> Die höchsten Warenkorbwerte entstehen naturgemäß in der Travel & Entertainment-Branche.
> Eine Saisonalität ist bei Gambling und Services nicht erkennbar.
> In der Retail-Branche gibt es ausgeprägte Berge (z.B. 02/2006) und Täler (z.B. 04/2006).
> Eine unterschiedliche Präferenz für Kauftage ist nicht in allen Branchen feststellbar.
> Das Kaufverhalten in Bezug auf die Branchenpräferenz von Männern und Frauen ist nach wie vor unterschiedlich.
> Die durchschnittliche Erfolgsquote bei der Autorisierung einer Kreditkartentransaktion ist leicht gesunken. Dies spricht für die Notwendigkeit des Einsatzes adäquater Betrugsabwehrverfahren im E-Commerce.
> Das Zahlungsausfallrisiko im Card-not-present-Bereich ist dramatisch gesunken; die durchschnittliche Chargeback-Quote liegt mit 0,33% auf dem niedrigsten Niveau seit dem ersten Pago-Report im Jahr 2002.
> Die Chargeback-Quote für deutsche Konsumenten liegt bei extrem niedrigen 0,087%.
> Die Erfolgsquoten sind für die großen Kreditkarten-Brands, Visa und MasterCard, annähernd gleich.
> Die durchschnittlichen Chargeback-Quoten unterscheiden sich bei Visa und MasterCard nur wenig voneinander.
> Die durchschnittliche Chargeback-Quote liegt bei Frauen (ca. 0,15%) nach wie vor höher als bei Männern (ca. 0,13%).
> Die Chargeback-Quote liegt bei Konsumenten aus den neuen Bundesländern (rund 0,08%) immer noch besser als bei Käufern aus den alten Bundesländern (ca. 0,09%).
> Die Rücklastquote bei beim elektronischen Lastschriftverfahren ist von etwa 5% im Vorjahr auf knapp 3% gesunken; das Zahlungsausfallrisiko bei der ELV liegt also um fast das Zehnfache höher als bei der Kreditkarte.
> Die Kreditkarte ist nach wie vor weltweit Zahlungsmittel Nummer eins im E-Commerce.
> Deutsche Konsumenten bevorzugen nach wie vor das elektronische Lastschriftverfahren und wählen es in über 65% der Fälle aus.
> Der Anteil der Offline-Zahlarten ist auf weniger als 4% gesunken.
> Der durchschnittliche Warenkorbwert ist beim Kauf durch Käufer aus aller Welt per Kreditkarte um fast das Doppelte auf 85,92 € angewachsen.
> Visa konnte im Vergleich mit MasterCard den Anteil an den Kreditkartentransaktionen leicht auf über 69% steigern, MasterCard fällt auf knapp 29% zurück.
> Bei deutschen Käufern liegen Visa und MasterCard etwa gleich auf; bei den anderen Consumer-Gruppen liegt das Verhältnis zwischen 65:35 und 75:25 zugunsten von Visa.
> Consumer aus UK, Deutschland und Frankreich bilden die Top 3 der aktivsten Käufer in Europa. Aufsteiger des Jahres im E-Commerce sind die Konsumenten aus Rumänien und der Türkei.
> Bei der Verteilung der Kaufvorgänge auf Consumer-Gruppen und Merchant-Länder gibt es im Vergleich zu den Vorjahren nur geringe Verschiebungen.
> Insgesamt ist eine leichte Saisonalität zu beobachten; es gibt ein Frühjahrsloch im April und ein Sommerloch im Juli, der September ist der kaufstärkste Monat.
> Die Kaufaktivitäten verteilen sich gleichmäßiger über die Woche, die Anteile von Samstag und Sonntag sind deutlich gestiegen. Der Mittwoch ist der kaufstärkste Tag der Woche.
> Deutsche Konsumenten kaufen immer noch am meisten während der Arbeitszeit ein.
> Die durchschnittlichen Warenkorbwerte sind für alle Consumer-Gruppen und Merchant-Länder gestiegen.
> Der Anteil der weiblichen Consumer an den Kaufvorgängen im E-Commerce steigt an; die Anteile von Männern und Frauen unterscheiden sich jedoch je nach der Herkunft der Konsumenten deutlich.
« Zuletzt durch Betriebswirt am Fri Jun 22, 2007 11:52 am bearbeitet. »

