Hallo zusammen,
ich stecke gerade mitten in der Lernphase für die nächste Klausur und habe folge Fragen zu dieser Aufgabe:
1) ABC AG plant Erweiterungsinvestition in Höhe von 150 Mio €.
Bilanz in Mio €
Aktiva
AV - 700
Vorräte - 158
Forderg./ liquide M. - 142
Passiva
gez. Kapital - 300
Kapitalrücklagen - 120
Gewinnrücklagen - 184,8
Jahresüberschuss - 67,2
Langfr. FK - 210
Kurzfr. FK - 118
- Jahresüberschuss zur Stärkung des EK´s thesauriert
- Börsenkurs vor Kapitalerhöhung 12,50 € je 5 € Nennwert – Aktie
a) Prüfen Sie ob und inwieweit die Rücklagen zur Finanzierung der Investition herangezogen werden können und Begründen Sie.
b) Erläutern Sie ob der Vorschlag, die Investition durch Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln zu finanzieren eine akzeptable Alternative ist.
- Unternehmensfinanzierung durch Kapitalerhöhung gegen Einlagen ( ordentliche Kapitalerhöhung) Bezugspreis/ Ausgabepreis junge Aktien 7,50 €/Aktie im Nennwert von 5€, Emissionskosten unberücksichtigt
Meiner Meinung nach dürfen Rücklagen bis 10 % des gezeichenten Kapitals nicht zur Kapitalerhöhung verwendet werden. Alles was über den 10 % liegt kann also genutzt werden solange wie kein Verlustvortrag besteht!?
zu a) Heißt das jetzt (auf die Aufgabe bezogen), dass man die 150 Mio € für die Erweiterungsinvestition komplett aus den Gewinnrücklagen in das gez. Kapital umschichten kann?
zu b) Warum wird b) als Alternative zu a) bezeichnet? Ist das nicht das gleiche?
Ich habe schon versucht Antworten auf diese Fragen zu finden und bin aber leider gescheitert! Kann mir bitte jemand helfen...!!!
Vielen Dank vorab!!!

