login

Archiv für die Kategorie ‘Lernmethoden’

Weiterbildung mit Lernvideos

Mittwoch, 23.06.10 08:39

Eine besondere Form der Präsentation von Lerninhalten sind Bildungsvideos. Ganz entspannt kann der prägnant aufbereitete Lernstoff vom Nutzer abgerufen werden. Die kurzen Videos handeln jeweils einzelne Problemstellungen ab.

Wir haben mit Herrn Stephan Bayer, einem der Gründer von www.sofatutor.com, ein Interview über die Angebote seiner Online-Lernplattform geführt. Die Firma wurde 2008 als GmbH gegründet und beschäftigt 6 - 12 Mitarbeiter. Das Kerngeschäft von sofatutor ist der Betrieb einer Video-Lernplattform für Schüler und Studierende.

Torsten Montag

Welche Produkte/Dienstleistung bietet Ihr Unternehmen und wie unterscheidet sich Ihr Angebot von dem der Konkurrenz?

Stephan Bayer

www.sofatutor.com ist eine Online-Lernplattform, auf der es ausschließlich Bildungsvideos zu sehen gibt. Das Besondere an den Lernvideos: sie fassen Lerninhalte prägnant zusammen und sind durchschnittlich 10 Minuten lang. Von diesen kurzen Lektionen gibt es tausende auf der Plattform, und täglich werden es mehr. Sofatutor-Nutzer zahlen monatlich ein Abonnement zwischen 7 und 14 Euro. Mit dieser Flatrate erhalten sie unbeschränkten Zugriff auf alle Videos.

Das Online-Angebot für Schüler und Studierende wurde 2008 von Stephan Bayer und Andreas Spading gegründet.

Torsten Montag

Stellen Sie den Nutzen Ihres Produkts/ Dienstleistung für unsere Leser heraus. Warum sollte gerade Ihr Produkt/Dienstleistung gekauft werden?

Stephan Bayer

sofatutor hilft beim Lernen. Speziell für Studierende der Wirtschaftswissenschaften finden sich hunderte Videos zu z.B. Mathematik, Mikroökonomie und Statistik. Die Videos können jederzeit von jedem Ort abgerufen weden. Dabei ist sofatutor.com viel günstiger, als ein Nachhilfelehrer oder ein privates Repetitorium.

Torsten Montag

Nennen Sie unseren Lesern jeweils 3 Risiken und 3 Chancen Ihrer Branche.

Stephan Bayer

Risiken:
1)    sofatutor ist ein erklärungsbedürftiger Service. Die Herausforderung besteht darin, dieses „Neue Lernen“ zu kommunizieren.
2)    Bildung ist keine Ware. Ob der Nutzer erfolgreich mit unserem Service lernt, hängt auch von seinem Einsatz ab.
3)    Zahlangebote im Internet müssen sich deutlich von kostenlosen Angeboten abheben.

Chancen:
1)    Innovationen im Bildungssystem sind nötig und werden von vielen mit Interesse verfolgt.
2)    Unser Angebot stiftet einen klaren, messbaren Nutzen: Den Erfolg beim Lernen. Ein Bildungsangebot muss sich nicht über sein Image vermarkten.
3)    Ein globaler Trend ist erkennbar: Die private „Bildungsrendite“ steigt. Menschen nehmen ihre Bildung und die ihrer Kinder sehr ernst.

Torsten Montag

Welche 3 Tipps kann Ihr Unternehmen Existenzgründern mit auf den Weg geben?

Stephan Bayer

1)    Sprecht frühzeitig mit Branchenkennern, um eure Idee mit der Realität abzugleichen.
2)    Formt ein Gründerteam, dass alle Kernkompetenzen für die Entwicklung des Produkts vereint.
3)    Sprecht so viel wie möglich mit eurer Zielgruppe.

Torsten Montag

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen oder Ihre Branche in 5 Jahren?

Stephan Bayer

sofatutor wird sich als persönlicher “Lernbegleiter“ in Schule und Studium fest etabliert haben. Das Bildungssystem wird neue Tools wie unseres in den Alltag von Schule und Universität integriert haben und damit das Lernen von Millionen Schülern und Studierenden verbessern.

Danke Herr Bayer, für das ausführliche Interview.

Mit Videos Lernstoff aufzuarbeiten und zu wiederholen ist ein Angebot für Schüler und Studenten das funktionieren kann. Nachteilig aus unserer Sicht sind die anfallenden Kosten. Weiterhin besteht keine Möglichkeit nur einzelne Videos abzurufen.

