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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

Bachelor und Master sollen verbessert werden

Donnerstag, 05.11.09 18:17

In einem Punkt waren sich die Kultusminister am 15. Oktober 2009 einig - es muss abermals zu Veränderungen beim Bologna Prozess und somit auch beim Master und Bachelor in Deutschland kommen. Die neuen Entscheidungen dürfen dabei allerdings nicht die bereits umgesetzten Verbesserungen belasten.

Die Minister verwiesen in der Konferenz darauf, dass es wichtig ist, mögliche Schwachstellen aufzugreifen und diese schließlich zu beseitigen. Erstmals wurde dadurch auf die massive Kritik der vergangenen Wochen reagiert, die sich vordergründig an die  Überregulierungen und Schwächen der Reform richtete. Im Sommer machten bereits die Studenten im Rahmen eines überregionalen Bildungsstreiks auf die massiven Schwachstellen aufmerksam.

Mehr Flexibilität

Auf der letzten Konferenz konnten bereits erste Änderungen durch die Kultusminister umgesetzt werden. Diese beziehen sich vor allem auf die Flexibilität und letztlich auch auf die Anerkennung von Prüfungsabschlüssen und Leistungen, die mit diesen in Verbindung stehen. Auch bei der Dauer und der Mobilität wurden Änderungen beschlossen, die Master und Bachelor betreffen. Doch auch wenn es zu den ersten Veränderungen und wohl auch Verbesserungen in verschiedenen Bereichen kam, kann von vollster Zufriedenheit nicht die Rede sein.

Studiengebühren blieben unbeachtet

Immerhin wurde vom KMK am 15. Oktober ein Themenbereich gänzlich außen vor gelassen und auch dieser sorgte für heftige Debatten im Rahmen des Bildungsstreikes. So standen die Studiengebühren in Deutschland nicht mit auf der Tagesordnung. Im Grunde kann auch in den kommenden Wochen nicht mit Entscheidungen in Hinblick auf diese Thematik gerechnet werden.

Studenten und Experten verwiesen infolge dessen darauf, dass in diesem Kongress überwiegend schöne Worte  geschaffen wurden, die wirklichen Ergebnisse jedoch ausblieben. Desweiteren wurden in der Sitzung weitestgehend Forderungen an die Hochschulen definiert, die letztlich wieder zu Verbesserungen führen sollen. Ob diese von den Hochschulen umgesetzt werden, ist jedoch fraglich, denn diese wenden sich mit ihren Sorgen gern an den Bund und die Länder.

Quellen:
http://blog.unidog.de
http://www.studis-online.de

Über den Autor

Name des Autors: Hutter

Ich bin Sabine Hutter und bin hauptberuflich als Personalreferentin und Assistentin tätig. Als Personalfachkauffrau und Staatlich geprüfte Betriebswirtin schreibe ich bevorzugt über Themen aus den Bereichen Personalwesen, Management und Betriebswirtschaft.


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Staatliche Eingriffe sind Gift für die Marktwirtschaft

Sonntag, 18.10.09 04:35

Nach den Einschätzungen der Experten entwickeln sich Eingriffe des Staates in die allgemeine Marktwirtschaft zu gravierenden Gefahren, die alles andere als leichtfertig bewertet werden sollten. Aus diesem Grund sollte die Politik die Pleiten der großen Unternehmen und Konzerne auch zulassen.

Gerade im Wahljahr 2009 sehen sich viele Politiker aller vertretenen Parteien als die Retter der Unternehmen an und versuchen, durch staatliche Hilfen vor allem Wähler für sich und ihre Partei zu gewinnen. So macht es den Anschein, als komme die Wirtschaftskrise manch einem Politiker in diesen Tagen gerade richtig.

Das Jahr 2009

Zahlreiche Unternehmen leiden unter den Folgen der Wirtschaftskrise. Opel, Schaeffler und die Hypo Real Estate sind die drei bekanntesten Großunternehmen, die in den vergangenen Wochen um Staatshilfen gerungen haben und sich dadurch ihr eigenes Überleben sichern wollten.

Doch nicht immer waren oder auch sind es die Folgen der Wirtschaftskrise, die die Konzerne in die Insolvenz treiben. So wurden in der Bundesrepublik Deutschland allein im Jahr 2007 29.160 Insolvenzen von Unternehmen beim Statischen Bundesamt vermerkt. Es sind die Regeln der Marktwirtschaft, dass sich schwache Unternehmen nun einmal den Entwicklungen geschlagen geben müssen. Keines der Unternehmen, die 2007 den Weg in die Insolvenz wählen mussten, hat für politisches Interesse in Deutschland gesorgt.

Die Gegenseite

Während seit jeher Unternehmen ihr Scheitern eingestehen müssen, wagten im Jahr 2007 immerhin auch 150.000 Betriebe den Weg in die Neugründung. Insgesamt wurden weit mehr als 800.000 Gewerbe angemeldet. Es ist die Gegenseite der zahlreichen Insolvenzen, die gerade in den Tagen der Wirtschaftskrise ein brisantes Medienthema widerspiegeln.

Der Ökonom Josef Schumpeter verwies gegenüber den Medien darauf, dass sich der Kapitalismus zu einer Art schöpferischer Zerstörung entwickeln würde. Doch langsam gerät dieser Prozess ins Wanken, denn viele große Unternehmen sehen ihre Chance in dem Wort „Systemrelevanz“ und sichern sich durch Steuergelder eine weitere Gnadenfrist.

Quelle: Pro Firma 04/2009, S. 10

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Ich bin Sabine Hutter und bin hauptberuflich als Personalreferentin und Assistentin tätig. Als Personalfachkauffrau und Staatlich geprüfte Betriebswirtin schreibe ich bevorzugt über Themen aus den Bereichen Personalwesen, Management und Betriebswirtschaft.


