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Archiv für die Kategorie ‘Bewerbungen’

So bewirbst du dich mit einer Onlinebewerbung richtig

Mittwoch, 05. November 2008

Große Konzerne gehen immer mehr dazu über, nur noch Onlinebewerbungen zuzulassen. Konventionelle Bewerbungen werden in diesen Unternehmen nicht mehr gern gesehen.
Aber: Jede Online Bewerbung ist nur einen Klick vom Papierkorb entfernt! Als Bewerber solltest du die 7 folgenden Punkte beachten und dir eine perfekte Onlinebewerbung erstellen.

1.    Verzicht auf eine Onlinebewerbung?

Manch ein Bewerber mag sich denken, wenn meine Bewerbung so schnell gelöscht werden kann, schicke ich doch lieber eine konventionelle. Moderne Kommunikationsformen zu nutzen oder zu verweigern ist eine Aussage über den Bewerber. Verlangt ein Unternehmen eine Onlinebewerbung kann der verweigernde Jobsuchende schnell als rückständig eingestuft werden.

2.    Online bewerben ist easy!

Mal eben eine Bewerbung eintippen und diese dann per Blindkopie an 30 Unternehmen schicken, ist für keinen Bewerber der richtige Weg. Eine Onlinebewerbung ist niemals einfacher als eine konventionelle. Der Bewerber sollte auch nur dann eine Onlinebewerbung verschicken, wenn das Unternehmen das in der Stellenanzeige oder dem persönlichen Gespräch wünscht.

3.    Die Form einer Onlinebewerbung

Die Norm einer konventionellen Bewerbung gilt auch für den Onlinebereich. Der Bewerber sollte nicht in die Versuchung kommen, hier zu Schludern. Der oft lockerere Umgangston in Emails sollte bei einer Bewerbung keinesfalls gewählt werden.

4.    Das Bewerbungsformular

Einige Unternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular entwickelt. Mit diesem Formular können alle Informationen über den Bewerber in kurzer und knapper Form zusammengestellt werden. Oft wird aber versucht, so viele Informationen wie möglich von den Bewerbern zu sammeln. Hier sollte der Jobsuchende Umsicht walten lassen. Anschriftenfelder, Daten zum beruflichen Werdegang und zu Qualifikationen müssen natürlich vollständig ausgefüllt werden. Dabei sollte die Länge der Freifelder sinnvoll genutzt werden. Der Bewerber kann seine Motivation bspw. mit einem Stichpunkt oder aber in zwei prägnanten Sätzen formulieren. Zusatzfragen nach Neigungen oder Hobbys sollten kritisch betrachtet und nur im passenden Zusammenhang ausgefüllt werden.

Vor- und Nachteile des Bewerbungsformulars

Der Personaler hat die Möglichkeit, den gesamten Bewerberpool nach den für das Unternehmen ausschlaggebenden Kriterien zu scannen. Sucht das Unternehmen nur Hochschulabsolventen mit dem Durchschnitt bis 1,5 sowie Auslandserfahrung in Timbuktu und Engagement im sozialen Bereich, können diese sehr schnell herausgefiltert werden.

5.    Die Email

Empfänger und Absender müssen eindeutig benannt sein.

a) Der Empfänger

Eine Bewerbung, die an eine Infoadresse wie info@musterhaus.de gesendet wurde, fassen einige Unternehmen als Interesselosigkeit auf. Es wird vom Bewerber erwartet, dass er den richtigen Ansprechpartner im Vorfeld herausfindet.

b) Der Absender

Für Onlinebewerbungen sollte sich jeder Jobsuchende eine seriöse Emailadresse zulegen. Niemand würde auf einen Briefumschlag seinen Kosenamen als Absender schreiben. Das gilt für Emailadressen ebenso. Adressen wie mausebärchen@gmx.de, mögen im Privatleben ganz witzig sein, haben im beruflichen Alltag hingegen nichts verloren.

