderen IHKs nachfragt, überall Kopfschütteln. Selbst der DIHK-Präsident hat sich persönlich für die Anerkennung eingesetzt, die Wirtschaftsminister der Länder haben sich im Juni 2007 eindeutig für die o.g. Bezeichnung ausgesprochen.
Man kann mit Beispielen anderer renommierterer IHKs kommen, die Wirschaftsminister zitieren, ihnen die Formulare zusenden (die sie bis dato nicht hatten, weil es ihr allererster Betriebswirts-Kurs war) --> denen ist alles egal.

Nach nunmehr einem HALBEN Jahr des Neinsagens reicht es mir: Da ich ja selbst IHK-Mitglied bin, werd ich mal öffentlich zur Gründung eines IHK-Verweigererverbands Untermain aufrufen. Ich freue mich schon auf den Gedankenaustausch mit anderen Menschen, die ihre eigenen IHK-Aschaffenburg-Erfahrungen gemacht haben. Das wird bestimmt die Presse gerade in der Saure-Gurken-Zeit sehr interessieren :)

Ich versteh diese Leute nicht...

Gab´s woanders auch solchen Stress wegen einer einfachen "Übersetzungshilfe"? Ich wollte noch nicht einmal eine Bescheinigung nach BBiG, geschweige denn einen "Titel".

Ich brauche die Übersetzungshilfe dringend, weil ich mich sonst nicht bei einer ausländischen Uni nebenberuflich als MBA einschreiben kann, wofür ich schon eine Zusage habe (die benötigen halt aber das besagte Schreiben).

Und das in Zeiten der Globalisierung, wo die internationale Geschäftssprache Englisch ist. Da wird bei der IHK über den REACH-Prozess der EU philosophiert, aber eine korrekte englische Übersetzung für die eigenen Absolventen? Bitte nicht. Der Weg nach Europa endet anscheinend an den Landkreisgrenzen.

Eine Provinzposse.

Frei nach Ringelnatz:
"In Hamburg lebten zwei Ameisen
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee
Da taten ihnen die Beine weh,
Und da verzichteten sie weise
Dann auf den letzten Teil der Reise.
So will man oft und kann doch nicht
Und leistet dann recht gern Verzicht."

Traurig, traurig.
Mitglied
Registriert: Sep 2009
Beiträge: 119
Kann die DIHK ( als Übergeordnete-IHK) nicht der IHK Aschaffenburg dazu veranlassen?
Was sagt denn die DIHK?
Wende dich doch mal an Herrn Dr. Schenk IHK,Berlin
Tel. 030 7008000
Herr Dr. Schenk ist für die BWLer zuständig
Mitglied
Registriert: May 2007
Beiträge: 202
@sami: Das ist eine gute Frage, aber die DIHK ist keine Hierachische Organsiation, soweit ich weiss ist jede IHK unabhängig udn die DIHK ist kein "Aufsichtsorgan".
Mitglied
Registriert: Sep 2009
Beiträge: 119
Ruf mal dort an, und kläre! :D

Gibt es auch die Möglichkeit zur IHK Ulm etc. zu gehne um dort eine Übersetzung zu bekommen.
Wenn die Voraussetzung dieses Schreiben ist, dann kann ich mir nicht vorstellen dies nicht zu bekommen.
Mitglied
Registriert: Jul 2007
Beiträge: 14
Danke für die Tipps, Sami :)
Mitglied
Registriert: Jul 2006
Beiträge: 53
Unfassbar, wie in Aschaffenburg Herr Schw.... seinen armen örtlichen IHK-Präsidenten und seinen Hauptgeschäftsführer in sein Fahrwasser gezogen hat und diese nun vor dem DIHK und dem Bundes- und dem Bayerischen Wirtschaftsministerium bloßstellt.

Dass er dazu noch dermaßen massiv gegen seine eigenen Kollegen bei allen anderen IHK vorgeht und diesen zumindest indirekt unterstellt, falsche Bescheinigungen auszustellen, das ist ja wirklich unglaublich!
Mitglied
Registriert: Sep 2009
Beiträge: 119
@Käferfan

Redest du über Mausi??

