Man sollte sich eben nicht mit weniger zufrieden geben (siehe oben), denn wer nicht den höchstmöglichen Gewinn reinholt, der hat auch später keine Chance gegen Substitutionseffekte der Verbraucher anzukämpfen, in dem er investiert, neue Märkte entdeckt, also strategisch handelt. Alles auf Pump geht nämlich nicht, schon gar nicht in der Krise.
Man kann alles theoretisch erklären, natürlich. Aber muss man sich darin verrennen?
Langfristig hohe Gewinne. Das kann nur das Ziel sein. Wie Merkels Wachstumsbeschleunigungsgesetz aussehen soll, weiss ich zwar noch nicht, aber wer nicht mehr leistet, als er kann, handelt im Sinne der Ökonomie unethisch. Es kann aber nicht nur DAS Gewinnmaximum geben. Die polypolistische Preisabsatzfunktion lässt ja auch mehrere Maxima zu. Daher: hinreichendes Gewinnmaximum!
Wer Potentiale ungenutzt lässt...
... der verplämpert Zeit und muss gehen, weil es andere BESSER können. Beispiel aus der Praxis:
Die Mitarbeiter einer Stahlverarbeitenden Firma, in der ich mal tätig war, wollten nicht den Kunden anschreiben (per Mail!), nochmals die Exceltabelle rüberzuschieben, weil diese Firma uns ja dann für bekloppt halte.
Das Resultat aus solchen Kleinigkeiten: unnötige Kosten durch Denkblockade. So musste man nämlich eine halbe Stunde lang länger irgendwelche Klamotten manuell zusammensuchen, ansatt wenigstens mit den Helfershelfern SVERWEIS und WENN-Funktion in Excel die wichtigsten Sachen herauszufiltern.
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Selber essen macht satt. Zu viel essen macht dick.
Selber denken macht schlau. Zu viel grübeln depressiv. ;-)
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