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Simulationsbasierte Bewertung und Exit-Preis Schätzung bei PE-Gesellschaften

08. Oktober 2008

Der Erfolg von Private Equity und Venture Capital Gesellschaften ist vor allem durch die Fähigkeit bestimmt, den unsicheren zukünftigen Verkaufspreis (Exit-Preis) einer (potenziellen) Beteiligung einschätzen zu können. Wenn (wie so oft) Ausschüttungen einer Beteiligung an die PE-Gesellschaft nur eine relativ geringe Bedeutung haben, ist der maximal akzeptable Kaufpreis (Grenzpreis) im Wesentlichen bestimmt durch den möglichen unsicheren Exit-Preis zum Zeitpunkt T, also das Verkaufspreisrisiko. Notwendig ist hierbei, die neuen Verfahren der Bewertung von Unternehmen zu nutzen, die die realen Unvollkommenheiten eines Kapitalmarktes berücksichtigen.

In dem Artikel wird gezeigt, wie auf Grundlage der vorhandenen Erfolgsplanung (und der dort implizit erfassten Risiken) auf den „Eigenkapitalbedarf“ (Risikokapital) als Risikomaß geschlossen werden kann. Aus diesem lässt sich wiederum ein angemessener Risikoabschlag zur Ermittlung des Grenzpreises ableiten. Mit dem dargestellten Verfahren wird damit endlich ein einfaches betriebswirtschaftliches Prinzip in die Bewertungspraxis umgesetzt: Hohe Unsicherheit (Risiko) über die Zukunftsentwicklung einer potenziellen Beteiligung führt zu einem hohen Bedarf an teurem Eigenkapital und damit zu einem sinkenden Unternehmenswert. Dies betont die Bedeutung der knappen Ressource Eigenkapital als begrenzenden Faktor des Investitionsvolumens.

Den gesamten Artikel zur Unternehmensbewertung downloaden: offiziell-nr-632-simulationsbasierte-bewertung-mar_200807 (PDF, 303 kb)

http://www.futurevalue.de/

Stipendium für Existenzgründer

24. September 2008
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat für Existenzgründer mit akademischem Hintergrund ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das Exist-Gründerstipendium. Damit können Studenten, Absolventen und Wissenschaftler ohne Existenzangst den Weg in die Selbständigkeit wagen.

1. Wer wird unterstützt?

Unterstützt werden Wissenschaftler aus öffentlichen, nicht gewinnorientierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Hochschulen, Hochschulabsolventen, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter bis zu 5 Jahre nach Abschluss bzw. Ausscheiden und Studierende, die zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens die Hälfte ihres Studiums absolviert haben. In Ausnahmefällen werden auch Gründerteams bis max. 3 Personen gefördert. Das Vorhaben muss gute wirtschaftliche Erfolgsaussichten besitzen.

2. Über welchen Zeitraum wird unterstützt?

Die maximale Förderungsdauer beträgt ein Jahr.

3. In welcher Höhe wird gefördert?

Bei der Höhe der Förderung kommt es auf die Ausgangsposition des Gründers an. So werden Studierende, die mindestens die Hälfte ihres Studiums absolviert haben, mit 800,- EUR pro Monat gefördert. Absolventen mit mindestens einem Hochschulabschluss mit 2.000,- EUR pro Monat und Promovierte Gründer mit 2.500,- EUR pro Monat. Für unterhaltspflichtige Kinder wird pro Monat ein Zuschlag von 100,- EUR pro Kind gewährt.

4. Ist die Förderung brutto oder netto?

Genau wie alle Unternehmer sind die Nutznießer dieses Förderprogramms für ihre Krankenversicherung und Steuerzahlung selbst verantwortlich.