[code:1]... selbst erfundene Übersetzungen: Ich weiss ....[/code:1]

und

[code:1] Da ich ja selbst IHK-Mitglied bin, werd [/code:1]


Ist die Anschuldigung gelogen?
Mitglied
Registriert: Jul 2006
Beiträge: 53
Oh Gott, nein-nein, Mausi hat mit allem recht, was er sagt.
Da ist - leider - nichts dran gelogen.
Nicht etwa Mausi - der will ja nur sein Recht, sonst nix.

Herr Schw.... ist der Geschäftsführer der Aus- und Weiterbildung bei der IHK Aschaffenburg.
Ich wollte nur den Namen des Herrn Schw.... von der IHK Aschaffenburg nicht ausschreiben, der seine eigene Führung in ganz Deutschland durch diese Starrheit bei der Übersetzungshilfe, die überall üblich ist, lächerlich macht und seinen Vorgesetzten bei seinen eigenen IHK-Kollegen für die Zukunft das Leben schwer macht.
« Zuletzt durch Käferfan am Tue Aug 05, 2008 4:13 pm bearbeitet. »
Mitglied
Registriert: Sep 2009
Beiträge: 119
Das sind ja ganz schöne Anschuldigungen :evil:
Mitglied
Registriert: Jul 2006
Beiträge: 53
Das sind keine Anschuldigungen; es geht bei meiner Äußerung ausschließlich um den vorliegenden Fall der nicht gelieferten Übersetzungshilfe.
Damit, dass er um jeden Preis verhindert hat, den Teilnehmern eine Übersetzungshilfe als "Master Professional" auszustellen, hat er der Aschaffenburger IHK sehr geschadet. Das ist es, was ich auszudrücken versuchte.

Und zwar hat er der Aschaffenburger IHK deshalb geschadet, weil die Sache ganz weite Kreise gezogen hat. Seine Kollegen anderer IHKS sind nicht sehr glücklich mit seiner Vorgehensweise (da wurde wohl schon mehrere IHKS kontaktiert); auch sind anscheinend inzwischen das Bundeswirtschaftsministerium, das Bayerische Wirtschaftsministerium und der DIHK, auch die SOLVIT-Stelle der EU mit dieser Angelegenheit, dem Nichtausstellen der Übersetzungshilfe, befasst.

Ich glaub schon, dass es stimmt, dass dieser Herr damit seinen eigenen Chefs das Leben schwer gemacht hat. Denn verscherzen sollte man es sich mit den o.g. Behörden nicht unbedingt.
Mitglied
Registriert: Sep 2009
Beiträge: 119
Was at er davon?
Was für ein Ziel könnte dahinterstecken?

Irgendwie unlogisch mit dem Herrn aus der IHK.

Oder fehlt noch eine Info?
Mitglied
Registriert: Jul 2006
Beiträge: 53
Nee, die Infos sind fast vollständig.

Seine Schritte waren wie folgt:
1. Zuerst wollte überhaupt keine (!) Übersetzungshilfe ausstellen.
2. Als 2. Schritt schlug er eine Übersetzungshilfe vor, die das gesamte Zeugnis außer dem erreichten Abschluss (!) übersetzen sollte
3. Als 3. Schritt will er die Leute mit einer Eigenübersetzung abspeisen.

Frag mich was Leichteres - ich kann nicht in seine Psyche schauen.
Vielleicht will er einfach um jeden Preis recht bekommen, vielleicht kämpft er um seine Frühverrentung, ich weiss es nicht.
Mitglied
Registriert: Sep 2009
Beiträge: 119
Muß er übersetzen lt. IHK-Beschluss?
Mitglied
Registriert: Feb 2008
Beiträge: 308
Habt ihr die Sache schon mal anders betrachtet?

Ihr erwartet das euch die IHK ein Zeugis ausstellt indem euch bescheinigt wird das ihr einen Master-Abschluss habt. Aber dazu ist keine IHK in Deutschland berechtigt, dies obliegt nur Unis und FH´s.

