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Archiv für die Kategorie ‘Jobsuche’

Karriere am Wachstumsmarkt China – Shanghai statt New York

Donnerstag, 14.02.13 12:32

Vor 10 Jahren strebten Studenten und junge Talente in die USA, um im Lebenslauf den wichtigen Auslandsaufenthalt präsentieren zu können. Mit dem Wachstum der chinesischen Wirtschaft wanderte dieser Pol in Richtung Osten. Metropolen wie Shanghai, Beijing oder Hong Kong üben eine große Attraktivität aus. Ein dynamisch und stark wachsender Markt bietet Karrierechancen und spannende Aufgaben

 

Welche Arbeitgeber gibt es in China ?

Neben großen Konzernen wie Volkswagen, Daimler und BMW tummelt sich auch der deutsche Mittelstand in China. Geschätzte 4000 bis 5000 deutsche Unternehmen haben Niederlassungen in China. Sie benötigen gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte mit China Fokus – idealerweise mit Mandarin Sprachkenntnissen.Davon angetrieben steigt das Interesse an Mandarin als Fremdsprache – nicht nur in Deutschland. Konfuzius Institute und Sprachschulen bieten Kurse in verschiedenen Stufen und zu unterschiedlichen Preisen an. 

Wie findet man Stellenangebote in China ?

Die Suche nach entsprechenden Praktika und Fach- und Führungspositionen ist komplex. Seit Anfang 2009 bietet SinoJobs in dieser Nische ein auf den europäisch-chinesischen Kontext ausgerichtetes Stellenportal an. Dieses bietet neben einer Arbeitgeberdatenbank auch aktuelle Stellenangebote mit China Bezug. Angesprochen werden Chinesen, die in der EU leben oder in China einen EU Background aufweisen. Ebenso in China lebende Europäer sowie in Europa lebende Talente mit China-Expertise.

Mittlerweile gibt es in Deutschland sogar eine spezialisierte Karrieremesse:  Die SinoJobs Career Days ziehen jedes Jahr mehr als 3.000 vornehmlich chinesische Besucher an. Und auch im Business-Kontext steigt das Interesse. Veranstaltungen wie der China Business Lunch sowie spezialisierte China-Wirtschaftsverbände bieten Informations- und Netzwerkmöglichkeiten. Denn eines steht fest: China wird für Deutschland weiter an Bedeutung gewinnen.

 

Quelle: www.sinojobs.de

Gut beraten – Wirtschaftsprüfer und Consultants

Samstag, 08.10.11 14:39

Rechtlich

Im Prinzip kann jeder Consultant werden - unabhängig von absolviertem Studiengang und beruflicher Vorbildung. Die Berufsbezeichnung "Unternehmensberater" ist in Deutschland, anders als beispielsweise in Österreich, nicht geschützt. Anders ist es beim Wirtschaftsprüfer: Hier ist ein Hochschulstudium notwendig sowie dreijährige Prüfungstätigkeit und ein Staatsexamen.

Geschichtlich

Die erste Beratungsgesellschaft wurde 1886 vom Professor Arthur Dehon Little in Massachusetts gegründet. Die Filma "Arthur D. Little" besteht immer noch und gehört zu den führenden Unternehmungsberatungen. Hingegen nahmen die Beratungsgesellschaften in Deutschland erst nach dem zweiten Weltkrieg an Fahrt auf. 1954 ist das Entstehungsjahr des BDU - des Bundes Deutscher Unternehmensberater. 2009 waren allein in Deutschland über 178.000 Menschen im Management Consulting tätig. Dicht gefolgt kommt Großbritannien mit 64.717 Beratern.

Förderlich

Streng genommen ist die Idee des Consultings nicht wirklich ein neuer Gedanke und trotzden nicht in den meisten Köpfen der Entscheidungsträger verankert: So hilft es oft für eine nachhaltige Förderung des Leistungsneveaus und Veränderung in Arbeitsprozessen keine übereilten Stellenabbaukonzepte oder sämtliche Veränderungen in Arbeitsabläufen. Gerade weil hinter jeder Filma Menschen stehen, sollte Wert auf intensive Kommunikation sowie Psychologie gelegt werden. Der Fokus sollte auf Mitarbeiter, deren Potenziallen, fachliche Kenntnisse und Hemmschwelle gelegt werden. So versteht sich ein Faciliator in seiner Tätigkeit als Consultant mehr als Begleiter. Jedoch ist das Berufsbild eines Faciliators noch wenig verbreitet, dass es bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben könnte - dafür ist der Ansatz des Faciliating noch zu unbekannt.