c) Das Datum

Emails werden automatisch mit einem Datumsstempel versehen. Die angehängten Unterlagen sollten ein identisches Datum haben.

d) Der Betreff

Der Betreff ist bei einer Email Bewerbung sehr genau zu benennen, bspw.: Bewerbung Sebastian Mayer als Marketing Manager, Kennziffer MM123654. Mit der genauen Benennung kann der Jobsuchende sicherstellen, dass seine Bewerbung an den Verantwortlichen weitergeleitet wird.

e) Das Anschreiben

Das Anschreiben in der Email sollte kurz und eindeutig gehalten werden. Aus dem Anschreiben muss hervorgehen, das es sich um eine Bewerbung handelt, die entsprechende Kennziffer sollte noch einmal angegeben werden, und auf den Anhang hingewiesen werden.

Tipp: Die eigenen Kontaktdaten nicht vergessen.

6.    Bewerbungsdokumente im E-Mail-Anhang

Die persönliche Bewerbung liegt im Allgemeinen in mehreren Dateien als .doc, .jpg, .tif u.ä. auf dem PC des Bewerbers. Der Jobsuchende sollte einerseits auf die Größe der zusendenden Dokumente achten und andererseits sollte er vermeiden, dass zu viele verschiedene Dateitypen versendet werden, denn das erfordert beim Empfänger entsprechende Softwarevoraussetzungen. Das Unternehmern muss also die Programme auf dem Rechner auch installiert haben, welche vom Bewerber daheim genutzt wurden. Es ist also ein Risiko viele verschiedene Dokumententypen zu verwenden und per Mail zu verschicken, im schlimmsten Fall kann der Personaler die Bewerbung gar nicht lesen, was so viel heißt wie „Bewerbung abgelehnt“

Ein anderes Problem liegt bei der Benutzung von so genannten Freemail-Anbietern wie web.de oder gmx – denn diese lassen nur Dateianhänge in einer bestimmten Größe zu, so dass viele Dokumente häufig schon beim Senden zu Problemen führen. Darüber hinaus suggerieren viele Dateien im Anhang einer E-Mail beim Personalbeauftragten einen wüsten Eindruck. Die anzuhängenden Dokumente sollten insgesamt nicht größer als 2 MB sein. Davon abweichende Größen oder Angaben sollten vorher mit der Personalabteilung des zu bewerbenden Unternehmens besprochen werden. Etwas Ordnung bringt man bei vielen Dokumenten in die Onlinebewerbung, indem man sämtliche Dateien komprimiert und in Form einer zip – Datei versendet. Die Beste und formatunabhängigste Variante ist, sämtliche Dokumente und Informationen per PDF zu senden, denn dieses Format ist in jeder Firma geläufig und bekannt.

a) Die ZIP Datei

Es sind mehrere Formate auf dem Markt, mit denen die einzelnen Dokumente vereinheitlicht oder verkleinert werden können. Der Interessent kann seine Dokumente packen und als ZIP Datei zusammenstellen. Gängige Komprimierungsprogramme wie WinZIP oder WinRAR sind normalerweise auch den Personalern geläufig.

b) Die PDF Datei

Gefälliger sieht eine PDF Datei aus. Der Bewerber wandelt die einzelnen Dokumente in PDF Dateien um und stellt diese zu einer einzigen Datei zusammen. Damit muss der Personaler nur noch eine einzige Anlage öffnen. PDF Dateien sind weniger virenanfällig und jeder kann Sie lesen. Außerdem kann das einmal gewählte Format, die Form und Farbe von Schrift und anderen Elementen nachträglich nicht mehr so schnell geändert werden. So muss der Bewerber keine Angast haben, das seine Onlinebewerbung beim Leser anders aussieht als am heimischen PC.

Hier kannst du den Acrobatreader zum Lesen von PDF Dateien in der aktuellsten Version downloaden.

Mit FreePDF XP kannst du schnell und zuverlässig aus Word PDF Dokumente erstellen. Achtung, vorher Ghostscript downloaden und installieren. Weitere Infos zu Ghostscript und FreePDF findest du auf der Herstelerseite.