Nur mal ein Beispiel:
Die IHK stellt euch das Zeugnis aus. Ihr reicht das Zeugnis bei eurer ausländischen Uni ein und beginnt ein (unglaublich teurers) Studium. Kurz vor den Abschlussprüfungen stellt diese ausländische Uni fest das ihr einen Titel führt der euch gar nicht zusteht und verweigert euch das Weiterstudieren, die bezahlten Entgelte werden natürlich nicht einbehalten. Jetzt könntet ihr die IHK in Regress nehmen, da die euch einen Titel verliehen hat den sie gar nicht verleihen durfte.

So, und nun?

Das Problem an der Sache ist das es keine Übersetzung dieses Abschlusses gibt. Alle genannten Bezeichnungen ("Professional Master ..." sind nur Einschätzungen der IHK.


Wie gesagt, die IHK darf euch den Master-Abschluss nicht bescheinigen!
Mitglied
Registriert: Feb 2008
Beiträge: 168
Für alle die es immer noch nicht kapiert haben, die IHK bescheinigt keinen Master-Abschluss.

Auf den Zeugnis steht ja auch, dass es nur eine Übersetzung und die Meinung der IHK ist und kein akademischer Titel darstellt, außerdem ist eine Anlage dabei die das nochmal haarklein erklärt .
Es nur eine Übersetzung, nicht mehr und nicht weniger wollen die meisten, wer meint damit einen Titel zu bekommen soll weiter träumen.

Die Übersetzung ist ohne Siegel und nicht unterschrieben, also ohne orginal Zeugnis nichts wert.

Also gibt es für keine IHK einen Grund die Übersetzung zu verweigern ...
Mitglied
Registriert: Feb 2008
Beiträge: 308
Hmmm....

Die IHK soll also eine Übersetzung liefern, in der die Bezeichnung (ein Titel den du weder hast noch führen darfst) aufgeführt ist, diese Übersetzung ist aber nichts wert ohne das (deutschsprachige) Zeugnis, das kein Ausländer lesen kann und deshalb eine Übersetzung braucht. Somit wären wir wieder am Anfang!


Natürlich gibt es einen Grund die Ausstellung einer Übersetzungshilfe mit dem Inhalt "Master Professional" zu verweigern: Rechtsunsicherheit! Ihr seht das alles nur in schwarz und weiß, aber dazwischen gibt es eine Grauzone. Und da tummeln sich geldgierige Anwälte rum die nur auf dumme Fehler warten!
Mitglied
Registriert: Jul 2006
Beiträge: 53
@ Neo:
Mir ist nicht bekannt, dass auch nur EINER einen Titel verlangt hat.Lies es nochmal genauer durch, dann erkennst Du das.
Mitglied
Registriert: Feb 2008
Beiträge: 168
"Käferfan" schrieb
@ Neo:
Mir ist nicht bekannt, dass auch nur EINER einen Titel verlangt hat.Lies es nochmal genauer durch, dann erkennst Du das.


ich glaub das hilft jetzt nichts mehr, jeder soll mit seiner Meinung glücklich werden.

Mir hilft die Übersetzung auf jedenfall, das restliche Gelaber über Master oder kein Master ist für mich völlig unrelevant ..
Mitglied
Registriert: Feb 2008
Beiträge: 308
Halloooo??? Ich hab auch nicht behauptet das einer den Titel verlangt hat! Ich wollte nur darlegen warum die besagte IHK evtl. ein Problem mit der Ausstellung dieser Übersetzungshilfe haben könnte!

Meine Güte, ich sag schon nix mehr .....
Mitglied
Registriert: Oct 2005
Beiträge: 54
Ort: überall und nirgends
Also, ehe jetzt wieder die unsägliche Diskussion losgeht, noch ein paar Fakten:

1) Es gibt Rechtsgutachten die belegen das die Bezeichnung n i c h t gegen geltendes Recht verstößt (z.B. von Prof.Dr.Volker Epping) und die selbst von der KMK inzwischen akzeptiert werden (vergl. Artikel der IHK NRW „Bachelor professional“ von Dr. Knut Diekmann).

