Archiv für die Kategorie ‘Praktikum’
Das wünscht sich der Personalchef vom Studenten
Dienstag, 24.01.12 09:43Go abroad, go to China! Deutsche Praktikanten in Qingdao
Dienstag, 09.08.11 09:30Warum China ?
Wenn man das Wort „China“ hört, assoziieren die meisten mittlerweile sogleich „Made in China“, Massenproduktion und politische Unterschiede. Doch China hat mehr zu bieten, neben der Tatsache, dass China mittlerweile zu einem immer wichtigeren Akteur auf der politischen wie auch auf der wirtschaftlichen Bühne wird (Experten streiten nur noch über den Zeitpunkt, wann die VR die USA als Wirtschaftsnation Nummer 1 ablöst und nicht mehr ob es überhaupt geschieht), kann das bevölkerungsreichste Land der Welt auf eine mehr als 3500-jährige Geschichte zurückblicken und wird den Besucher mit interessierten und hilfsbereiten Menschen willkommen heißen.
Die Chinesen sind sehr stolz auf ihre lange Geschichte und schätzen ihre reiche Kultur und Tradition, mittlerweile gibt es eine sehr interessante Mischung aus Moderne und Tradition, welche dieses Land sehr facettenreich macht.
Auslandspraktika bei internationalen Studiengängen
Auslandspraktika werden in den meisten internationalen Studiengängen nicht nur empfohlen, sondern sind ein Muss. China rückt deswegen auch immer mehr in den Blickwinkel junger Leute, Studenten und Absolventen, die unter den zahlreichen Wegen ins Ausland gerade China als ihre Chance zu nutzen suchen. Ist diese erste Entscheidung mal getroffen, liegt die zweite schon fast auf der Hand:
Shanghai oder Peking?
Shanghai als Hafenstadt im Osten gilt als wirtschaftliches Zentrum und bedeutendste Industriestadt Chinas, wohingegen Peking im Nordosten die Rolle des kulturellen und politischen Zentrums übernimmt. Doch das China jenseits dieser beiden Weltmetropolen hat noch viel mehr zu bieten. Gerade die Millionenstädte, von denen die meisten Europäer noch nie etwas gehört haben, bieten einiges zu entdecken.
Qingdao
Einer der besten dieser „Geheimtipps“ ist die Küstenstadt Qingdao, in der Provinz Shandong. Hier haben die Deutschen bereits vor über hundert Jahren ihre Spuren hinterlassen, als sie das Gebiet Qingdao (damals nur ein kleines Fischerdörfchen) als Kolonie beanspruchten (von 1898 bis 1914) und die erste Brauerei in China eröffneten (1903). Noch heute erzeugen die erhalten gebliebenen deutschen Gebäude in Qingdao einen interessanten und spannenden Kontrast mit der chinesischen Architektur. Die Stadt ist mittlerweile ein bedeutendes Zentrum für den internationalen Handel und wurde im Jahr 2009 zur lebenswertesten Stadt in Festlandchina gewählt. Das wundert diejenigen, die Qingdao erleben durften und dürfen wenig – angenehmes Klima, frische Meeresluft, breite Sandstrände und die entspannte Atmosphäre einer Küstenstadt – was will man mehr?
Visaformalitäten und Unterkunft
Auch wenn Qingdao ein deutliches Stück „chinesischer“ ist, als Peking oder Shanghai, findet man doch eine kleine, aber äußerst nette Community von europäischen Studenten, welche an der hiesigen Universität Chinesisch studieren oder Praktika absolvieren. Eigenhändig Praktikumsstellen in China zu finden erweist sich oft als schwierig, kompliziert und unmöglich. Selbst wenn man eine geeignete Firma gefunden hat, bleiben Fragen zu Unterkunft noch offen. Die langwierigen Formalitäten zum Erhalt eines entsprechenden Visa, die Unsicherheit allein in eine völlig fremde Kultur zu kommen, usw. sind Schwierigkeiten, die diesem Vorhaben oft im Wege stehen.
Deshalb nehmen die meisten der Studenten gerne die Hilfe der hier in Qingdao ansässigen Agentur InternChina (www.internchina.org) in Anspruch, welche Praktikumsstellen in westliche und chinesische Unternehmen vermittelt, die Unterkunft in Gastfamilien organisiert oder auf Wunsch Wohnungen sucht. InternChina organisiert darüber hinaus auch Sprachkurse, Wochenendaktivitäten und vieles mehr, sodass man sich hier von Anfang an wohlfühlt. InternChina konnte über die Jahre ein breites Netzwerk von Kooperationen mit deutschen, britischen und nordamerikanischen Universitäten aufbauen.