7.    Die Bewerbungshomepage

Hat der Bewerber noch einen besonderen Mehrwert zu bieten, der den Rahmen einer Email sprengt, bietet sich eine Bewerbungshomepage an. Im Emailanschreiben kann der Link zur eigenen Homepage platziert werden.

a) Nutzen der Bewerbungshomepage

Wenn sich der Verantwortliche die Mühe macht, auf die Homepage des Bewerbers zu gehen, kann er sich dort bspw. Arbeitsproben des Bewerbers anschauen. Bewerbungshomepages können im Internet von Interessierten schnell gefunden werden.

b) Schaden der Bewerbungshomepage

Du veröffentlichst deine Daten im Netz, so dass jeder darauf zugreifen kann. Einmal im Internet veröffentlichte Daten können so auch in die falschen Hände geraten, so dass du dir in Zukunft nicht sicher sein kannst, ob nach dem Löschen deiner Bewerberhompage wirklich alle Daten aus dem Netz entfernt wurden oder ob irgend jemand deine Daten irgendwo weiterverwendet und dir sogar später noch Schaden zufügen kann.

C) Kosten für eine Bewerbungshomepage

Bewerber, die mit Hilfe kostenloser Programme sich eine Homepage selbst erstellen können, erwarten keine Kosten. Interessenten, die fundierte Hilfe benötigen, können je nach Speicherplatzbedarf und Laufzeit mit monatlichen Kosten von 5,- bis 10,- EUR rechnen. Weisen Schüler und Studenten ihren Status nach, sind diese Angebote für sie oft auch kostenlos.

Bewerbungen schreiben – 1. Teil Der Lebenslauf

Samstag, 20. September 2008
Susi Sorglos beendet in Kürze ihr BWL-Studium und ihre Gedanken rotieren nun um das Thema Bewerbung. Am schwierigsten erscheint ihr die Erstellung ihres Lebenslaufes. Welche Daten müssen aufgeführt werden, welche können weggelassen werden? Die folgenden 6 Punkte beantworten ihre Fragen und Susi Sorglos erstellt sich den perfekten Lebenslauf.

1. Warum muss ein Lebenslauf sein?

Der Personalverantwortliche der Susi einstellen soll, will sich in kürzester Zeit einen Überblick über ihren Werdegang verschaffen. Am schnellsten ist dieser Überblick mittels eines chronologischen Lebenslaufes zu erlangen. Der ordnungsgemäße Lebenslauf ist eine „Bringschuld“ des Bewerbers. Der Personaler ist demzufolge nicht zur Recherche verpflichtet. Findet er sich im Lebenslauf nicht zurecht, wandert Susis Bewerbung sofort auf dem Stapel der Ablehnungen.

2. Wie sieht die Form eines Lebenslaufes aus?

Ein Lebenslauf muss chronologisch geordnet sein. In Deutschland sind zwei Varianten im täglichen Geschäftsverkehr zu sehen. Die eigentlich deutsche Variante ordnet von der ersten Beschäftigung bis zum heutigen Datum. Bei der übernommenen amerikanischen Variante ist die aktuelle Situation der Beginn und geht dann rückwärts. Wir ziehen die amerikanische Variante vor, weil der Personaler sofort den Ist-Stand sieht.

3. Was muss im Lebenslauf stehen?

Susi muss den Lebenslauf in folgende Rubriken gliedern:

a) Persönliche Daten

Darunter gehört der Vor- und Zuname, die Adresse, eine Telefonnummer unter der Susi tagsüber erreichbar ist, das Geburtsdatum, die Staatsangehörigkeit, der Familienstand und ggf. die Kinder. Da Susi bereits 18 Jahre gewesen ist, spielen die Eltern in der Bewerbung keine Rolle mehr, sie muss sie also nicht aufführen. Ihre Konfession spielt immer dann eine Rolle, wenn sich Susi bei einer kirchlichen Institution bewirbt, ansonsten muss die Konfession nicht aufgeführt werden.

