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Archiv für die Kategorie ‘Karriere’

Haftungsausschluss im Geschäftsführer-Anstellungsvertrag

Donnerstag, 16.05.13 10:00
Die Begrenzung der Haftung für GmbH-Geschäftsführer kann im Geschäftsführer-Anstellungsvertrag entsprechend vereinbart werden. So sichern sich Geschäftsführer über die Entlastung hinaus ab. Allerdings müssen die Gesellschafter einverstanden sein. Für den vertraglichen Haftungsausschluss gibt es verschiedene Möglichkeiten, die gemeinsam oder als einzelne Vertragsbestandteile fixiert werden können.

Entlastung des Geschäftsführers

Die Entlastung des Geschäftsführers wird von der Gesellschafterversammlung vorgenommen und ist im § 46 Nr. 5 GmbHG geregelt. Die Geschäftsführung im abgelaufenen Geschäftsjahr wird damit positiv bewertet und dem Geschäftsführer wird das Vertrauen ausgesprochen. Mit der Entlastung erfolgt gleichzeitig der Verzicht auf eventuelle Schadensansprüche der Gesellschafter gegen den Geschäftsführer. Einen rechtlichen Anschluss auf die Entlastung hat der Geschäftsführer nicht. Wird der Geschäftsführer in der Gesellschafterversammlung nicht entlastet, dann können die Gesellschafter Klage erheben.

Möglichkeiten für den Haftungsausschluss

Im Vertrag können folgende Regelungen bezüglich des Haftungsausschlusses getroffen werden:
  • Haftungsausschluss für fahrlässiges Handeln
  • Beschränkung des Haftungsumfangs auf eine feste Summe
  • Umkehr der Beweislast, so dass Haftungsansprüche von der GmbH nachgewiesen werden müssen.
  • Verkürzung der Verjährung von Schadensersatzansprüchen, zum Beispiel auf einen Zeitraum von 12 Monaten.
  • Haftungsausschluss bei nachweislicher Handlung auf Anweisung
  • Freistellung von Haftungsansprüchen Dritter, die direkt gegen den Geschäftsführer gerichtet sind.
Was im Geschäftsführer-Anstellungsvertrag noch festgehalten werden sollte, lesen Sie in diesem Artikel.

Bedenken des Gesellschafters

Falls ein Gesellschafter der Auffassung ist, dass Anweisungen der Gesellschafter wirtschaftlich riskant oder wenig sinnvoll sind, sollten diese Bedenken schriftlich festgehalten werden. Alle Mitgesellschafter sollten davon informiert werden. Diese Vorgehensweise schützt vor eventuellen Schadensersatzansprüchen der GmbH wegen mangelnder Aufklärung. Der Nachweis der erklärten Bedenken ist erforderlich, um eine vorher vereinbarte Entlastung für risikobehaftete Geschäfte auch durchsetzen zu können.

Vermögenshaftpflicht für Geschäftsführer – Die D&O-Versicherung

Um etwaige Haftungsriskien abzusichern, empfiehlt sich für GmbH-Geschäftsführer der Abschluss einer Vermögenshaftpflichtversicherung. Diese als „D&O-Versicherung“ bekannte Absicherung muss mit einer ausreichenden Deckungssumme abgeschlossen werden, als Mindestdeckung sollten zwei Millionen Euro vereinbart werden. D&O-Versicherungen arbeiten nach dem „Claim Made Prinzip“. Dies bedeutet, dass nur Ansprüche versichert sind, bei deren Erhebung ein Versicherungsschutz bestand. Um hier alle Möglichkeiten abzudecken, sollte innerhalb der Versicherung eine Nachhaftung und eine Rückwärtsversicherung mit vereinbart werden. Da die Konditionen der einzelnen Versicherungen stark variieren, empfiehlt sich die Beratung durch einen auf D&O-Versicherungen spezialisierten Versicherungsvertreter. Was GmbH-Geschäftsführer im Zusammenhang mit der Nutzung eines Firmenwagens zu beachten haben, lesen Sie hier.

