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Archiv für die Kategorie ‘Referate’

Wie man mit Lampenfieber am besten umgeht

Mittwoch, 12.08.09 20:40

Viele Menschen, die zum ersten Mal einen Vortrag halten müssen, kennen das: Wenige Tage vor dem Vortrag beginnt man, leicht nervös zu werden. Einen Tag vor dem Vortrag merkt man bereits eine innerliche Unruhe, die sich, je mehr man über den nächsten Tag nachdenkt, immer stärker entwickelt. Am Morgen des großen Tages spürt man, dass der Magen genauso nervös ist, wie man selbst es ist. Minuten vor dem großen Auftritt zittern die Knie, die Stimme wird brüchig, die Handflächen feucht und der Magen dreht sich um. Am liebsten möchte man nur noch weit weg rennen.

Doch was kann man gegen solches Lampenfieber unternehmen? Die Antwort ist genauso leicht, wie sie schwierig zu sein scheint, denn oft muss die erste Maßnahme lauten: Üben, Üben, Üben! Je sicherer man sich selber fühlt, desto größere Sicherheit strahlt man auch aus. Man sollte den Vortrag so oft und so gründlich üben, dass man ihn schon fast auswendig rezitieren könnte. So kann man unter anderem der Angst vorbeugen, dass man sich einem Blackout hingeben muss.

Vielleicht hat man dann aber auch Angst davor, dass man Fragen zum Thema nicht adäquat genug beantworten kann. Hier kann man Abhilfe schaffen, indem man sich mehr über das vorzutragende Thema aneignet, als eigentlich nötig wäre. Lampenfieber kann man aber auch dadurch vorbeugen, dass man vorher bestimmte Atemübungen einübt. Diese verhelfen einem während des Vortrags dabei, ruhiger zu werden. Außerdem ist es für viele Menschen hilfreich, wenn sie sich der zu erwartenden Situation mental häufig aussetzen. Dies heißt im Grunde nichts anderes, als dass man sich immer wieder vorstellt, wie man den Vortrag hält.

Wie vermeidet man das Stocken innerhalb eines Vortrags

Viele erfahrene Dozenten und Referenten kennen das Problem, dass man während eines Vortrags an bestimmten Stellen „ hängen bleibt“. Während man Anfänger daran erkennt, dass sie beginnen zu stocken oder sogar zu stottern und immer nervöser werden, erkennt man erfahrene Profi-Redner daran, dass sie sich vielleicht räuspern und auf den Vorfall Bezug nehmen. Dies kann zum Beispiel so aussehen: „Die spektrale Analyse dieses Materials hat erraten... Ähm... erreben... er... Meine Güte, was ist denn los mit mir? Hat mir heute einer etwas ins Wasser getan? Also noch einmal: Die spektrale Analyse dieses Materials hat ergeben...“

So etwas wirkt innerhalb eines Vortrags souverän und vielleicht auch etwas witzig, so dass es den Vortrag etwas auflockert. Dies ist eine der wenigen Methoden für einen solchen Fall. Die geringe Bandbreite an Methoden hierfür hängt vor allem damit zusammen, dass man solchen Stockfehlern nicht vorbeugen kann. Selbst bei einer auswendig gelernten Passage kann es passieren, dass sich die Zunge überschlägt und man sich „verhaspelt“.

Zwischenrufe und andere Störungen

Sollte der Dozent oder Referent durch Zwischenrufe während des Vortrags gestört werden, so gibt es mehrere Möglichkeiten, wie er reagieren kann. Zunächst einmal kann er sie einfach überhören. Dies ist für ihn vielleicht die bequemste Methode, da er sich auf diese Weise nicht mit seinem Publikum auseinander setzen muss. Dies vermittelt aber gleichzeitig eine fragwürdige Gleichgültigkeit des Referierenden, da er offensichtlich kein Interesse daran hat, den anderen Zuhörern gerecht zu werden.

Eine andere Methode ist es, auf diese Zwischenrufe einzugehen. Die Art und Weise hängt in diesem Fall davon ab, ob diese Zwischenrufe, warum auch immer, berechtigt waren oder ob sie dies eben nicht waren. Andere Störquellen, wie zum Beispiel Straßenlärm sollte man bereits im Vorhinein versuchen einzudämmen, indem man zum Beispiel das Fenster schließt oder aber einen anderen Raum aufsucht. Weiß man beispielsweise, dass in der Nähe des Raumes eine Baustelle ist, so sollte man bereits vorher reagieren und versuchen, den Raum zu wechseln, wenn dies möglich ist.


