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Investitionsvergleich

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Registriert: Oct 2017
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--> Hallo alle zusammen,

ich brauche dringend eure Hilfe.
Ich schreibe gerade an meiner Projektarbeit. Darin untersuche ich, ob die Methode des Computer-Based-Trainings effizienter und kostengünstiger ist, als traditionelle Schulungsmethoden. Geschult werden sollen bestimmte Mitarbeiter von Tochtergesellschaften zum Thema Berichterstattung im Monats- und Quartalsabschluss.
Dazu möchte ich die Angebote zweier Anbieter von Computer-Based-Training-Software vergleichen. Und da habe ich gerade Probleme.

Ich wollte zuerst die Angebote anhand Statischer Investitionsrechnung vergleichen. Aber da komm kann ich keine Kosten wie Kalkulatorische Afa und Materialkosten ansetzen. Auch kann ich keinen Gewinnvergleich machen, da mir durch die Investition ja keine Umsätze einfließen. :(

Also wollte ich die Dynamische Investitionsrechnung durchführen und mit der Kapitalwertmethode starten. Aber auch da komme ich nicht weiiter.
Habe nur Auszahlungen diesbezüglich. Aber keine Einzahlungen. Da kann ich doch schlecht Umsatzerlöse ansetzen.
Bin gerade am verzweifeln und weiß nicht weiter.

Wir würden die entstandenen Kosten für Anschaffung der Software, Lizenzen und Kosten für Wartun, Updates usw. an die Tochtergesellschaften weiterbelasten. Könnte ich dieses als Einzahlungen eintragen?

Hättet ihr andere Ideen, wie ich den Investitionsvergleich durchführen könnte? Also in Hinblick auf die Anschaffung einer Software. Die hat ja nicht wirklich viel mit dem eigentlichen Produktionsprozess zu tun.

HOffe ihr könnt mir da weiterhelfen. Danke
Mitglied
Registriert: Jul 2017
Beiträge: 63


--> Hallo,

ich bin nicht so sicher, ob eine (klassische) Investitionsrechnung für den Zugewinn durch Weiterbildung gut genutzt werden kann. Eine schnelle Suche hat mir keine Alternative aufgezeigt, aber ich meine, für solche Dinge gibt es alternative Ansätze.

Rein wirtschaftswissenschaftlich gesprochen resultiert aus einer guten Weiterbildung eine Steigerung des Humankapitals, sichtbar zum Beispiel durch eine bessere Arbeitsproduktivität. Das könnte man als Einzahlung verstehen, wenn man plausible Schätzungen dafür ansetzt. Schließlich gibt es ja Gründe, warum Bildungsinvestitionen passieren.

Wenn es über Tochtergesellschaften geht, könnte man den Vorschlag der weitergegebenen Kosten im Sinne eines Transferpreises als Einzahlung an die Mutter verstehen. In dem Sinne gäbe es auch Einzahlungen. Bin mir hier aber nicht sicher, ob das nicht einfach nur im Kreis führt.

Nach meinem Gefühl solltest du einen alternativen Ansatz suchen oder etwas wie Zugewinne durch die Weiterbildung wie eine Steigerung der Produktivität oder sowas, die als Einzahlung interpretiert werden kann.

Viele Grüße

Chris


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