Besonderheiten eines Praktikums in China
Was ein Praktikum in China so besonders macht, und was das Leben in einer chinesischen Gastfamilie so mit sich bringt, beschreiben zwei deutsche Studentinnen, die hier ein halbes Jahr verbringen.
Name: Liane
Alter: 21
Studiengang: Business Management
Chinesischkenntnisse: 2. Muttersprache
Firma: Internationales Logistikunternehmen mit deutschem Management
„Ich bin mit meinem Praktikum zufrieden. Meine Aufgaben liegen hauptsächlich im Bereich des Market Research und Data Input. Auch wenn die Arbeit manchmal ein bisschen trocken ist, ist es doch eine interessante Erfahrung, die chinesische Unternehmenskultur hautnah zu erleben. Auch wenn alle in der Qingdao- Niederlassung Chinesisch sprechen, laufen viele Gespräche, und vor allem sämtlicher Emailverkehr auf Englisch ab, um die Transparenz im gesamten Unternehmen zu gewährleisten.
Oft führt genau das allerdings zu Missverständnissen, da die Englischkenntnisse der chinesischen Mitarbeiter oft nicht ausreichen. Einfacher wäre es beim Chinesischen zu bleiben! Auch wenn es eine deutsche Firma ist, scheinen viele Dinge doch einen starken chinesischen Charakter zu behalten: im letzten Monat war ich selbst Zeuge von dem für China typischen Problem der schwachen Mitarbeiterbindung. Ich konnte es kaum glauben, aber innerhalb von nur zwei Wochen, haben doch glatt fünf meiner Kollegen ohne mit der Wimper zu zucken gekündigt, und bei der Konkurrenz angefangen! Da war meine Chefin plötzlich im Stress, auf die Schnelle neue Mitarbeiter zu finden. Mittlerweile ist die Situation wieder in Ordnung, und das Arbeitsklima ist sogar besser als zuvor. Ich werde voraussichtlich auch nach meinem Chinaaufenthalt, begleitend zu meinem Studium, weiterhin für die Firma arbeiten.“
Name: Jessica
Alter: 23
Studiengang: International Business and Languages
Chinesischkenntnisse: keine
Firma: kleines Consulting- Unternehmen mit deutsch-chinesischem Management
„Ich mache mein Praktikum in einem kleinen Consulting- Unternehmen, das von einem Deutschen, gemeinsam mit dessen chinesischer Ehefrau, geführt wird. Hier erlebe ich also täglich, wie beide Kulturen aufeinander treffen, wie sie sich widersprechen, aber auch ergänzen können. Zusätzlich habe ich auch das Glück, in einer chinesischen Gastfamilie wohnen zu dürfen. Auch wenn ich kein Chinesisch spreche, verstehe ich mich (mit Händen und Füßen!!) meistens ganz gut mit meinen Gasteltern.
Klar kommt es auch mal zu Missverständnissen – nachdem ich öfter mit Freunden zum Abendessen in geselliger Runde in Restaurants gegangen bin, anstatt abends zu Hause zu sein, hat meine Gastmutter verzweifelt nach Rezepten für deutsche Gerichte gesucht, und mir extra in einer deutschen Bäckerei Brot gekauft. Sie dachte, mir schmeckt das von ihr zubereitete chinesische Essen nicht mehr! Zum Glück konnte ich sie von dieser Sorge befreien. Um eine solche Situation in Zukunft zu vermeiden, erweise ich mich mittlerweile auch als sehr mutig, was das Kosten ungewöhnlicher Speisen angeht: Schweinefüße, Frösche, Hühnerkrallen... ich probiere es zumindest! Besonders faszinieren mich Lebensmittel-Märkte. Hier ist die Auswahl and Obst, Gemüse, Süßwaren, Gewürzen, Fisch und Fleisch scheinbar unendlich. Chinesen kaufen fast ausschließlich frische Ware – bei Fisch und Fleisch bedeutet das nicht selten lebendig! Da wird das Huhn gackernd am Kragen gepackt und gewogen, einen Augenblick später befindet es sich bereits tot und gerupft in der Plastiktüte, eine Stunde später kann man es dann, zubereitet in scharfer Soße, auf dem vollen Esstisch zwischen Gemüse, Fischsuppe und Reis, wiederfinden.