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Mit dem richtigen Medieneinsatz beim Vortrag punkten

Freitag, 12.06.09 17:51

Für einen gelungenen Vortrag braucht man vor allem eines: die richtigen Medien. Aber nur die Auswahl eines Mediums bestimmt natürlich noch lange nicht die Qualität des Vortrags. Die Art und Weise, wie man seine ausgewählten Medien letztendlich vor dem Publikum einsetzt, bestimmt den Erfolg des Vortrags zu einem großen Teil. Daraus wird sofort ersichtlich, dass nicht nur der fachliche Inhalt eines Vortrags dafür entscheidend ist, ob dieser erfolgreich rezipiert werden kann, sondern es ist auch äußerst entscheidend, ob ein passendes Medium ausgewählt und eingesetzt werden kann. Aber an genau diesem letzten Punkt scheitern viele Referenten und Dozenten, da sie sich über die Wirkung bestimmter Medien nicht im Klaren sind.

Die drei bekanntesten Medien

Die drei mit Abstand bekanntesten und am häufigsten eingesetzten Medien sind der Overhead- Projektor, das Flipchart und die Metaplanwand. Doch welche Vorteile haben diese Medien eigentlich? Der Overhead-Projektor hat ganz klar den Vorteil, dass man die an die Wand geworfene Folie jederzeit einfach verschwinden lassen kann, indem man das Gerät ausschaltet. Außerdem kann der Referent oder Dozent jederzeit Ergänzungen auf der Folie vornehmen, so dass der Vortrag auch von den Zuhörern aktiv mitgestaltet werden kann. Dies ist ein großer Vorteil, da das Publikum mit dieser Methode vom passiven Rezipieren zum aktiven Zuhören eingeladen und aufgefordert wird. Dies erhöht proportional die Aufmerksamkeit und fördert so das Verstehen und Behalten der vom Dozenten dargebotenen Informationen. Das Flipchart hingegen hat den Vorteil, dass die vorbereiteten Blätter ganz bequem während des Vortrags genutzt werden können und im Anschluss daran zusätzlich auch noch aufgehängt werden können. Durch ein Flipchart wird also die Zugänglichkeit der Informationen im Gegensatz zu einem Overhead-Projektor sehr stark erhöht, da die Informationen auch nach dem Vortrag dem Publikum noch präsentiert werden können. Dieses Prinzip eignet sich vor allem dann, wenn zentrale Aspekte während einer ganzen Vortragsreihe immer wieder Relevanz besitzen und den Zuhörern ins Gedächtnis gerufen werden sollen. Diese Vorteile hat eine so genannte Metaplanwand nicht vorzuweisen. Dafür hat sie aber andere Vorzüge. So bietet sie zum Beispiel sehr viel mehr Platz, als dies mit einem Overhead-Projektor oder einer Flipchart möglich ist. Man kann zum Beispiel Diagramme sehr viel bequemer anbringen oder zentrale Aspekte besonders deutlich, weil größer, hervorheben. Ein weiterer Vorteil einer Meterplanwand ist darin zu finden, dass man seine Zuhörerschaft aktiv miteinbeziehen kann. So ist es zum Beispiel leicht, ausgewählte Personen des Publikums nach vorne zu bitten und sie Diagramme mit zusätzlichen „Pop Up´s“ vervollständigen zu lassen - eine hervorragende Methode, um den Vortrag handlungsorientiert und interessant zu gestalten.