b) Schulausbildung

Hier werden von der Grundschule bis zum Abitur alle Daten zur Schulausbildung eingetragen. Susis gute Abschlussnoten sind an dieser Stelle erwähnenswert

c) Studium

Hier trägt Susi ein, dass sie an der Uni Großmusterdorf studiert hat und erwähnt auch ihre Abschlussnote.

d) Wehrdienst

Wenn Wehrdienst geleistet wurde, gehört das in diese Rubrik.

e) Praktische Erfahrungen

Hier führt Frau Sorglos alle relevanten Praktika und Nebenjobs auf. Susi will sich in einer Bank bewerben, das Praktikum, das sie in der 9. Klasse im Frisörsalon ihrer Tante gemacht hat, gehört hier nicht zu den relevanten. Der Ferienjob in der 10. Klasse im Kindergarten Hosenmatz wäre bei einer Bewerbung im sozialen Bereich sicherlich ein Pluspunkt, hat aber bei dieser Bewerbung keine Relevanz. Das Praktikum bei der Sparkasse Dudelhausen dagegen muss unbedingt aufgeführt werden. Susi hat von der Sparkasse eine super Praktikumsbeurteilung bekommen, diese legt sie ihrer Bewerbung bei. Die beiden Auslandspraktika in England und Frankreich finden natürlich besondere Beachtung.

f) Besondere Kenntnisse

Das ist die richtige Rubrik für PC- und Sprachkenntnisse. Hier muss Susi ihre Kenntnisse mit Augenmerk auf die Bewerbung darstellen. Gute MS-Office Kenntnisse werden im Allgemeinen vorausgesetzt, da Susi die besitzt, werden sie hier aufgeführt. Ihre exzellenten Programmierkenntnisse in PHP, Basel und C++ passen besser zu einer Bewerbung in der Computerbranche. Auf die vorhandenen Sprachkenntnisse geht die Bewerberin besonders ein. Sie führt auf, dass sie Englisch und Wirtschaftsenglisch verhandlungssicher beherrscht. Französisch beherrscht sie fließend und in der spanischen Sprache besitzt sie Grundkenntnisse.

g) Interessen

Hier sollte Susi Sorglos ihre Hobbies mit Umsicht aufführen. Extremklettern oder Fallschirmspringen motivieren den Personaler wahrscheinlich nicht zur Einstellung. Interessen im Bereich Kultur, Theater, Kunst und allgemeine Fitness zeichnen dagegen Susis Charakter nach und werden normalerweise positiv bewertet. Mitgliedschaften in für die Bewerbung relevanten Vereinen kann Susi natürlich auch aufführen.

4. Dürfen Lücken im Lebenslauf auftauchen?

Ein Lebenslauf hat keine Lücken! Zeiten, in denen keine Ausbildung oder Arbeitsstelle vorhanden war, müssen angegeben werden. Natürlich muss niemand das Wort Arbeitslos in seinem Lebenslauf verwenden. Die Arbeitslosigkeit kann man mit Neuorientierung oder Bewerbungsphase umschreiben.

5. Muss der Lebenslauf unterschrieben werden?

Unter den fertig geschriebenen Lebenslauf schreibt Susi den Ort und das aktuelle Datum. Darunter unterschreibt sie den Lebenslauf handschriftlich. Diesen Lebenslauf druckt Susi dann auf weißem, nicht zu dünnem Papier (100g/m²) aus und legt ihn in ihre Bewerbungsmappe.

6. Muss ein Foto auf den Lebenslauf?

Die Frage müssen wir eindeutig mit JA beantworten. Damit ist aber nicht das letzte Urlaubsfoto von Malle gemeint.

a) Wie sollte ein Bewerbungsfoto aussehen?

