Beliebte Partyspiele für Studentenpartys

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Das Schönste während der Studentenzeit sind die Partys. Es soll Studenten gegeben haben, die auf die Frage „Warum studierst du?“ mit „Wegen der geilen Partys.“ antworteten.

In der Regel finden diese Feierlichkeiten in der Zeit von Montag bis Donnerstag statt, da am Wochenende die meisten Studis an ihrem Hauptwohnsitz feiern. Außerdem ist es taktisch klüger am nächsten Tag in der Vorlesung einen hämmernden Kopf zu haben, als zu Beginn des Wochenendes. Hier also Infos zum Thema Studentenpartys und ausgewählte Partyspiele für deine Studentenparty.

Beliebte Partyspiele für Studentenpartys

Quarten – jetzt wird die Spardose geplündert!

Mitten auf einem Tisch wird ein Glas mit Bier (oder ähnlichem) deponiert. In einer Schale sollte sich eine größere Menge alter 10-Pfennig-Stücke befinden (Zur Not tun es auch 5-Cent-Stücke). Nun versucht jeder der Mitspieler das Glas zu treffen, indem er ein Geldstück mit der Kante auf den Tisch schnippt oder wirft, so dass es in Richtung Glas springt. Trifft er das Glas nicht, was tendenziell öfter der Fall ist, ist der nächste Spieler dran. Trifft einer, darf er bestimmen, wer aus der Runde nun das Glas austrinken muss. Dieser jedoch hat die Chance die “Strafe” zu umgehen. Trifft er nun im Gegenzug auch, muss derjenige, der ihm die Strafe aufgebrummt hat zwei Gläser austrinken, darf sich aber wiederum verteidigen, usw… Erfahrungsgemäß ist es erstaunlicherweise so, dass wenn der erste getroffen hat, die nächsten zwei bis drei Würfe auch Treffer werden.

„Das Ding“ – ein Spaß für nahezu beliebig viele Mitspieler

Der Spielkandidat verlässt den Raum. Der Spielleiter legt nun mit den anderen Anwesenden fest, um was es sich bei dem „Ding“ handelt. Es kann ein Huhn, ein Fahrrad, der Professors oder auch das Mittagessen in der Mensa sein. Dem draußen Wartenden Kandidaten erklärt der Spielleiter, dass er gleich die Rolle eines Staubsaugerverkäufers einnehmen und den anderen sein Produkt anpreisen soll. Dabei darf er allerdings das Wort „Staubsauger“ nicht benutzen, sondern muss es als „Ding“ bezeichnen. Die Resultate sind urkomisch, wenn der Kandidat zum Beispiel den gigantischen „Schmutzaufnahmeumfang“ des Dinges (für die anderen zum Beispiel des Mensa Essens) nennt. Wenn du direkt vier Kandidaten rausschickst, die alle keine Ahnung haben, worum es in dem Spiel geht, ist der Spaß noch größer. Aber bitte nicht vergessen die Kandidaten später aufzuklären!

„Wer bin ich“ – Beliebig viele Spieler auf Identitätssuche

Ein für Studenten etwas umgestaltetes Kinderspiel, dass auch im „Alter“ nichts von seinem Spaßfaktor einbüßt. Jeder beschriftet einen Klebezettel mit einem Namen aus einem eingeschränkten Bereich (Berühmtheiten, Comic Figuren, Dozenten, usw) und klebt ihn auf die Stirn eines anderen, ohne dass jener den Namen gesehen hat. Nun muss jeder Fragen zu seiner Person stellen und dadurch herausfinden, wer er ist. Die Fragen müssen so formuliert sein, dass die anderen sie mit „ja“ oder „nein“ beantworten können. Gewonnen hat, wer seine „geheime Identität“ als erster aufdeckt.

„Apfelklau“

Ein Apfel wird mitten auf einem leeren Tisch platziert. Die Spieler versuchen nacheinander den Apfel mit verbundenen Augen und ausgestrecktem Arm von einer festgelegten Entfernung losgehend zu greifen. Sie dürfen vorher den Abstand abmessen oder abgehen. Interessanterweise schafft man es mit dem Schätzen meist nicht den Apfel zu bekommen, so dass Schadenfreude und Staunen garantiert sind.

„Schiffe versenken für Fortgeschrittene“

In einer Plastikwanne mit Wasser gefüllt sticht das „Schiff“ in See, wobei es sich hier um ein schwimmendes Glas handelt. Alle Spieler müssen nun der Reihe nach ein 10 Cent Stück in das Glas geben. Derjenige, bei dem das Schiff schließlich untergeht muss einen trinken, einen Ausgeben oder andere schlimme Dinge tun, wie zum Beispiel sich mit dem Inhalt der Plastikwanne übergießen lassen. Hartgesottene füllen die Plastikwanne auch mit Sangria, wobei in mehreren gespielten Runden stets der Verlierer ein Glas daraus trinken muss.

„Von Pub zu Pub“ – oder: Wie erkundet man binnen kürzester Zeit alle Studentenkneipen der Stadt?

(Achtung, abendfüllendes Spiel.)