Einige Regeln zum Einsatz von Medien

Um Medien sinnvoll einzusetzen, sollte man gewisse Regeln beachten, die es dem Zuschauer ermöglichen, länger zuzuhören und mehr vom Vortag zu behalten. Zunächst einmal sollte ein Medium einfach sein. Die Zuhörer sollten beim Anblick des Mediums nicht in Ehrfurcht erstarren, sondern sie sollen sofort wissen, worum es geht. Es sollten nur sehr kurze und einprägsame Sätze verwendet werden, damit die Informationsflut für die Rezipienten nicht unüberwindbar zu sein scheint. Ein Medium sollte stets dazu dienen, den Vortrag zu strukturieren. Zu diesem Zweck ist ein roter Faden, der sich durch den gesamten Vortrag zieht und über das eingesetzte Medium nachvollziehbar wird, zu erkennen sein. Die Übersichtlichkeit der dargebotenen Informationen sollte in jedem Fall gewährleistet sein. Nach Möglichkeit sollte man mit unterschiedlichen Farben arbeiten, die die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf prägnante Informationen lenken. Zu guter Letzt sollte ein Medium aber auch stimulieren, was bedeutet, dass sich die Zuhörerschaft auch emotional angesprochen fühlen soll. Außerdem sollte der Vortrag mit Hilfe des Mediums abwechselnd gestaltet werden, damit keine Langeweile aufkommt. Wer diese Regeln befolgt, wird mit Sicherheit einen gelungenen Auftritt hinlegen.


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Wie Sie Ihre Zuhörer mit Ihrem Auftreten und Ihrer Sprache überzeugen

Donnerstag, 30.04.09 11:50

Die wichtigste Voraussetzung, um Informationen erfolgreich weiterzugeben, ist die Verständlichkeit. Wer also Informationen an seine Zuhörer weitergeben möchte, muss die vier Dimensionen der sprachlichen Gestaltung einsetzen. Dazu gehört auch das einfache Sprechen. Jeder noch so komplizierte Sachverhalt wird verständlich, wenn er in kurzen, prägnanten Sätzen, bekannten Worten und nachvollziehbaren Bildern und Vergleichen übermittelt wird.

Eine gute Rede braucht eine sinnvolle Gliederung der Gedanken. Der berühmte „rote Faden“ sollte immer erkennbar sein. Durch diese Ordnung wird der Aufbau des Textes verständlich gemacht. Erreicht wird diese Gliederung durch Hervorheben und Zusammenfassen, Betonung und Pausen. Wichtig ist auch die richtige Länge eines Vortrages, sie sollte im perfekten Verhältnis zum Ziel der Rede stehen. Auf überflüssige Erläuterungen, umständliche Formulierungen, Füllwörter und leere Phrasen sollte verzichtet werden. Dem Redner sollte es immer gelingen, seine Zuhörer bei Laune zu halten. Treffende Beispiele, eine direkte Anrede, Reizwörter oder humorvolle Formulierungen helfen dabei.

Wie man richtig spricht

Jeder Redner muss sich um seine Zuhörer bemühen, nicht umgekehrt. Tut er das nicht, verlieren die Zuhörer sehr schnell das Interesse. In der Kürze liegt bekanntlich die Würze. Ein Satz des Redners muss in dem Augenblick, in dem er ausgesprochen wird, von den Zuhörern auch verstanden werden.

Die optimale Rede sollte so wenige Fremd-, Mode– oder Schlagwörter wie möglich enthalten. Fachbegriffe sollte man kurz erklären oder am besten ganz weglassen, dafür lieber mehr Vergleiche und Beispiele anführen. Ebenfalls nicht besonders sinnvoll ist eine Rede in einem ausgeprägten Dialekt. Bemühen Sie sich um ein gut verständliches Hochdeutsch.

Sprache und Körpersprache

Zwei der wichtigsten Instrumente für eine gelungene Rede sind die Sprache und die Körpersprache. Wer es versteht, beide optimal miteinander zu verbinden, kann seine Zuhörer auch über einen längeren Zeitraum fesseln. Bei vielen Reden wird nach den ersten Sätzen bereits klar, ob sie „der Rede wert“ sind oder nicht. Und das liegt an der Lautstärke: Menschen, die zu leise sprechen, wirken auf andere oft unsicher und sind zudem noch sehr schwer verständlich. Zu laute Stimmen machen dagegen einen dominanten Eindruck oder wirken aufdringlich. Die perfekte Lautstärke ist zwar laut genug, aber nie zu laut.