Pessimistisch

So lieferte eine Umfrage des MBA-Forschungszentrums der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg keine allzu optimistische Aussichten: Rund 70 Prozent der befragten Beratungskunden gaben an, dass die Berater ihr eigenes Geschäft nicht zukunftstauglich vorbereiten würden. Insbesondere beleuchtete die Untersuchung unter Entscheidungsträger aus dem höheren Management Organisationsstrukturen, Beratungsangebote sowie Kundenzusammenarbeit: Rund 65 Prozent halten die Unternehmensberaterzunft nicht mehr für den entscheidenden Vordenker der deutschen Wirtschaft. Zudem glaubt die Merhheit der Befragten nicht daran, dass die Beratungsfirmen in der Lage seien, die zukünftigen Herausforderungen rechtzeitig zu erkennen und aus dem Problem heraus einen zukunftsorientierten Lösungsansatz zu entwickeln.

Tipps zur richtigen Nutzung von Internetjobbörsen

Samstag, 25.12.10 11:30

Internetjobbörsen gibt es viele. Die Nutzungsbedingungen sind jedoch unterschiedlich: Während die eine Jobbörse für den Nutzer kostenlos ist, verlangt eine andere einen Mitgliedsbeitrag, um die Stellenanzeigen lesen oder den inserierenden Arbeitgeber kontaktieren zu können. Manche Jobbörsen sind auch für Arbeitssuchende kostenfrei, während inserierende Unternehmen einen Beitrag zahlen müssen. Dabei ist eine kostenpflichtige Jobbörse nicht automatisch besser oder liefert mehr Ergebnisse als eine kostenlose.

Der erste Schritt bei der Nutzung einer Jobbörse ist meist, die Stellenanzeigen zu lesen, nachdem diese mit Hilfe einer Suchmaske nach bestimmten Stichworten gefiltert wurden.

Verschiedene Stichwörter für die Suche verwenden

Fast jede Jobbörse bietet zur Stellensuche eine Suchmaske an, in der Bewerber ihre Suchkriterien festlegen können. Übliche Suchkriterien sind in der Regel die Berufsbezeichnung oder gewünschte Tätigkeit, ein Datum, zu dem die neue Arbeit begonnen werden kann, sowie die Stadt oder Region, in der ein Arbeitsplatz gesucht wird. Erweiterte Suchkriterien können außerdem verschiedene Berufsabschlüsse oder eine bestimmte Gehaltsspanne sein.

Sinnvoll ist es, mehrere Suchvorgänge mit verschiedenen Stichwörtern durchzuführen, also beispielsweise nicht nur die Berufsbezeichnung, sondern Tätigkeitsfelder einzugeben. Auf diese Weise ist es wahrscheinlicher, dass alle passenden Angebote gefunden werden. Anstatt eine solche Suche jeden Tag von Neuem zu beginnen, kann sich der Bewerber in den meisten Jobbörsen registrieren lassen, um weitere Funktionen zu nutzen – beispielsweise seine Suchkriterien zu speichern und sich passende Ergebnisse per E-Mail schicken zu lassen.

Das eigene Profil in der Internetjobbörse gewissenhaft verfassen

Wer sich einmal – meist kostenfrei – registriert hat, findet im Mitgliederbereich der Jobbörse hilfreiche Zusatzfunktionen. Neben der Speicherung von Suchkriterien kann der Bewerber oft ein eigenes Profil anlegen und in eine Datenbank einstellen, die interessierte Arbeitgeber nach passenden Bewerbern durchsuchen können. Unternehmen, die offene Stellen zu besetzen haben, werden so vielleicht auf das Profil aufmerksam.