Infos über die wirklich gute Inhalte werden sich über die Studentenforen verbreiten und so zum Erfolg von sofatutor beitragen.


Ähnliche Beiträge

Veröffentlicht in Lernmethoden | Keine Kommentare »

Die 5 besten Motivationstipps für ein erfolgreiches Fernstudium

Donnerstag, 17.09.09 09:00

Während die Entscheidung für ein Fernstudium und somit für eine moderne Weiterbildung meist noch einfach getroffen ist, kommt bei den meisten Teilnehmern bereits nach wenigen Wochen der erste Motivationseinbruch. Immerhin bedeutet ein Fernstudium zusätzliche Arbeit und somit auch eine ganz neue Überwindung. Mit der fehlenden Motivation, die sich nicht selten über mehrere Tage erstreckt, entwickeln zahlreiche Studierende aber auch ein Gefühl der Angst und des Druckes. Schließlich ist ein solches Fernstudium mit einem immensen Kostenaufwand verbunden. Erfahrene Fernstudenten wissen jedoch, dass genau diese Phasen ganz normal sind und man ihnen im Grunde auch vorbeugen kann. Hierfür bedarf es ausschließlich der richtigen Motivationsstrategie.

Eine Motivationsstrategie entwickeln

Was sich im ersten Moment recht einfach anhört, ist auf den zweiten Blick meist wesentlich komplexer. Grundsätzlich ist die eigene Motivation so individuell wie der Student. Aus diesem Grund gibt es bei der Konkretisierung der eigenen Motivationsstrategie auch kein Pauschalrezept. Massiven Einbrüchen kann man jedoch mit einigen Tipps entgegen wirken.

Tipp 1: Den richtigen Studiengang wählen

Wer das eigene Fernstudium mit Erfolg und einer angenehmen Dosis Motivation bestreiten möchte, sollte sich von vornherein für einen Studiengang entscheiden, der den eigenen Interessen und Möglichkeiten gerecht wird. Die Auswahl an Studiengängen ist mittlerweile so groß, dass nahezu jeder den perfekten Lehrgang für sich findet. Auf der Suche nach dem richtigen Angebot sollte man sich nicht auf einen Anbieter versteifen. Viele Fernschulen bieten einzelne Sonderlehrgänge an, die bei der Konkurrenz nicht zu finden sind.

Tipp 2: Einen Lehrplan konkretisieren

Für den Erfolg des eigenen Fernstudiums ist ein fester Lehrplan unabdingbar. Hierauf sollte von Beginn an geachtet werden. Grundsätzlich sollten sich Studierende bereits mit den ersten Materialien einen individuellen Lehrplan erarbeiten. Neben der wöchentlichen Lerndauer sollte dieser auch Ruhepausen, allgemeine Pausen zwischen den Einheiten und das genaue Tagesvolumen umfassen. Somit schafft man sich Sicherheit und eine wichtige Basis, an der man sich von Lektion zu Lektion hangeln kann.

Tipp 3: Pausen einplanen

Ein Fernstudium ist eine zusätzliche Belastung, denn die meisten Teilnehmer bewältigen es neben dem eigentlichen Arbeitsalltag. Auch bei einer solchen Weiterbildung sollte man sich Pausen gönnen. Diese können sich über mehrere Tage, aber auch über ein bis zwei Wochen erstrecken. Durch solche Auszeiten schafft man eine gewisse Distanz zu den Lehrmaterialien und geht danach motivierter ans Werk.

Tipp 4: Konkrete Ziele setzen

Menschen entscheiden sich für ein Fernstudium, weil sie sich durch diesen einen gewissen Mehrwert erhoffen. Wer Erfolge verbuchen möchte, sollte sich konkrete Ziele  setzen. Hierbei kann es sich unter anderem um den Zeitraum für die Bewältigung der einzelnen Hausarbeiten handeln. Bei den Zielen sollte darauf geachtet werden, dass diese auch realisierbar sind, denn werden sie nicht erreicht, geht auch die Motivation verloren. Hierbei heißt es, ein ausreichendes Zeitfenster ins Auge zu fassen.