Zunächst wird eine „Reiserute“ festgelegt von einer beliebigen Anzahl Kneipen, die an dem Abend besucht werden sollen. In jeder Kneipe ist ein anderer Mitspieler der Spielleiter. Der Spielleiter legt mit einer Stoppuhr eine bestimmte Zeit zwischen 15 und 50 Minuten fest, ohne dass die anderen Teilnehmer diese erfahren. Nun bestellt jeder etwas zu Trinken und bezahlt direkt. Ist die Zeit abgelaufen ruft der Spielleiter „Time to go“, und alle müssen schnellstmöglich das Glas leeren und die Kneipe fluchtartig verlassen. Der Spieler, der die Kneipe als letzter verlässt, muss eine unangenehme Aufgabe erfüllen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Um das Spiel zu bestreiten kann man sich mehrere Strategien zurecht legen. Entweder Du bestellst dir einen Schnaps nach dem nächsten, der ist schnell leer und Du bist wohl kaum Letzter, dafür bist Du schnellstens blau. Oder aber Du bestellst dir gemütlich dein Bier und riskierst es der Letzte zu sein – so oder so, der Abend wird garantiert ein riesiger Spaß. Mögliche gemeine „Strafen“ sind zum Beispiel: Mit Strohhalmen in sämtlichen Gesichtsöffnungen zum nächsten Pub laufen (Vorsicht dabei), einen Mitspieler bis dorthin tragen, dorthin tanzen, bis dorthin laut Gedichte aufsagen, usw.

„Mehlhaufen mit Schokolade“

Führe dieses Spiel nicht bei Dir zu Hause durch, es sei denn du putzt gerne. Hier wird es staubig. Auf einem Tisch wird ein Kilo Mehl auf einen Berg geschüttet. Darauf wird ein Stück Schokolade gelegt. Nun muss reihum jeder Mitspieler mit einem Tortenheber eine „Schippe“ Mehl wegnehmen. Derjenige, bei dem der Berg einstürzt muss oder darf sich das Schokoladenstück mit dem Mund nehmen, während die Hände auf dem Rücken liegen. Er wird sich komplett einsauen, hoffentlich muss er dabei nicht niesen.

Hütchen wechsel dich! – ein gut behütetes Tanzspiel

Alle Mitspieler verteilen sich im Raum. Einer bekommt einen Hut aufgesetzt. Der Spielleiter startet die Musik, und der Hut wandert von einem Kopf zum nächsten Kopf. Der Spieler, der den Hut erhält muss sich einmal um die eigene Achse drehen, ehe er den Hut weitergeben darf. Stoppt die Musik, scheidet derjenige aus, der den Hut in diesem Moment auf dem Kopf oder in der Hand hatte. Alternativ kann man denjenigen auch mit einer Strafe beglücken.

U-Boot – Land unter!

Dies gemeine Spiel mit höchster Spaß-Garantie braucht ein oder mehrere Opfer, von denen sich einer dem Spiel stellt, während die anderen draußen warten. Der Spielleier setzt den Spieler auf einen Stuhl mitten in den Raum und nimmt eine Regenjacke zur Hand. Nun erzählt er eine möglichst abenteuerliche Geschichte über die raue See und ein einsames U-Boot, dessen Kapitän (der Spieler) einsam auf´s Meer hinauszieht. Doch was kommt dort? Eine Welle, eine gigantische Welle, die das kleine U-Boot verschlingen wird. Der Spielleiter stülpt dem Spieler die Jacke so über den Kopf, dass er ihn durch den Ärmel genau ins Gesicht schauen kann, während er dramatisch vom bevorstehenden Unglück berichtet. Er weist den Spieler an, den Befehl zum Abtauchen zu geben. Der Spieler spricht den Befehl aus. Nun bekommt er vom Spielleiter die verhängnisvolle Frage gestellt: Und was hast Du vergessen? Die Luke zu zu machen! In diesem Moment bekommt der Spieler durch den Ärmel eine volle Ladung Wasser ins Gesicht. Handtuch reichen – der nächste bitte!

Sag einmal, wen liebest Du?

Die Szene einer Gerichtsverhandlung wird dargestellt. Ein Richter und zwei Geschworene sitzen an einem Tisch und führen Verhandlung gegen den angeklagten Spieler. Das dem Spieler vorgeworfene Verbrechen erfordert etwas Kreativität des Richters und lässt sich durchaus als lange Geschichte erzählen, wie z.B. das Klauen allen Salzes der Mensa, die abartige neue Frisur des Profs. Oder so was in der Art. Nach langer Verhandlung (vielleicht sogar mit Zeugen) hat der Angeklagte eine Chance sich freizukaufen: Sag einmal, wen liebest Du? Gewiss wird ihm (sofern der Speiler nicht seit langer Zeit glücklich in einer Partnerschaft lebt) das Ganze etwas unangenehm sein, doch die Lösung ist simpel genug: “Wen liebest Du”, denn das soll er eigentlich nur sagen!

Sargbau – makaber und nass

Der Sargbauer sucht sich ein Opfer und beginnt es zu vermessen. Erst die Arme, den Kopf, den Rücken, eben alles, was nötig ist und vor allem alles, was unnötig ist! Dabei erzählt er eine möglichst auf das Opfer passende haarsträubende Geschichte über den Sterbetag, so dass dem armen Opfer kalte Schauer über den Rücken laufen. Auf dem Höhepunkt der Geschichte vermisst der Sargbauer die Beine des Opfers und gießt dem Ärmsten als handfesten Schauer ein Glas Eiswasser ins Hosenbein.