Ein individuelles Profil in einer Internetjobbörse besteht meist aus einem vorgegebenen Fragebogen sowie der Möglichkeit, seinen eigenen Lebenslauf an das Profil anzuhängen. Auch wenn die Anonymität des Internets und besonders die Verwendung eines Fantasie-Usernamen dazu verleitet, sollte man keineswegs die Bedeutung dieser Profile unterschätzen.

Auch im Internet professionell bleiben – die Wahl des richtigen Usernamens ist wichtig

Auch im Internet handelt es sich – wie in einer schriftlichen Bewerbung – um die Vorstellung der eigenen Person und die Werbung in eigener Sache in Form einer professionellen, mit Fakten belegten Darstellung der eigenen Fähigkeiten und beruflichen Erfahrungen. Bewerber sollten daher keinesfalls vermeintlich lustige Usernamen wie „Kuschelhäschen79“ wählen, sondern sich einen neutral und professionell klingenden Namen überlegen. Das gleiche gilt für E-Mail-Adressen: Es macht keinen guten Eindruck beim künftigen Arbeitgeber, wenn der erste Kontakt über „Märchenprinz2000@web.de“ erfolgt.

Tipps für eine schnellere Jobsuche

Montag, 20.12.10 13:54

Längere Arbeitslosigkeit führt oft zu Frustration. Wer ohne Aufgabe ist, für den wird es meist zunehmend schwieriger, mit der Situation klarzukommen, je mehr Zeit vergeht. Auch im Lebenslauf sehen Lücken nicht gut aus. Daher sollten Bewerber alle Möglichkeiten für eine schnelle Jobsuche nutzen, um größere Lücken zwischen zwei Beschäftigungen zu vermeiden. Die wichtigste Grundregel für eine schnelle Jobsuche lautet: mehrere Möglichkeiten miteinander kombinieren.

Es ist wenig sinnvoll, sich gehetzt und ziellos auf möglichst viele Anzeigen zu bewerben. Stattdessen sollte der Bewerber mehrere Wege gleichzeitig nutzen.

Wichtiger Schritt ist ein Gespräch mit dem Arbeitsvermittler

Zur Jobsuche gehört in jedem Fall ein Gespräch mit dem Arbeitsvermittler der Arbeitsagentur. Diesen können Bewerber nach einer Beurteilung ihrer Unterlagen fragen, um Tipps für die Jobsuche bitten und mit ihm die Erstellung eines Profils in der Jobbörse der Arbeitsagentur besprechen.

Da der Service der Arbeitsagenturen aufgrund von Arbeitsbelastung und Personalmangel in verschiedenen Städten sehr unterschiedlich sein kann, sollte sich ein Arbeitssuchender keinesfalls nur auf diese Strategie zur Jobsuche verlassen. Es kann mitunter sehr lange dauern, einen persönlichen Termin zu bekommen, und in dieser Zeit muss der Bewerber bereits aktiv sein. Internet und Zeitungen bieten die besten Möglichkeiten, um passende Arbeitgeber zu finden.

Zeitungen und Internet bieten umfangreiche Stellenbörsen

Etwas Zeit sollten Bewerber in die Suche investieren, die für sie besten Stellenbörsen herauszufinden. Nicht alle Stellenmärkte enthalten passende Stellenangebote für jeden Beruf. Anstatt seine Zeit damit zu verschwenden, wenig ergiebige Stellenbörsen durchzusehen, sollten Bewerber daher gezielt die ergiebigeren herausfinden und sich künftig auf diese konzentrieren.

Die großen deutschen Tageszeitungen (wie die „Süddeutsche“ oder die FAZ) und das Internet bieten umfangreiche Stellenbörsen. Ebenso können lokale Wochenblätter interessante Angebote für die Jobsuche bereithalten. Bewerber sollten alle Möglichkeiten miteinander kombinieren und so mehrere Wege gleichzeitig nutzen, interessante Stellenanzeigen zu finden.

Persönliche Kontakte nutzen

Sobald ein Arbeitssuchender seine Jobsuche beginnt, kann er dies Freunden und Bekannten mitteilen. Je mehr Personen von der Jobsuche wissen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich über den einen oder anderen Kontakt Informationen über freie Stellen ergeben, die nur intern ausgeschrieben sind.