Das Leben in einer Familie ermöglicht mir einen Einblick in das chinesischen Alltagsleben, den ich sonst nie haben könnte. Ich lerne dabei nicht nur wahnsinnig viel über die chinesische Kultur, sondern habe auch Freunde fürs Leben gefunden.“
Praktikum – warum?
Dienstag, 02.02.10 12:58Generation Praktikum ist in aller Munde: Praktikanten werden ausgebeutet, müssen Aufgaben eines Festangestellten ausfüllen, Überstunden leisten und werden nicht oder nur sehr gering bezahlt. Es gibt leider einige schwarze Schafe in der Unternehmenslandschaft, bei denen diese Praktiken der Realität angehören. Es gibt allerdings auch viele gute und faire Unternehmen, bei denen ein Praktikum für die Bewerber einen großen Mehrwert bietet und dem eigentlichen Sinne eines Praktikums gerecht werden:
Berufsorientierung
Praktika bieten, wie nur wenige andere Einstiegsarten, die Möglichkeit in ein bestimmtes Berufsfeld „reinzuschnuppern“. Sie lernen die typischen Aufgaben und den Arbeitsalltag kennen und können sich ein Bild verschaffen, ob die Thematik reizvoll ist oder doch besser andere Berufsschwerpunkte gewählt werden sollten.
Berufserfahrung
Praktika dauern in aller Regel zwischen drei und sechs Monaten. Da Sie im Unternehmen vollen Einsatz bringen und in die meisten Aufgaben eingebunden sind, lernen Sie eine Menge.
Unternehmensstrukturen
Berufseinsteiger haben es zunächst nicht gerade leicht, Anschluss im Unternehmen zu finden. Interne Strukturen und Prozesse sind besonders in Großunternehmen komplex. In Praktika können Sie zum einen die Strukturen kennen und verstehen lernen, zum Anderen aber auch diese mit anderen Unternehmen vergleichen und als Anregung in späteren Arbeitseinsätzen nutzen.
Kontakte knüpfen
In einem Praktikum sollten Sie versuchen interessante Kontakte zu knüpfen. Suchen Sie den Kontakt zu Ihrem Vorgesetzten und informieren Sie sich über die Karrieremöglichkeiten, weiterhin können Sie manche Kontakte auch für private Projekte nutzen.
Weiterbeschäftigung
Es hängt natürlich davon ab, welche Ziele Sie mit Ihrem Praktikum verfolgen. Auslandserfahrung, Berufsorientierung oder möchten Sie den Berufseinstieg schaffen? Wenn Sie bereits vor dem Praktikumsbeginn klar machen, dass Sie eine Weiterbeschäftigung verfolgen, sich in Ihrem Praktikum geschickt anstellen und keine größeren Schnitzer erlauben, dann stehen die Chancen nicht gerade schlecht, was eine Weiterbeschäftigung angeht. Praktikumsanzeigen.info bietet eine Datenbank mit interessanten Praktika, hier können Sie nach einem Praktikumsplatz suchen.
Mit World of Xchange ein Praktikum im Ausland
Donnerstag, 05.11.09 09:51World of XChange vermittelt Praktika für alle Fachbereiche, unter Anderem in Südafrika (Kapstadt), Australien (Sydney, Melbourne, Brisbane, Perth), Neuseeland (Auckland), Kanada (Vancouver), USA (New York), Barbados, Ecuador (Quito, Galapagos Inseln und Amazonas), Argentinien (Buenos Aires, Cordoba), Spanien (Barcelona, Mallorca), Guatemala, Mexiko, Costa Rica, Chile und viele mehr die unter www.world-of-xchange.com eingesehen werden können.
Besonders für BWL-Studenten bieten sich zahlreiche spannende Möglichkeiten ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Die Bereiche und Tätigkeiten reichen hierbei von Unternehmensberatungen und Consulting, über Banken, Versicherungen, Controlling, Finanzen, Steuern, Event-, Sport- und Conference- Management, als auch über Logistik, Handel, Vertrieb, Produktion, Marketing und PR, Werbeagenturen, Personalwesen, sowie im Tourismusbereich bei Hotels, Reiseveranstaltern und Reiseagenturen, nur um ein paar zu nennen.
Renommierte und weltweit tätige Unternehmen wie Siemens, DHL, Porsche, Ernst & Young, Shell, Fedex, Beck’s Beer, Pepsi Cola, Hamburg Süd, Toyota, Schenker, 7-Eleven, KPMG, Kuehne & Nagel, Daewoo und Kmart sind nur einige unserer sehr interessanten und karrierefördernden Praktika, die World of XChange Ihnen gerne vermittelt.