Eine tiefe Stimme hat auf Menschen immer eine angenehme und beruhigende Wirkung. Wenn Sie eine Rede halten müssen, bemühen Sie sich, Ihre Stimme etwas tiefer als normal klingen zu lassen. Hohe Stimmen klingen schnell schrill und das wirkt unangenehm. Das gilt übrigens auch für Schnellsprecher, sie wirken hektisch und nervös. Wer allerdings zu langsam spricht, kann seine Rede für die Zuhörer zu einer wahren Tortur machen.

Wer etwas zu sagen hat, muss es auch richtig betonen. Die Betonung eines bestimmten Wortes verleiht dem Wort eine gewisse Bedeutung. Eine gute Betonung wirkt auf die Zuhörer dynamisch, eine schlechte dagegen wirkt nur langweilig.

Bei einer guten und spannenden Rede wird auf Füllwörter verzichtet. Das wirkt unbeholfen und wenn das ganze auch mit vielen „Äh“ oder „Öh“ angereichert wird, auch schnell peinlich. Besonders schlimm ist eine Rede mit hohlen Sätzen wie: „Ich sage es mal so“ oder „Ich möchte meinen“.

Die Körpersprache gezielt einsetzen

Was die richtige Körpersprache angeht, können wir viel von Politkern und Schauspielern lernen. Die richtige Körpersprache kann die Zuhörer genauso fesseln, wie die verbale Sprache. Wichtig ist, dass Sie entspannt bleiben. Stellen Sie die Füße so nebeneinander, dass sie sich nicht berühren, dies vermittelt ein sicheres Auftreten. Halten Sie Ihr Manuskript leicht in der geöffneten Hand und gestikulieren Sie mit der anderen Hand. Ohne Manuskript können Sie die Hände einfach seitlich am Körper herunterfallen lassen oder sie in Bauchhöhe halten. Dabei können die Hände offen vor dem Körper gehalten oder zu einer Schale geformt sein. Diese Haltung ist der perfekte Ausgangspunkt für eine optimale Gestik und Körpersprache.


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Professionelle Referate halten

Samstag, 04.04.09 12:05

Die meisten Menschen kommen in ihrem Leben mehrere Male in die Situation, dass sie ein Referat vor einer Gruppe halten müssen. Doch was muss man dabei beachten? Zunächst einmal muss man sich klarmachen, worum es bei einem Referat geht. Bei einem Referat geht es nicht nur um die fachlich-inhaltliche Seite, sondern auch darum, wie man den Stoff vermittelt.

Effektiv recherchieren

Der erste wichtige Schritt bei der Vorbereitung eines solchen Referats ist, dass man sich Informationen zum jeweiligen Thema beschafft und diese auswertet. In der Praxis hat es sich als nützlich erwiesen, dass man als erstes Handbücher und Lexika durchstöbert, da sie erste Informationen zu einem Thema in komprimierter Form darbieten. Sie geben zunächst einen groben Überblick über das jeweilige Thema. Der nächste Schritt besteht darin, dass man das Schlagwortverzeichnis beziehungsweise den Verfasserkatalog zu Rate zieht und dort nach spezieller Literatur sucht. Hat man diese gefunden, so macht man sich Notizen, die für das Referat wichtige Informationen enthalten könnten. In der Fachsprache nennt man dies auch „exzerpieren“. Man sollte unbedingt die Quelle mit dazuschreiben, um über sie Auskunft geben zu können. Zentrale Zitate schreibt man am besten wörtlich heraus.

Aus arbeitsökonomischen Gründen ist es sehr sinnvoll, dass man diese Notizen bereits nach den Gliederungsabschnitten des Referats ordnet. Hat man diese Informationen zusammen, ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, dass man das Gelesene in die eigene Sprache und Gedankenwelt umsetzt. Dazu gehört auch, dass man sich überlegt, welches Vorwissen die Rezipienten haben. Wichtig ist auch, dass man als Referent mehr über das Thema weiß, als man erzählt, da man sehr wahrscheinlich auch auf Rückfragen antworten muss.