Tipp 5: Belohnungen festlegen

Ein Fernstudium ist mit Arbeit, Engagement und Einsatzbereitschaft verbunden. Wer bestehen möchte und zudem motiviert an die Aufgabenbereiche gehen will, sollte sich von Zeit zu Zeit eine kleine Belohnung gönnen. Durch diese vermeidet man Phasen, in denen es vollends an Motivation mangelt. Bei Belohnungen kann es sich zum Beispiel um einen Kinobesuch oder ein neues Shirt handeln. Die Belohnungen sollten klein sein, sodass man diese während der gesamten Zeit beibehalten kann.


Ähnliche Beiträge

Veröffentlicht in Lernmethoden | Keine Kommentare »

Entspannungstechniken für effizientes Lernen

Montag, 14.09.09 09:28

Wenn der Stoff zu komplex wird, wie dies beispielsweise an Universitäten häufig der Fall ist, dann fällt das Lernen oft recht schwer. Ein kurzfristiges Aneignen von Wissen reicht meist nicht aus. Zu Schulzeiten hat dies gereicht, um in den Prüfungen bestehen zu können, doch alles Wissen des Studiums wird in der Abschlussprüfung noch einmal genauer abgefragt. Das heißt, dass auch längst vergangene Lerninhalte wieder heraus geholt werden müssen. Damit dies gelingt, ist effizientes Lernen wichtig.

Die Konzentration ist entscheidend

Um wirklich effizient lernen zu können, muss eine gewisse Konzentration gegeben sein. Diese kann jedoch nicht erzwungen werden. Ein guter Vergleich lässt sich mit dem Einschlafproblem ziehen. Dieses wird nicht dadurch behoben, dass innerliche Selbstgespräche geführt werden. In diesen sagt man sich nur, dass man jetzt schlafen will, doch bleibt garantiert wach. Genauso verhält es sich mit der Konzentration.

Mittlerweile ist bekannt, dass die Konzentration mit der Entspannung einhergeht. Hierfür sollten Entspannungsübungen erlernt werden. Darunter fällt eine besonders einfache Atemübung. Wenn die Gedanken während des Lernens immer wieder abschweifen, dann sollte diese Übung durchgeführt werden. Hierbei atmet man ganz bewusst ein und aus und konzentriert sich nur auf das Atmen. Nach etwa zwei bis drei Minuten tritt die Entspannung ein, mit der es einfacher wird, sich zu konzentrieren. Natürlich gibt es noch viele weitere Entspannungsübungen, die helfen können.

Die Augenentspannung

Die bekannteste Entspannungsübung für müde Augen ist der Blick in die Ferne. Gerade wenn den ganzen Tag auf den Bildschirm geschaut wird, ist dieser ausschweifende Blick von Bedeutung. Durch ihn gewinnt der Lernende wieder an Konzentrationsfähigkeit, da sich die Augen entspannen. Vermehrtes und bewusstes Blinzeln ist ebenfalls wichtig, um die Augen zu befeuchten. Denn schnell werden sie bei der Bildschirmarbeit müde und trocken.

Auch kann es helfen, die Augen kurz zu schließen und danach in helles Licht zu schauen. Von dort aus schaut man dann in einen dunklen Raum, um sich zu entspannen. Akupressur entstammt der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie kann der Augenentspannung ebenfalls dienen. Dafür wird mit den Fingerspitzen gegen die Augenhöhlen gedrückt. Etwas oberhalb der Lider ist der perfekte Druckpunkt. Die Übung sollte etwa zehn Mal wiederholt werden.

Die Bewegung beim Lernen

Wer den ganzen Tag im Sitzen lernt, der wird schnell Verspannungen spüren. Es hilft aber sehr gut, sich zu strecken und zu schütteln. Außerdem lohnt es sich, hin und wieder aufzustehen. Damit das nicht in Vergessenheit gerät, sollten einige Arbeitsmaterialien nicht in Griffweite liegen. So ist man gezwungen, aufzustehen und sich zu bewegen. Weiterhin können ein paar sportliche Übungen, wie Liegestützen oder Kniebeugen, helfen.

Frische Luft ist wichtig

Frische Luft ist wichtig, insbesondere beim Lernen. Bekommt der Körper nicht regelmäßig frischen Sauerstoff, führt das schnell zu Ermüdungserscheinungen und Konzentrationsschwäche. Wer hingegen regelmäßige Pausen an der frischen Luft macht, kann sich wieder besser konzentrieren. Vielleicht kann der Hund der Nachbarn ausgeborgt werden, um eine Runde mit ihm zu laufen. Somit hat man auch einen Grund, raus zu gehen.