Ein gutes Bewerbungsfoto sollte von einem Fachmann gemacht worden sein. Ob Susi ein Schwarz/Weiß- oder Farbfoto bevorzugt, bleibt ihr überlassen. Die Bewerberin sollte auf dem Foto seriös und gepflegt erscheinen. Mit einem leichten Lächeln tritt sie nett auf. Tipp: Immer mehrere Bewerbungsfotos mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken und Hintergründen von sich machen lassen. Am Ende wird das beste Foto davon ausgesucht. In der heutigen digitalen Welt kann man sich dieses Foto auf eine CD brennen lassen und gegen entsprechendes Entgelt mitnehmen. Besitzt ein Bewerber einen Farblaserdrucker, kann er die Fotos auch selbst ausdrucken. Ist die Qualität des Druckers eher im normalen Bereich angesiedelt, sollte besser auf echte Fotos zurückgegriffen werden. Dazu unseren Vergleich der Bewerbungsfotos beachten.

b) Büroklammer oder doch Kleber?

Nie das Foto mit einer Büroklammer am Lebenslauf befestigen! Das halbe Gesicht von einer womöglich auch noch roten Büroklammer verdeckt, reizt den Personaler vielleicht noch zum Lachen. Mit gutem Stil hat es nichts zu tun. Besser ist ablösbarer Klebestreifen, falls das Foto doch noch ein zweites Mal verwendet werden soll. Tipp: Der Bewerber sollte auf die Rückseite des Fotos seinen Namen schreiben. Löst sich das Foto wieder Erwarten vom Lebenslauf, kann der Personaler beides wieder zuordnen.

c) Wo ist der richtige Platz für das Foto?

In Deutschland ist es üblich, das Bewerbungsfoto oben rechts auf dem Lebenslauf anzubringen. Verschiedentlich wurde das Foto auch schon auf der ersten Seite der Bewerbung aufgeklebt. Diese Variante hat den Nachteil, dass bei interner Weitergabe meist nur der Lebenslauf anderen Abteilungen zugänglich gemacht wird. Ein sehenswertes Foto sollte man nicht auf Seite eins verstecken.

Kostenlos: Muster Lebenslauf

Hier kannst du wie immer kostenlos und unverbindlich downloaden: Muster Lebenslauf. Aber bitte individuell anpassen und nicht hinterher sagen: "Ja, das hab ich von bwl24.net und nun bin ich nicht genommen worden." Also etwas eigenen Hirnschmals sollte da jeder schon noch selbst reinstecken. Viel Erfolg beim Bewerben

Wer hat Angst vorm Assessment Center?

Sonntag, 22. Juni 2008

Niemand! Und wenn es kommt? Dann kommt es eben!

Genau mit dieser Einstellung sollten Bewerber in das Assessment Center gehen. Locker, offen und freundlich auf die Mitbewerber und vor allem die Jury zugehen.

Was bedeutet Assessment?

Assessment bedeutet soviel wie Abschätzung oder Bewertung. Für den eingeladenen Bewerber ist es demzufolge die Stelle, wo seine Fähigkeiten im Bezug auf den Nutzen für die Firma bewertet werden.

Vorbereitung auf ein Assessment Center

Soll sich der Bewerber auf ein Assessment Center vorbereiten. Die Antwort lautet ganz klar, ja. Weil diese Art der Auswahl immer beliebter wird, muss sich der Eingeladene vorab schon einen Überblick über die Art der Fragen und den Ablauf verschaffen, um im Rennen zu bleiben. Folgende Vorbereitungspunkte sind besonders wichtig:

a) Das Unternehmen

Der Bewerber muss sich vor dem Assessment Center über das Unternehmen und seine Geschäftsfelder, Filialen, Produkte u.ä. informieren. Aktuelle Themen aus der Wirtschaft, werden in der Gruppendiskussion oft auf das Unternehmen bezogen. Hier kann man, mit ein wenig Vorbereitung gut punkten.

b) Die Namen merken

Die Namen der Jurymitglieder und der Mitbewerber sollte der Teilnehmer so rasch wie möglich einprägen. Zum einen wird jeder gern mit seinem Namen angesprochen und andererseits ist das ein Auswertungspunkt im Bereich Führungsqualität.