Die Einleitung entscheidet über Interesse und Desinteresse

Der Aufbau eines Referats variiert natürlich sehr stark und ist nicht selten vom Thema abhängig. Dennoch gibt es einige grobe Richtlinien, an die man sich halten kann. So sollte der Einstieg in das Referat mit Bedacht gewählt werden, da dies meistens schon darüber entscheidet, ob die Zuhörer interessiert bei der Sache bleiben oder eben nicht. Hier könnte zum Beispiel ein provozierendes Zitat zum Thema dargeboten werden, das die Zuhörer aufhorchen lässt. Aber auch ein so genannter stiller Impuls, wie zum Beispiel eine Karikatur oder ein kleiner Comic, könnten einen optimalen Auftakt darstellen. Es hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn der Referent dann mit einem so genannten „Advanced Organizer“ arbeitet. Dies ist im Grunde nichts anderes als ein Überblick darüber, was den Zuhörer im Laufe des Vortrags erwarten wird. Der nächste Schritt wäre der Hauptteil, also der Vortrag der erarbeiteten Ober- und Unterpunkte. Diesem Teil folgt ein Fazit oder eine Zusammenfassung, an der sich wiederum eine abschließende Diskussion mit Fragen anschließen kann.

Den Vortrag mit Medien abwechslungsreich gestalten

Der Referent ist bei der Wahl der eingesetzten Medien durchaus sehr flexibel. Es ist durchaus denkbar, dass man mit einer einfachen Tafel arbeitet, mit verschiedenen Folien, einem Flipchart oder gar einer Power-Point-Präsentation. Welches Medium der Referent letztendlich einsetzt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielt natürlich die Medienkompetenz des Referenten eine große Rolle. Denn wenn er sich mit einer computerunterstützten Präsentation nicht auskennt, muss er zwangsweise auf eine Alternative zurückgreifen. Zum anderen hängt der Medieneinsatz aber auch von den räumlichen Möglichkeiten ab, also von den Mitteln, die dem Vortragenden zur Verfügung stehen. Hat er zum Beispiel keinen Overhead-Projektor, so kann er noch so viele Folien vorbereiten wie er möchte, denn sie werden nicht zum Einsatz kommen können.

Für den Vortrag ist es ganz wichtig, dass die vorgestellten Informationen auch wirklich bei den Zuhörern ankommen. Dazu gehört, dass das Thema erläutert, also der rote Faden des Vortrags vorgestellt wird. Des Weiteren sollte man nicht wörtlich ablesen, sondern nach einem Stichwortzettel frei formulieren. Das Referat wird dadurch gleich sehr viel lebendiger und besser verständlich. Außerdem ist es ratsam, die Zuhörer anzusprechen und möglichst oft den Blickkontakt mit ihnen zu suchen. Die vorgetragenen Sätze sollten überschaubar und möglichst gut verständlich sein, damit sich die Zuhörer diese auch merken können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Handout. Das Handout eines Referats sollte den Vortrag in groben Zügen wiedergeben, so dass sich die Zuhörer an Einzelheiten wieder erinnern können. Eine gute Möglichkeit, um die passiven Zuhörer zu aktiven Zuhörern zu machen ist, wenn man das Handout als Lückentext ausgibt, den die Rezipienten selbständig vervollständigen müssen. So haben sie im Prinzip gar keine andere Wahl, als wirklich zuzuhören.

Das Lampenfieber kann besiegt werden!

Vielen Menschen fällt es verständlicherweise schwer, vor einer größeren Gruppe frei zu sprechen. Allerdings muss einem davor gar nicht bange sein, denn es gibt kleine Tipps und Tricks, wie man auch schwierige Phasen innerhalb des Vortrags gut überstehen kann. Es ist immer ganz hilfreich, wenn man die grobe Gliederung des Vortrags über die gesamte Zeit für alle sichtbar lässt. Dies fördert nicht nur die Einordnung der vorgetragenen Informationen in den Gesamtkontext für die Zuhörer, sondern ermöglicht es auch dem Referenten hin und wieder mal einen Blick darauf zu werfen und sich klar zu machen, an welchem Punkt im Referat er sich gerade befindet. Außerdem bringen Karteikarten eine große Sicherheit mit sich, wenn man auf ihnen alle wichtigen Informationen mit der passenden Überschrift notiert. Sollte der Vortragende mal einen „Black-Out“ haben, so braucht er im Prinzip nur auf seine Karteikarten zu gucken, um zu wissen was er als Nächstes sagen muss. Mit solchen kleinen Tricks wird das Lampenfieber bereits im Vorhinein etwa gedämpft.


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