Sekundenschlaf sinnvoll

Eigentlich ist der Sekundenschlaf etwas negativ behaftet. Bei Autofahrern führt er oft zu Unfällen. Mit professioneller Hilfe hingegen kann die Technik des Sekundenschlafs erlernt werden. Dadurch kann gezielt eine Form der Entspannung erwirkt werden, die für das Lernen besonders vorteilhaft ist. Es kann alternativ natürlich auch ein kurzes Nickerchen gehalten werden. Nach einer halben Stunde Schlaf fühlt man sich oft wie neu.

Atemübungen zur Entspannung

Auch Atemübungen können die Konzentration stärken. Hierfür kommen sehr viele verschiedene Varianten in Frage, die beste muss jedoch jeder für sich selbst finden. Als Beispiel soll die Zwerchfellatmung dienen. Hierbei liegt man in der Seitenlage und hält die Beine leicht angewinkelt. Danach wird tief ausgeatmet, der Bauch wird eingezogen. Beim Ausatmen wird der Bauch regelrecht vorgewölbt. Auf jeder Seite liegend sollte die Übung sieben Mal wiederholt werden.

Quelle: http://www.gesundheitpro.de


Ähnliche Beiträge

Veröffentlicht in Lernmethoden | Keine Kommentare »

Zeitmanagement anhand der ALPEN-Methode

Dienstag, 08.09.09 19:26

Viele Menschen kennen dieses Problem nur allzu gut: Man hat einen ganzen Haufen voller verschiedener Dinge, die alle erledigt werden wollen. Von allen nur denkbaren Seiten werden Aufgaben an einen herangetragen, deren Erledigung förmlich übermächtig zu sein scheint. Nicht gerade wenige Menschen verfallen in diesen Momenten in eine Art Lethargie oder Starre. Sie haben so viel um die Ohren, dass sie nicht wirklich wissen, an welcher Stelle sie ansetzen, wo sie schlussendlich beginnen sollen, denn im Grunde genommen ist ja alles so enorm wichtig.

In solchen Situationen kommt einem das Leben wie ein Schneeschieber vor: Man selbst ist der Schneeschieber, vor dem sich zunächst eine noch überschaubare Menge Schnee, also Fülle von Aufgaben, ansammelt. Bearbeitet man diese aus welchen Gründen auch immer nicht, so sammeln sich immer mehr Aufgaben an, die dann im Nachhinein nur noch sehr schwer abzuarbeiten sind. Für Menschen, die immer wieder in diesen Kreislauf zurückfallen, bietet es sich an, den einen oder anderen Gedanken in ein effektiv umgesetztes Zeitmanagement zu investieren. Eine äußerst effiziente Methode des Zeitmanagements ist die so genannte „ALPEN-Methode“.

Was verbirgt sich hinter der „ALPEN-Methode"?

Der Begriff „ALPEN- Methode" ist ein so genanntes Akronym, also ein Wort, aus dessen Buchstaben die Anfangsbuchstaben neuer Wörter abgeleitet werden können. Diese Methode ist eine relativ einfache, allerdings sehr gute Möglichkeit, seinen Tagesablauf zu gestalten, zu kontrollieren und zu überwachen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass diese Methode mit äußerster Konsequenz und selbstverständlicher Weise richtig verwendet wird.

Die Planung des Tages erfordert lediglich ein paar Minuten, während die Ersparnisse an Zeit um ein Wesentliches höher liegen können. Die ALPEN-Methode besteht insgesamt aus fünf konstituierenden Elementen. Diese Elemente sind: Termine, Aufgaben und geplante Aktivitäten aufschreiben, die Dauer dieser Aktivitäten schätzen, das Einplanen von Pufferzeiten, das Treffen von Entscheidungen und die Nachkontrolle.

Die einzelnen Elemente der ALPEN-Methode

Termine, Aufgaben und geplante Aktivitäten aufschreiben

Die Grundlage dieser Methode des Zeitmanagements ist die schriftliche Fixierung aller anliegenden Termine, Aufgaben und geplanten Aktivitäten. Dies geschieht in der Regel in einer einfachen To-do-Liste, bei der keine Rücksicht auf die Reihenfolge gelegt wird. Im Idealfall wird diese Liste einen Tag im Vorhinein angefertigt und Dinge, die am Vortag noch nicht bearbeitet werden konnten, fließen mit in diese Liste ein.

