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Finanzbuchhaltung Jahresabschluss korrekte Abschlussbuchungssätz

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Mitglied
Registriert: Apr 2018
Beiträge: 1


--> Hallo Zusammen,

Ich schaue mir gerade die Finanzbuchhaltung näher an und möchte bzgl. den Abschlussbuchungssätzen vollständige Klarheit haben weshalb ich folgende Frage habe.

Die Bilanzkonten werden mittels Buchungssatz “Schlussbilanz I (SB I) / Bilanzkonto” (für Aktivkonten) abgeschlossen und in die SB I übertragen. Umgekehrt für Passivkonten. Dasselbe Prinzip gilt ja für Abschluss und Übertrag der Erfolgskonten in die Erfolgsrechnung (ER).

Wie lauten nun aber die genauen Buchungssätze für die weitere Erfolgsverbuchung. Stimmen meine folgenden zwei Aussagen?

A. Falls der Gewinn nicht weiter verbucht wird (keine SB II) so wird mittels Buchungssatz “Erfolgsrechnung/Bilanz” sowohl Bilanz als auch Erfolgsrechnung ausgeglichen und damit ER und Bilanz mit diesem Buchungssatz abgeschlossen?

B. Falls Gewinn in das Eigenkapital (EK) verbucht werden soll, so wird zuerst das EK-Konto mittels SB I/EK nochmals eröffnet und der Gewinn mittels Buchungssatz “Erfolgsrechnung/EK” von der Erfolgsrechnung zum EK zugeschlagen (ER damit abgeschlossen) und anschliessend mittels “EK/SB II” das EK-Konto wieder abgeschlossen und an die SB II übertragen? Wie wird aber nun die SB I ausgeglichen? Der Gewinn der Erfolgsrechnung ging ja via EK direkt in die SB II.

Vielen Dank für die Hilfe

Gruss
ropen
Mitglied
Registriert: Jul 2017
Beiträge: 144


--> Hallo,

das Konto GuV wird als Unterkonto des Eigenkapitalkontos grundsätzlich darüber abgeschlossen. Das Eigenkapitalkonto wird dann in der Schlussbilanz abgeschlossen. Das geschlossen GuV-Konto wird auch nicht mehr geöffnet.

Wenn nun die Gewinnverwendung stattfindet, kann es nur Veränderungen in den Bestandskonten der rechten Bilanzseite geben. Kommt ein bisschen drauf an, was genau passiert und was für eine Rechtsform das Unternehmen hat. Möglich sind eine Bewegung innerhalb der Position Eigenkapital oder eine Bewegung von Eigenkapital zu Verbindlichkeiten. Beispielsweise ist eine Ausschättung an einen Gesellschafter aus Sicht des Unternehmens eine Verbindlichkeit. Es ändern sich keine Zahlen, sondern es gibt nur eine Bewegung innerhalb der rechten Bilanzseite.

Viele Grüße

Chris


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