Hallo Janni,
danke für die Frage. Es ist schön, wenn auch mal solch eine Diskussion gestartet wird, was in der Regel sehr ungewöhnlich ist. Die meisten Fragen immer nur nach dem Motto: "Wir sollen Aufgabe xyz lösen. Bitte um Hilfe."
Ich versuche mal meinen Standpunkt zu beschreiben (in Anlehnung an Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Marketing-Mix ):
Das klassische Modell des MArketing-Mixes bestehend aus den 4 Ps:
Product
Price
Promotion
Place
ist sicher heutzutage nicht mehr haltbar und sehr allgemein. Es trifft auf die wenigsten Unternehmen genau so zu. Vielmehr versucht ja heute jede Firma so individuell als möglich zu sein, so auch im Marketing-Mix. Deswegen wurden seit der Einführung verschiedene Komponenten hinzugefügt, so dass sich jeder Unternehmer "sein privates" Modell erstellen kann.
Ein weiteres P ist, gerade in den 80er JAhren die Qualität, wenn man hier von einem "P" sprechen kann. Wie ich aber aus eigenen Erfahrungen sagen kann, ist Qualitätsmanagement nicht einfach nur ein Ordner mit dem Buchstaben Q in den Schrank stellen.
Weitere Komponenten des Marketingmixes könnten sein:
Packaging (Verpackung) oder People (Personal) oder politics (Politik)
Im Hinblick auf die neuen Medien kann man sagen: Es ist das klassische Modell bestimmt anwendbar, kann aber, wie bei anderen Branchen auch, um die weiteren oben genannten "Ps" ergänzt werden. Bsp: Internet oder Onlineshop. Dort spielt Place nicht die wesentliche Rolle, wenn man von der Servertechnologie mal absieht. Unter Place kann hier eventuell die Shopumgebung verstanden werden.
Im INternet spielen also wesentlich mehr Kriterien eine Rolle, die das MArketing Mix erst abrunden und sinnvoll machen. So bspw. das P - Public Voice , was das Erscheinungsbild wiedergibt.
Fazit: DAs Marketing Mix mit den 4 Ps ist sicher immer noch anwendbar, kann und muss gerade im Onlinezeitalter um weitere Komponenten ergänzt werden.
Ich hoffe es kommen noch viele weitere BEiträge dazu.
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Betriebswirt am Mon Apr 16, 2007 9:55 am bearbeitet. »