Quellen:

Karriere am Wachstumsmarkt China – Shanghai statt New York

Donnerstag, 14.02.13 12:32

Vor 10 Jahren strebten Studenten und junge Talente in die USA, um im Lebenslauf den wichtigen Auslandsaufenthalt präsentieren zu können. Mit dem Wachstum der chinesischen Wirtschaft wanderte dieser Pol in Richtung Osten. Metropolen wie Shanghai, Beijing oder Hong Kong üben eine große Attraktivität aus. Ein dynamisch und stark wachsender Markt bietet Karrierechancen und spannende Aufgaben

 

Welche Arbeitgeber gibt es in China ?

Neben großen Konzernen wie Volkswagen, Daimler und BMW tummelt sich auch der deutsche Mittelstand in China. Geschätzte 4000 bis 5000 deutsche Unternehmen haben Niederlassungen in China. Sie benötigen gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte mit China Fokus – idealerweise mit Mandarin Sprachkenntnissen.Davon angetrieben steigt das Interesse an Mandarin als Fremdsprache – nicht nur in Deutschland. Konfuzius Institute und Sprachschulen bieten Kurse in verschiedenen Stufen und zu unterschiedlichen Preisen an. 

Wie findet man Stellenangebote in China ?

Die Suche nach entsprechenden Praktika und Fach- und Führungspositionen ist komplex. Seit Anfang 2009 bietet SinoJobs in dieser Nische ein auf den europäisch-chinesischen Kontext ausgerichtetes Stellenportal an. Dieses bietet neben einer Arbeitgeberdatenbank auch aktuelle Stellenangebote mit China Bezug. Angesprochen werden Chinesen, die in der EU leben oder in China einen EU Background aufweisen. Ebenso in China lebende Europäer sowie in Europa lebende Talente mit China-Expertise.

Mittlerweile gibt es in Deutschland sogar eine spezialisierte Karrieremesse:  Die SinoJobs Career Days ziehen jedes Jahr mehr als 3.000 vornehmlich chinesische Besucher an. Und auch im Business-Kontext steigt das Interesse. Veranstaltungen wie der China Business Lunch sowie spezialisierte China-Wirtschaftsverbände bieten Informations- und Netzwerkmöglichkeiten. Denn eines steht fest: China wird für Deutschland weiter an Bedeutung gewinnen.

 

Quelle: www.sinojobs.de

Consulting-Engineering – Ingenieure beraten Unternehmen

Donnerstag, 14.02.13 09:30

Als Teil des Consultings stellt das „Consulting-Engineering“ einen Bereich dar, der sich besonders auf die Beratung hinsichtlich ingenieurtechnischer Fragestellungen im Unternehmen konzentriert. Geklärt werden Fragen im Product Engineering ebenso wie Problemstellungen im Bereich des Process Engineering. Experten – in der Regel beratende Fachingenieure - werden hier ins Unternehmen geholt und decken spezifisches Know How ab.


Potentieller Kundenkreis für das Consulting-Engineering


Zielgruppe im Consulting-Engineering sind hauptsächlich in ingenieurtechnischen Branchen zu finden, so zum Beispiel in der Automobilindustrie, im Sektor Energie oder im Bereich Umwelt. Als Berater fungieren Spezialisten aus dem Ingenieurwesen. Diese Experten bringen ein komplexes Fachwissen im jeweiligen Bereich mit, über das im Unternehmen selbst kein Mitarbeiter verfügt. Zusätzlich ist der Blick „von außen“ auf das Unternehmen durch einen externen Berater meist sehr aufschlussreich und lenkt den Blick auf neue Lösungen, die intern gar nicht gesehen werden konnten.


Leistungsspektrum im Consulting-Engineering


Wie im allgemeinen Consulting auch, beschäftigt sich der Bereich Consulting-Engineering mit Fragen rund um die Optimierung innerhalb der Unternehmensstruktur. Die Berater bieten zum Beispiel folgende Leistungen an:

  • Geschäftsprozessoptimierung
  • Strategieentwicklung
  • Change Management
  • Leistungen im Bereich der Privatisierung
  • Financial Modelling
  • Allgemeines Projektmanagement
  • IT-Consulting
  • Branchenspezifische IT-Lösungen und Integrationslösungen
  • Berufsweg und Verdienstmöglichkeiten


Wer im Consulting-Engineering tätig werden möchte, sollte im Vorfeld eine ingenieurtechnische oder ingenieurwissenschaftliche Ausbildung absolviert haben. Auch eine Ausbildungen im IT-Bereich, zum Beispiel als Informatiker, ist eine gute Grundlage. Zusatzqualifikationen im Bereich des Consultings und betriebswirtschaftliche Kenntnisse gehören ebenso zu den Voraussetzungen wie Ausdauer, Hartnäckigkeit und Menschenkenntnis.

