Forum

Cashflow

Seite: 1

Autor Beitrag
Mitglied
Registriert: Sep 2018
Beiträge: 4


--> --> Hallo,
ich habe eine Frage zur indirekten und direkten berechnung des Cashflows.
Hier eine vereinfachte Darstellung.

Nehmen wir an, ich habe folgende Erträge/Aufwände

Umsatzerlös = 200000Euro
Abschreibung=1500E
Werbekosten 2000E
Steuersatz =30%

Die Abschreibung ensteht durch eine Anschaffung von Büromaterial von 15000 Euro (Anschaffungsauszahlung und Abschreibung über 10 Jahre). Es wurde ein Darlehen aufgenommen (10000 Euro)

Zum Ermitteln des Cashflows über die direkte Methode muss ich ja so vorgehen:

200000 Euro
-1500E (Abschreibung)
-2000E (Werbekosten)
Ergebnis vor steuern = 196500E
nach abzug von 30% Steuern =137550E

Wenn ich jetzt direkt den operat. Cashflow ermitteln will rechne ich ja die Abschreibungen (Aufwand ohne Auszahlung wieder hinzu), ebenso das Darlehen (Einzahlung ohne Ertrag). Die Anschaffungsauszahlung muss abgezogen werden (Auszahlung ohne Aufwand). Somit:

137550E
+1500E
+10000E
-15000E
ergibt-->134050 E

Wenn ich jetzt den Cashflow direkt ermitteln möchte, geht das doch auch oder, allerdings lass ich dann die Abschreibungen weg:

200000 Euro (erlös)
-2000E (Werbekosten)
vor Steuer)--> 198000E

138600 (nach Steuer -30%)
+10000E(Darlehen)
-15000E(Anschaffungsauszahlung)
=133600

Hier unterscheidet sich ja jetzt die Summe von direkter und indirekter Ermittlung und zwar immer genau um den Steuerbetrag der auf die Abschreibung gerechnet wurde (bei der indirekten Ermittlung wurde die 1500 Euro ja mit 450 Euro besteuert, zur Ermittlung des Cashflows wurden aber wieder 1500 Euro hinzugerechnet ohne die Steuern zu bedenken). Das verstehe ich nicht ganz, kann mir da jemand weiterhelfen?

Danke
Mitglied
Registriert: Jul 2017
Beiträge: 240


--> Hallo,

entschuldige die späte Antwort, ich sehe deine Frage erst jetzt. Du gehst bei den beiden Methoden davon aus, dass dei Bemessungsgrundlage der Steuer unterschiedlich ist (einmal mit, einmal ohne Abschreibung) - das ist aber nicht besonders logisch. Die Steuerbemessungsgrundlage wird bei beiden Methoden gleich sein müssen. Ich bin mir auch nicht so sicher, ob die direkte Methode nach den Angaben wirklich berechenbar ist.

Viele Grüße

Chris
Mitglied
Registriert: Sep 2018
Beiträge: 4


--> Danke!


Seite: 1

Parse-Zeit: 0.0783 s · Memory usage: 1.46 MB · Serverauslastung: 0.67 · Vorlagenbereich: 2 · SQL-Abfragen: 9