5. Was wird über die monatliche Förderung hinaus gewährt?

Über die monatliche Förderung hinaus werden Sachausgaben für Investitionen, Geschäftsbedarf, Software u.ä. von bis zu 10.000,- EUR für Einzelgründungen bzw. 17.000,- EUR für Teamgründungen finanziert. Zusätzlich kann für eine Gründerberatung bzw. ein Gründungscoaching bis zu 5.000,- Euro gewährt werden.

6. Wer stellt den Antrag auf das Exist-Gründerstipendium?

Antragssteller ist immer die Hochschule bzw. die Forschungseinrichtung. Die Gründungsinitiative der Hochschule oder Einrichtung muss das Gründungsvorhaben befürworten.

Übungsaufgaben gegen Geld rechnen lassen?

22. September 2008
Morgen ist eine wichtige Klausur und die gerade gerechnete Übungsaufgabe geht nicht auf. Die Lösung hat ganz andere Zahlen. M...st, wo ist der Fehler, wer kann jetzt schnell helfen? Jeder Student kennt diese Situation. Aus diesem Grund haben wir in unserer Juli Umfrage nachgehakt.
Wieviel würdest du für das Lösen einer beliebigen Übungsaufgabe zahlen?
Überrascht hat uns nicht, dass von den 359 Befragten genau 61% gesagt hat, dafür zahle ich nichts, ich rechne dann lieber selbst. Immerhin 13,65% der Teilnehmer würden aber bis zu 0,50 EUR für das Lösen einer Aufgabe bezahlen. Bis zu einem Euro würden noch 5,57% und bis zwei Euro noch 2,23% der Befragten zahlen. 3,% der Teilnehmer sind bereit bis zu 5 Euro und 2% bis zu 20 Euro zu zahlen. Verblüfft waren wir über die 12,5% der Studenten, die sogar mehr als 20 EUR für eine gelöste Aufgabe ausgeben würden.

Fazit:

Ist genug Zeit zum Lösen der Aufgabe vorhanden, rechnet der Student lieber selbst. Kurz vor einer wichtigen Klausur oder Prüfung sind die meisten Studenten bereit, für die richtige Lösung Geld zu bezahlen.

Wie buchen Studenten Urlaub?

22. September 2008
Diese Frage haben wir im Juni gestellt. Gibt es noch Studenten die im digitalen Zeitalter, ganz konventionell ein Reisebüro aufsuchen, und dort ihren Urlaub buchen. Oder interessiert Studenten das Thema Urlaub gar nicht, weil das nötige Kleingeld dazu fehlt? Und nun zum Ergebnis Von 242 Befragten haben über das Internet 42,15% der Teilnehmer ihren Urlaub gebucht. Gerade mal 7,85% gehen noch ganz konventionell in ein Reisebüro, um die schönsten Wochen des Jahres zu planen. Die düstere Nachricht ist, dass 41,74% der teilnehmenden Studenten das nötige Kapital für den verdienten Urlaub fehlt. Gute 8% der Teilnehmer haben sich aus der Diskussion herausgehalten, weil sie keine Studenten mehr sind.

Müssen Studenten jobben um in den Urlaub zu fahren?

22. September 2008

Umfragenauswertung August/September

Wir hatten diesmal gefragt: Wo verbringen Studenten am liebsten ihren Urlaub? Das Ergebnis so verblüffend wie interessant: Von 339 Befragten wurden folgende Antworten gegeben: Amerika 47 Asien 23 Australien 28 Deutschland 28 Osteuropa 24 Westeuropa 46 bin kein Student 28 kein Geld, daher Balkonien 115 Immerhin knapp 34 % machen keinen Urlaub, 8% hatten vergessen, dass sie keine Studis mehr waren und 58% der Studenten machen irgendwo Urlaub. Interessant, wenn man die Umfrage vom Mai 2008 hinzuzieht, wo ca. 33% der befragten Studies antworteten, dass Sie Geld während des Studiums hinzuverdienen müssten. Das heißt wohl, dass ca. 19,14% (33% von 58%) der befragten, den Urlaub nur angehen können, weil sie Geld nebenher verdient haben?