Der Ablauf ist unbürokratisch und schnell: Interessenten können sich die Praktikumsangebote im Internet anschauen und bei Interesse entweder für bestimmte Praktika oder aber auch ganze Fachbereiche bewerben. Die Bewerbungsunterlagen werden in das Hamburger Büro geschickt, wo das XChange Team wochentags von 9 bis 17 Uhr telefonisch unter 040 / 27 88 08 31 oder unter info@world-of-xchange.com für Sie da ist. Alle Fragen rund um das Praktikum zum Beispiel zur richtigen Bewerbung, Unterkünften, Anreise, Visa-Bestimmungen, Versicherungen oder dem Leben vor Ort werden von den sachkundigen Mitarbeitern gerne beantwortet.
Im Durchschnitt erhalten Bewerber nur 4 Wochen später ihre Praktikumsbestätigung. Zusammen mit ihrem XChange Berater werden dann alle weiteren Reisvorbereitungen, wie der Antrag auf ein Visum, das Buchen von Flug und Unterkunft, getroffen. Vor Ort werden die Praktikanten bei dem neuen Arbeitgeber vorgestellt. Wer möchte, kann bei den angebotenen Aktivitäten (z.B. Clubbing, Fallschirmspringen, Tauchen, Ausflüge in die Umgebung etc.) andere Praktikanten treffen. Auf jeden Fall steht ihnen in jeder Lebenslage ein kompetenter Mitarbeiter vor Ort zur Seite.
Jeder Praktikumsplatz ist von den XChange-Partnerbüros vor Ort sorgfältig ausgewählt und überprüft worden, um interessante Arbeitseinsätze zu gewährleisten. Die detaillierten Stellenbeschreibungen geben den Interessenten einen genauen Einblick in die sie erwartende Arbeitsumgebung. Die Praktika und ausführliche Reiseinformationen (Visa-Bestimmungen, Unterkünfte, etc.) finden sich im Web unter www.world-of-xchange.com.
Nur bei erfolgreicher Vermittlung wird je nach Fachbereich, Dauer und Programm eine Vermittlungsgebühr ab 290,- Euro erhoben. Im Preis inbegriffen ist die Vermittlung des gewünschten Praktikumplatzes, und natürlich die Betreuung vor Ort.
Karl, der mit World of XChange nach Australien gegangen ist, schildert seine Praktikumserfahrungen folgendermaßen:
Nach dem Abschluss meines Studiums hatte ich sowohl das Bedürfnis meine Englischkenntnisse verbessern als auch praktische Erfahrungen in einem internationalen Unternehmen sammeln zu wollen. Aus diesem Grund habe ich mich für eine Praktikumstelle in Australien im Human Resource Management über World of XChange beworben. Vermittelt wurde ich schließlich an eine australisch-japanische Personalagentur im Zentrum Sydneys. Nach drei Monaten Praktikum bei Advantage Partnership kann ich mit Überzeugung behaupten, nicht nur die australische, sondern auch die japanische Arbeitskultur mit all ihren Eigenheiten intensiv kennen gelernt zu haben.
Für mich, der ich Internationales Management und Personalmanagement als Hauptfächer an der Uni studiert habe, war das Praktikum eine gute Möglichkeit, Arbeitsabläufe nicht nur zu beobachten, sondern auch aktiv mitzugestalten. Neben allgemeinen Aufgaben, wie Dateneingabe, Pflege und Aktualisierung des Kundenstammes, Telefondienst, Korrespondenz mit Kunden und Klienten, bekam ich auch Einblicke in die Personalbeschaffung und -auswahl. Besonders interessiert war ich an den Bewerbungsgesprächen der zumeist japanischen Kandidaten. Nach anfänglicher Beobachtungsphase bekam ich im Laufe der Zeit auch die Möglichkeit, aktiv in die Gespräche miteinzugreifen und gegen Ende selbst durchzuführen.
Insgesamt kann ich sagen, habe ich innerhalb der drei Monate wichtige Erfahrungen nicht nur für mein berufliches Leben gemacht und nicht einfach nur Zeit abgesessen habe. Das Akzeptieren von für mich manchmal unverständlichen Arbeitsabläufe gehört dabei sicherlich genauso dazu wie das des unterschiedlichsten Verhaltens meiner australischen und japanischen Arbeitskollegen.