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Die EU und die Glühbirnen, oder der Stier hat Rinderwahn

Samstag, 13.12.08 13:06

Nachdem die Europäische Union letzte Woche angekündigt hat, ab 2009 traditionelle Glühbirnen „vom Markt“ nehmen zu wollen, überholt das Europäische Öko-Narrenhaus auch die gröbste Satire. Doch die grüne Posse der ungewählten Kommissare läßt tiefer blicken als nur bis auf die möglicherweise überzeugenden Argumente der Hersteller von „Energiesparlampen“, die Kunden endlich zum Kauf ihrer teuren Produkten zu bewegen, und wenn nicht freiwillig, dann eben mit der Gewalt des Diktats aus Brüssel.
Dabei geht es nicht mal um den offenbar absurden Klimaschutz-Vorwand, denn die Wissenschaft weiß längst, daß die Temperaturen weltweit zurückgehen anstatt zu steigen. Die Polkappen wachsen, von globaler Erwärmung keine Spur – außer in Medien und Politik, wo der vorgebliche Klimawandel aber nur dem Erhalt von Dummheit, Angst und Armut dient, und also der Aufrechterhaltung einer undemokratischen Macht. Dafür hat die Klimaschwindel-Konferenz in Posen diese Woche ein gewaltiges Problem: 650 Wissenschaftler kritisieren in einer Presseerklärung und im jüngsten Minderheiten-Bericht des US-Senats vom 10. Dezember die Klimabehauptungen des Weltklimarates IPPC, zwölf mal (!) so viele wie an der Abfassung der „Zusammenfassung für Policymakers“ beteiligt waren. So viel zum angeblichen weltweiten Klimakonsens.
Nein, die Sache reicht tiefer. Daß Europa 2005 in Frankreich und den Niederlanden und 2008 in Irland durchgefallen ist, also überall, wo man die Menschen ausnahmsweise gefragt hat ein schallendes „NEIN“ zu hören war, hat seinen Grund, denn man kann nicht alle Menschen alle Zeit belügen. Und sogar der Vizepräsident der EU-Kommission Günter Verheugen hat im Mai 2008 schon davor gewarnt, daß die Europäische Union zu einer Öko-Diktatur werden könnte. Das vollkommen sinnlose Glühbirnen-Verbot ist nur ein neuer Schritt in diese Richtung.
Dabei geht es gar nicht primär um die Glühbirnen, denn der damit zu erzielende Energiespar-Effekt ist minimal. Die Verschwendung von Energie, die durch unstete Öko-Energie verursacht wird, und die Verschwendung von Geld durch planwirtschaftliche Subventionen „erneuerbarer“ Energien, ist um ein Vielfaches Größer. Viel tiefer läßt es blicken, daß mit dem warmen Licht der angeblich so altmodischen Leuchtmittel wieder ein Stück Lebensqualität verloren geht, und mit ihm ein Stück ökonomische Wahlhandlungsfreiheit. Denn wenn Glühbirnen wirklich solche Energieverschwender sind, dann ist es teurer, sie zu benutzen. Warum aber kann die Europäische Defacto-Regierung nicht den Menschen die Entscheidung überlassen, mehr Geld für schöneres Licht zu zahlen, oder höhere Anschaffungskosten für flimmernde und bläuliche, dafür aber im Betrieb günstigere „Sparlampen“ in Kauf zu nehmen? Woher nehmen Rat und Kommission das Recht, uns in dieser Weise zu bevormunden? Es geht am Ende eben nicht um „Umweltschutz“ oder „das Klima“, sondern um politische Herrschaft. Um eine Herrschaft, die von einem zutiefst negativen Menschenbild eines unmündigen Bürgers geleitet ist, der gegängelt und geleitet werden muß. Ein Bürger, dem vorzuschreiben ist, wie er zu leben hat. Der zu Gehorsam erzogen werden muß. Ein Untertan, und eben kein demokratischer Mitmensch: das ist das politische Leitbild unserer Zeit.
Kein Wunder, daß Europa in Frankreich, den Niederlanden und in Irland durchgefallen ist. Um so bedenklicher ist, daß man in Irland im kommenden Jahr das Wahlvieh erneut an die Urnen schicken will: kommt bei einer Volksabstimmung nicht heraus, was die Obrigkeit will, dann wird die scheindemokratische Aktion einfach wiederholt. So lange, bis das gewünschte Ergebnis zustande gekommen ist. Die geradezu surreale Glühbirnen-Posse könnte da ein weiterer Entscheidungsgrund für den irischen Volkssouverän werden: selbst Leute, die aus Bequemlichkeit oder Denkfaulheit dem Klimaschwindel zustimmen, leiden unter Teuerung und Arbeitsplatzverlusten. Selbst Klimagläubige verlieren durch den Emissionshandel ihre Jobs. Die Ablehnung des grünen Europas wächst, und nicht nur in Griechenland.
Die absurde Glühbirnen-Idee ist kein Zufall, sondern ein Symptom: ein Symptom des politischen Rinderwahns. Da wäre wohl die Zeit für eine politische Notschlachtung gekommen. Und die hat möglicherweise schon längst begonnen: in Griechenland, auf den Straßen.

Quelle: Dieser Beitrag wurde freundlicherweise vom Dozenten und Unternehmensberater Harry Zingel zur Verfügung gestellt.

Weiterführende Links und Internetseiten zum Thema

650 Wissenschaftler kritisieren IPCC (by Marc Morano)
Unbequeme Wahrheiten: die entschwundene globale Erwärmung (by Harry Zingel)
Wie die Windenergie Arbeitsplätze und Rohstoffe vernichtet (by Harry Zingel)

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