Das Schätzen der Dauer

Hat man alle Aufgaben und Termine ordnungsgemäß in eine Liste eingetragen, muss man die Dauer der Aufgaben schätzen. Hierbei wird die angenommene Zeit für jeden einzelnen Punkt auf der Liste abgeschätzt. Hier sollte man vor allem versuchen, den Zeitaufwand realistisch einzuschätzen. Bei dieser Aufgabe sollte man sich an bereits gemachte Erfahrungen aus der Vergangenheit erinnern, um Hinweise auf die einzukalkulierende Zeit zu finden. Außerdem sollte man sich ein Zeitlimit setzen und die Termine mit exakten Uhrzeiten aufschreiben.

Pufferzeit einplanen

Pufferzeiten sind eine sinnvolle Einrichtung, damit man unvorhergesehenen Störungen und Unterbrechungen trotzen kann und der Zeitplan nicht ad absurdum geführt wird. Die Erfahrung zeigt, dass nahezu sechzig Prozent der Zeit wirklich auch verplant werden kann. Die übrigen vierzig Prozent der Zeit sollten allerdings als Puffer eingeplant werden, um unnötigen Stress vorzubeugen.

Entscheidungen treffen

Im Normalfall ist es aber so, dass sich manche Ziele einfach nicht erreichen lassen ohne eine gewisse Schwerpunktsetzung, ohne bestimmtes Abkürzen von diversen Aktivitäten und ohne die Delegation von bestimmten Aufgaben. Das Treffen von Entscheidungen wird hier zu einer entscheidenden Kategorie. Welche Aufgaben delegiert man? Wo setzt man die Schwerpunkte? Diese und andere Fragen stehen bei diesem Aspekt der ALPEN-Methode im Vordergrund.

Nachkontrolle

Sowohl die einzelnen Punkte, als auch die Planung selber sollte kontrolliert werden, um die Effektivität der Zeitplanung zu überblicken und ein Fazit für die nächste Zeitplanung erstellen zu können.


Ähnliche Beiträge

Veröffentlicht in Lernmethoden | Keine Kommentare »

Selbstmanagement – Zeit gewinnen durch eine bessere Organisation

Sonntag, 17.05.09 20:50

„Von der Hausfrau zur Familienmanagerin“ – Management wird in allen Bereichen gefordert und in den Mittelpunkt eines jeden Lebens gestellt. Insbesondere das Selbstmanagement rückt dabei in den Fokus des Interesses. Selbstmanagement zielt darauf ab, verschiedene Verpflichtungen bzw. Privates und Berufliches unter „einen Hut“ zu bekommen. Wichtig ist es dabei, Prioritäten zu setzen und die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen bzw. kennen zu lernen. Selbstmanagement fängt daher bei der Stärken-Schwächen-Analyse an und geht über die Selbstorganisation und das Zielmanagement bis hin zum Zeitmanagement. Selbstmanagement läuft darauf hinaus, dass nach den Erkenntnissen aus der Stärken-Schwächen-Analyse das eigene Verhalten zum Positiven geändert wird. Management bzw. Selbstmanagement ist ein Thema, welches in Bezug auf ganze Unternehmen Anwendung finden kann, aber auch die Fokussierung auf einzelne Personen im beruflichen und im privaten Leben ist gut möglich.

Die Stärken-Schwächen-Analyse als Basis

Ohne eine Stärken-Schwächen-Analyse wissen viele Menschen nicht, welche Fähigkeiten sie besitzen und welche Schwächen vorhanden sind. Das Erkennen der eigenen Stärken ist entscheidend für den Aufbau einer erfolgreichen, beruflichen Tätigkeit. Denn auf Schwächen kann der Erfolg natürlich nicht basieren. Insbesondere bei der Berufswahl ist das Bewusstsein über eigene Stärken und Schwächen von existenzieller Bedeutung. Zunächst sollte die Stärken-Schwächen-Analyse mit einer Selbsteinschätzung beginnen, bevor ein Abgleich mit der Einschätzung aus dem Umfeld erfolgt. Eine schriftliche Gegenüberstellung veranschaulicht die Daten und lässt eine Analyse zu. Die Fremdwahrnehmung und die eigene Wahrnehmung weichen mitunter sehr stark voneinander ab. Anschließend kann eine optimierte Arbeitsplatzgestaltung bzw. abgestimmte Arbeitsteilung effektiv gestaltet werden. Schwierig und umfangreich ist die Stärken-Schwächen-Analyse in Bezug auf Unternehmen und Unternehmensbereiche. Die Schwierigkeit entsteht insbesondere durch die Komplexität der Daten, die erfasst und ausgewertet werden müssen. Ebenso ist es schwierig, anschließend passende Maßnahmen zu ergreifen, die tatsächlich eine Verbesserung zum Positiven bewirken.