Die Verdienstmöglichkeiten liegen je nach Standort des Unternehmens, Leistungsspektrum und eigener Ausbildung zwischen 40.000 und 70.000 Euro Bruttogehalt pro Jahr, teilweise sogar noch weitaus höher. Stellenangebote findet man zum Beispiel unter http://www.stepstone.de/jobs/Consulting-Engineering.html. Neben der Tätigkeit bei einem Consultingunternehmen ist natürlich auch auch eine freiberufliche Tätigkeit denkbar.

TALENTS: Das Recruiting-Event für die Fach- und Führungskräfte von morgen

Donnerstag, 08.11.12 12:42
 
Die TALENTS ist das Recruiting-Event schlechthin, das jedem (angehenden) Absolventen ein Begriff sein sollte. Hier besetzen Top-Unternehmen höchsten Ranges ihre zahlreichen Stellen für Absolventen und Young Professionals sowie ihre Angebote für Praktika und Thesis-Arbeiten.
 

Für wen ist die TALENTS das richtige Event?


Die TALENTS ist keine klassische Messe, zu der sich jeder ein Ticket kaufen und hingehen kann. Stattdessen handelt es sich um ein geschlossenes Event, zu dem nur geladene Gäste Zutritt erhalten. Um eine Einladung zu erhalten, müssen nur wenige Voraussetzungen erfüllt sein. Die Studienrichtung spielt kaum eine Rolle. Studierende und Absolventen der Wirtschafts-, Ingenieur-, Geistes- oder Naturwissenschaften sind ebenso willkommen wie Informatiker oder Juristen. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass der Studienabschluss innerhalb der nächsten zwölf Monate erfolgt oder nicht mehr als fünf Jahre zurückliegt.
 

Wie kommen Interessierte an eine Einladung zum Event?

 
Bevor Sie eine Einladung erhalten, müssen Sie ein umfangreiches Auswahlverfahren durchlaufen. Zunächst einmal schicken Sie Ihre Online-Bewerbung an das TALENTS-Management ab. Die Mitarbeiter gleichen die Bewerbung mit den vorliegenden Profilen der Aussteller ab und überprüfen, ob Sie deren Anforderungen abdecken. Wenn dies der Fall ist, wird Ihre Bewerbung ohne Namensangabe an interessierte Unternehmen weitergeleitet. Die Unternehmen selbst entscheiden, mit wem sie im Rahmen der TALENTS Einzelgespräche oder geplante Spontanbesuche an den Messeständen führen möchten. Für die Organisation sorgt das Team des Veranstalters. Sobald Unternehmen Interesse an einem Bewerber bekundet haben, erhält dieser eine Einladung zur TALENTS mit einem persönlichen Terminplan für die eingeplanten Gespräche.
 

Was macht die TALENTS so interessant?

 
Besonders spannend wird die TALENTS durch die Vielzahl an namhaften Unternehmen. Im Jahr 2012 waren unter anderem große Namen wie Amazon.de, BASF, Ernst & Young, Microsoft, OBI, SIXT, Telekom und DELL vertreten. Somit bietet das Event die Möglichkeit, einen Einstieg in große und international ausgerichtete Unternehmen zu finden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Job- und Karrieremessen treffen hier ausschließlich Unternehmen und Bewerber aufeinander, die potentiell zusammenpassen, da die Eignung bereits im Vorfeld überprüft wird. Somit holen alle Beteiligten das Maximale aus diesen Karrieretagen heraus.
 