Wie eine bayerische IHK so etwas ignorieren kann ist mir unverständlich.

2) Alle IHK’s in Bayern stellen seit Jahren die Übersetzungshilfe aus (o.k. wenige hängen es an die große Glocke und manchmal dauert es auch ein paar Tage bis der Chef wieder im Hause ist). Daher ist es sicher richtig wenn sich die Rechtsaufsicht der IHK damit beschäftigt und auf eine bundeseinheitliche Handhabung besteht.

3) Die Abschlußbezeichnungen „Master“ und „Bachelor“ sind nicht ausschließlich den akademischen Abschlüssen vorbehalten. Jeder der das meint, sollte mal nachsehen seit wann in IHK Kreisen diese Bezeichnungen in Übersetzungshilfen verwendet werden und wann die UNI’s aufgewacht sind und diese als TITEL für ihre eigenen Studiengänge aquirieren wollten.
Danach kann man sich mal Gedanken machen wer sich hier bei wem angehängt hat und dazu die beiden o.g. Quellen lesen.

4) Die IHK’s machen aktiv Werbung mit diesen Bezeichnungen (und zwar nicht nur in Bayern) und bekommen so auch die Teilnehmer für ihre eigenen Vorbereitungslehrgänge.


Wir sollten also hier aufhören uns als Absolventen gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Schließlich sind die dualen Ausbildungsgänge den akademischen in manchen Bereichen weit überlegen. Wir bekommen sicher keinen „Praxisschock“ wenn wir das erste Mal in der Wirtschaft gefordert werden.

In diesem Sinne vertragt euch und helft der IHK hier auf den richtigen Weg. Wenn man mit so einem Thema zum ersten Mal konfrontiert wird ist es sicher schwer zu akzeptieren, das andere das Rad schon längst erfunden haben.

Aber das Stichwort lautet hier GLEICHBEHANDLUNG aller Absolventen mit dem selben bundeseinheitlichen Abschluss. Ansonsten gehen wir alle zurück in die Vorzeit und jede Kammer darf ihre eigene Prüfung gestalten und die Titel nach Belieben noch dazu.
Mitglied
Registriert: Feb 2008
Beiträge: 308
Menno, ich weiß das doch!

Ich werde nie wieder versuchen die Motive anderer zu ergründen und darzulegen. Ruck Zuck steht man als unbelesener Idiot da!

:roll:
Mitglied
Registriert: Oct 2005
Beiträge: 54
Ort: überall und nirgends
@Neo,

nicht falsch verstehen, aber mancher IHK-Mitleser möchte ja auch mal die Fakten im Forum lesen... :wink:

Aber das mit den Motiven ergründen wäre schon interessant. Manchmal tuen sich da Abgründe auf - ich glaube Psychologen können da Bücher von schreiben.
Mitglied
Registriert: Feb 2008
Beiträge: 168
Wenn die IHK nicht gleich so dick auftragen würde und aus dem "Master of Technical Management (CCI)" einen Bachelor of Technical Management (CCI)" wäre vielleicht der Aufschrei der Uni´s nicht ganz so groß.

Fakt ist nun mal der BW/TBW ist kein akademischer Abschluss man kann Ihn als Vordiplom zum Dipl/Bachelor ansehen, so wird er auf jedenfall von einigen FH´s eingestuft, dass sollte jedem vorher klar sein, aber man kann ja danach in nur zwei Jahren zum Dipl kommen.

Was einfach in der heutigen Zeit wichtig ist, das es eine internationale Übersetzung von Weiterbildungen gibt, da aich die Märkte immer mehr globalsieren.
Mitglied
Registriert: Jul 2007
Beiträge: 14
Deine Tips waren sehr gut, sami, danke nochmal. Hat mich um einiges weiter gebracht.

Und außerdem haben wir nach dem 15. August noch ein schönes Eisen im Feuer :D
Mitglied
Registriert: Sep 2009
Beiträge: 119
@mausi

Gerne ...immer wieder :lol:


Gesperrt

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