Selbstorganisation für mehr Ordnung

Die Selbstorganisation erfordert ein hohes Maß an Disziplin und Willenskraft und dient der Organisation des eigenen Alltags. Für die Selbstorganisation gibt es kein Patentrezept. Jede Lebenssituation erfordert ein ganz individuelles System. Selbstorganisation spielt insbesondere im Management eine herausragende Rolle. An die einzelnen Situationen angepasste Ordnung ist Teil der Selbstorganisation. Das Setzen von Prioritäten und das Definieren von Zielen sind ebenfalls wichtige Aufgabenbereiche. Im beruflichen Alltag wirkt sich effektive Selbstorganisation positiv auf die Motivation aus. Zur Selbstorganisation gehört es beispielsweise, dass man sich seine Zeit ordentlich einteilt, unnötige Aufgaben delegiert und ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen beruflichen und privaten Verpflichtungen einhält.

Das Ziel als Zentrum allen Handelns

Zielmanagement ist ein wichtiges Stichwort im Zusammenhang mit dem Selbstmanagement. Drei Komponenten stellen das Zielmanagement dar: die Zielvereinbarung, die Zielverfolgung und die Zielanreizsysteme. Die Zielvereinbarung ist wichtig, um überhaupt sinnvolle Ziele festlegen zu können. Man notiert also die entsprechenden Ziele und hält dabei auch fest, wann diese als erreicht gelten. Es sollte realistisch und optimistisch sein und dem Menschen eine Herausforderung bieten. Die Zielverfolgung zeigt Erfolge bzw. Misserfolge auf. Regelmäßig wird überprüft, ob die festgelegten Ziele erreicht wurden. Dazu vergleicht man die Sollvorgaben mit dem Iststand. Die Zielanreizsysteme dienen dazu, die Motivation der einzelnen Mitarbeiter im Unternehmen zu wecken. Als Zielanreiz gelten monetäre Anreize. Dazu gehören beispielsweise eine Zielerreichungsprämie oder ein Bonus. Aber auch nicht-monetäre Anreizsystem funktionieren bei vielen Menschen. Dazu gehören beispielsweise Incentive-Preise oder zusätzliche Urlaubstage. Aus den Ergebnissen des Zielmanagements werden erfolgsversprechende Maßnahmen abgeleitet, die in Unternehmen gewünscht sind. Zielmanagement kann auch von einzelnen Personen dazu genutzt werden, um die eigene Motivation zu steigern. Es lebt zu großen Teilen auch vom Erfahrungsaustausch zwischen Personen, die mit diesem Instrument arbeiten. Ein erfolgreiches Zielmanagement erfordert ein konsequentes Umsetzen der Ziele und ein regelmäßiges Überprüfen der Ziele und ihrer Erreichbarkeit. Wird während einer Zielerreichungsphase klar, dass die tatsächliche Erreichung nicht möglich ist, muss die Zieldefinition entsprechend angepasst werden, da Erfolge sonst ausbleiben. Ausbleibende Erfolge haben auf Dauer eine demotivierende Wirkung.

Zeit als wichtiger Faktor

Die sinnvolle Einteilung der zur Verfügung stehenden Zeit ist entscheidend für ein erfolgreiches Selbstmanagement, da Zeit nur als knappe Ressource zur Verfügung steht. Termine und Veranstaltungen müssen unter einen Hut gebracht werden. Die genaue Planung der einzelnen Termine mit vorgegeben Zeitfenstern, erleichtert den Alltag ungemein. Geplante Zeitfenster müssen dann aber auch eingehalten werden, da ein „Verzetteln“ den geplanten Ablauf durcheinander bringt und das Zeitmanagement nichtig werden lässt. Die Zeiteinteilung hängt eng mit der Prioritätensetzung für die einzelnen Teilziele ab. Aufgaben mit hoher Priorität werden mit größeren Zeitfenstern eingeplant als Aufgaben mit niedriger Priorität. Selbstmanagement ist im privaten und im beruflichen Alltag eine nützliche Hilfestellung, um den Tagesablauf optimal zu gestalten.


Ähnliche Beiträge

Veröffentlicht in Lernmethoden | Keine Kommentare »

finanzhorizonte