Interessant wird die TALENTS auch dadurch, dass eingeladene Teilnehmer keine Kosten zu tragen haben. Abgesehen von ihrer Anreise, Verpflegung und Unterbringung müssen sie weder für das Ticket noch für das Auswahlverfahren im Vorfeld bezahlen.
 

Die nächsten Termine

 

Die TALENTS findet jedes Jahr in München und Hamburg statt. Der nächste Termin für die IT-/Strategieberatung in Hamburg ist für den 18. und 19. April 2013 eingeplant. Nach München kommt das Event wieder gegen Ende August 2013. Ein genauer Termin steht bisher noch nicht fest.
 
 

Informationen & Bewerbung

 

Sind Sie neugierig geworden und möchten an der TALENTS teilnehmen? Unter www.talents.de finden Sie weitere Informationen sowie die Möglichkeit, direkt eine Bewerbung abzuschicken.
 

Blue-Card-EU löst alles nur nicht Fachkräftemangel

Freitag, 03.08.12 10:15

In einer Pressemitteiling am 31.07.2012 gab das IfM Bonn bekannt, dass ab 1. August 2012 der deutsche Gesetzgeber deutliche Willkommenssignale an Hochqualifizierte, im Ausland lebende Menschen die ab dato neu geltende Blue-Card-EU-Regelung sendet. Fachkräfte, die aus Nicht-EU-Staaten stammen, können eine Blue-Card-EU beantragen. Voraussetzung ist, dass diese Fachkräfte über einen in Deutschland erworbenen oder hier anerkannten Hochschulabschluss oder vergleichbare Qualifikationen verfügen müssen. Die bisherige Vorrangprüfung wird ab sofort entfallen. Dieser Prüfung mussten sich Fachkräfte ohne Hochschulabschluss bisher unterziehen. Der Nachweis eines vorhandenen, festen Arbeitsplatzes muss nach wie vor nachgewiesen werden. Das Bruttojahresgehalt muss mindestens 44.800 Euro betragen und wurde somit im Vergleich zur vorherigen Regelung abgesenkt. Bei Mangelberufen, sog. MINT-Fächer, gilt eine geringere Schwelle von 34.944 Euro im Jahr. Das IfM Bonn begrüßt die neue Regelung, da dies die Attraktivität Deutschlands für hochqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland steigert.

Vorteil auch für Klein- und Mittelständler

Ohne Frage ist die Blue-Card-EU auch für Unternehmen die klein und mittelständisch (KMU) sind vorteilhaft. Besonders die naturwissenschaftlichen und technologischen Felder scheinen hier bevorzugt zu sein. Vor allem die KMU leiden unter dem Fachkräftemangel, meist noch stärker als die Großunternehmungen. Ein Großteil der KMU hat nur einen geringen bis gar keinen Bedarf an hochqualifizierten Arbeitnehmern. Sie beschäftigen im Gegensatz zu Großunternehmungen meist Arbeiter mit mittlerem Bildungsabschluss. Eine Ausweitung der Blue-Card-EU auf benötigte Fachkräfte mit mittlerem Bildungsabschluss wäre hier erstrebenswert.

Kritische Betrachtung zur Blue-Card-EU

Als großer Kritikpunkt sollte erwähnt werden, dass der Fachkräftemangel in Deutschland nicht von ungefähr kommt. Wäre es nicht wichtiger, die Aus-, Fort- und Weiterbildungen im Inland so anzupassen, dass hier mehr qualifizierte Kräfte hervorgehen? Ob und wie stark die neue Blue-Card-EU angenommen wird, wird sich ohnehin erst in den nächsten Jahren herausstellen. Den Fachkräftemangel durch Investition in die Blue-Card-EU lösen zu wollen, ist mE. nur eine Schnellschusslösung, um die Fehler der Politik aus der Vergangenheit abzudämpfen. Sicher ist es nötig, über den Tellerrand herauszuschauen und think global umzusetzen, so dass Deutschland den Anschluss international nicht verpasst, dabei müssen wir jedoch aufpassen, das wir national den Anschluss nicht verpassen. Was meint Ihr zu diesem Thema? Hat jemand bereits in dieser Richtung Erfahrungen gesammelt?

Quelle: datev e.G. (datev.de)