Das Aussprechen von Empfehlungen durch Bekannte kann ebenfalls hilfreich sein – Personalbeauftragte, die einen Bewerber persönlich empfohlen bekommen, laden diesen oft aufgrund der Empfehlung zum Vorstellungsgespräch ein.

Die Bewerbungsunterlagen auf Aktualität überprüfen

Bevor sich Arbeitssuchende auf Stellen bewerben, sollten sie ihren Lebenslauf und ihre Zeugnisse auf Vollständigkeit und Aktualität hin überprüfen. In Unternehmen wandern unvollständige Unterlagen meist in den Papierkorb. Gerade wer längere Zeit in einem Beschäftigungsverhältnis war, muss möglicherweise seinen Lebenslauf für die Jobsuche aktualisieren. Neueste Arbeitszeugnisse müssen eingefügt werden, ein aktuelles Foto gemacht werden. Erst wenn alle Unterlagen „up to date“ und komplett sind, sollte man mit dem Bewerbungsschreiben beginnen.

Wo man Infos zu Ausbildungsmöglichkeiten für bestimmte Jobs findet

Dienstag, 07.12.10 16:54

Wenn Bewerber auf Jobsuche gehen, stoßen sie immer wieder auf interessante Stellen, die jedoch eine bestimmte Ausbildung oder spezielle Zusatzqualifikationen erfordern. Nicht immer heißt das, dass der Arbeitssuchende sich nicht auf die Stelle bewerben kann. Vielmehr sollte er sich informieren, welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt und ob er die fehlenden Qualifikationen erwerben kann. Wer nach Ausbildungsmöglichkeiten für bestimmte Jobs sucht, sollte sich am besten an mehrere Stellen wenden.

Eine gute Anlaufstelle ist das BIZ in der Arbeitsagentur

Das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit bietet ein breit gefächertes Angebot an Informationen über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Im Internet erhalten Bewerber Auskünfte zu Ausbildungsmöglichkeiten im „KursNet“, einem speziellen Bereich innerhalb der Jobbörse der Arbeitsagentur zum Thema Ausbildung. Zusätzlich dazu gibt es das Buch „Beruf aktuell“, das jährlich von der Arbeitsagentur veröffentlicht wird und aktuelle Informationen zu Ausbildungen und Studiengängen als Qualifikationen für bestimmte Jobs enthält.

Bibliotheken und Buchhändler führen zudem weitere Angebote an Fachliteratur, die sich mit dem Thema Jobs und Berufsausbildung befassen. Allein auf die Informationen aus Literatur und Internet sollten Bewerber sich jedoch nicht verlassen – am besten ist immer das persönliche Gespräch mit einer Fachkraft der gewünschten Jobs.

Ein Anruf bei der Firma hilft weiter

Arbeitgeber sind meist sehr gerne zu Auskünften bereit, wenn der Bewerber Fragen hat. So lohnt sich ein Anruf bei der angegebenen Kontaktperson in jedem Fall. Möchte sich der Bewerber allgemein über Qualifikationen zu bestimmten Jobs informieren, ohne dass er eine spezielle Stellenanzeige gelesen hat, kann er auf die Gelben Seiten zurückgreifen. Wer freundlich und interessiert auch bei entsprechenden Firmen aus dem gewünschten Tätigkeitsbereich anruft, macht nichts falsch und erhält umfassende Informationen aus mehreren Quellen.

Es lohnt sich auch, im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis nachzufragen. Vielleicht ist jemand im gewünschten Beruf tätig oder kennt einen Mitarbeiter in einem ähnlichen Tätigkeitsbereich, der zu einem Informationsgespräch bereit wäre.

Fachverbände geben Auskunft

Auskünfte über Ausbildungsmöglichkeiten für spezielle Jobs erteilen auch die Berufs- oder Fachverbände bestimmter Berufsgruppen sowie die Handelskammern. Neben einem persönlichen Anruf besteht auch die Möglichkeit, sich entsprechende Veröffentlichungen oder Broschüren zuschicken zu lassen, welche die gewünschten Informationen enthalten. Die Verbände können meist neben allgemeinen Informationen auch Kontaktdaten weitergeben.

Bewerber, die auf mehreren Wegen Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten suchen und dazu verschiedene Quellen nutzen, werden schnell die gewünschten Auskünfte erhalten.