c) Die Selbstpräsentation

Im Assessment Center immer ein Thema: die Selbstpräsentation. Das muss der Bewerber im Vorfeld einstudieren. Die Kurzversion bereitet dabei im Allgemeinen keine Probleme, hier wird oft eine Zeit von zwei oder drei Minuten angesetzt. Schwieriger ist die Langversion mit einem Zeitlimit von zehn Minuten. Die Jury kann dabei u. a. feststellen ob der Interessent ein gutes Zeitmanagement besitzt, den Bezug zu Firma findet, sich verständlich ausdrücken kann oder Beispiele als Bildhafte Sprache verwendet.

d) Die Pausen nicht vergessen

Die Mitglieder der Jury beobachten in den Pausen weiter. Sich an der Kaffeemaschine über die Aufgaben zu beschweren, bringt mit Sicherheit wenig Punkte.

Die Jury

Die Jury oder auch die Assessoren sind im allgemeinen Mitarbeiter des Unternehmens. Seltener werden externe Berater oder Psychologen hinzugezogen. Diese ausgebildeten Beobachter haben die Aufgage, die Bewerber in den jeweiligen Situationen objektiv einzuschätzen.

Der Ablauf eines Assessment Centers

Der Eingeladene sollte sich auf einen langen Tag einstellen. Im folgenden ist aufgeführt, wie so ein Tag aussehen könnte:

Tagesablauf Assessment Center

Vormittag

8:30 Allgemeine Begrüßung der Kandidaten die Assessoren stellen sich vor

8:45 Vorstellung des Unternehmens und Überblick über den Tagesablauf

9:15 Vorstellungsrunde der Kandidaten

9:45 Erste Übung

10:30 Pause

11:00 Gruppendiskussion mit anschließender Präsentation der Ergebnisse

13:00 Mittagspause

Nachmittag

14:00 Fallstudie mit anschließender Präsentation

15:30 Rollenspiel in kleineren Gruppen

16:45 Pause

Alle Kandidaten, die bislang nicht überzeugen konnten, werden verabschiedet

17:30 Einzelgespräche, Interviews

Achtung: Jetzt kommt es darauf an. Der gute Eindruck des Tages muss bestätigt werden. Der Kandidat muss sich treu bleiben. Der Beobachter will seine gute Meinung bestätigt wissen.

Der Abend

19:15 Feedbackgespräche

20:00 Abendessen

Vorsicht, der Bewerber kann sich jetzt alles zu nichte machen, was er den gesamten Tag über geleistet hat. Wer jetzt seinen anstrengenden Tag mit Alkohol überwinden will, statt Small Talk zu führen die Probleme der Welt löst oder sich hämisch über ausgeschiedene Kandidaten mokiert, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus dem Rennen.

21:30 Ende der Veranstaltung

Der Bewerber sollte sich höflich verabschieden, mit seinem Auto mindestens zwei Straßen weit fahren. Erst jetzt kann er anhalten und seinem Frust oder Ärger des Tages Luft machen.

Vorbereitung auf ein Assessment Center mit einem Testbuch

Dieser Ratgeber bereitet jeden Teilnehmer eines Assessment Centers optimal vor. Dabei muss man kein Student sein, denn das kann jeden treffen. Postkorbübungen, Rollenspiele, Checklisten, Original-Tests, Lösungsvorschläge, Soft Skills im Rollenspiel trainieren, Gruppendisskussionen, Präsentationen und Vporträge optimal rüberbringen ...

Das alles mit CD für 19,80 EUR vom Haufeverlag. Das sollte es jedem Kandidaten wert sein. Also, viel Erfolg im Assessmentcenter und über einen kleinen Kommentar, wie es lief, Erfahrungswerte freuen wir uns jetzt schon.

Bewerbungsservice Knöspel gibt in seinem Blog einige Hinweise, insbesondere woran Bewerber ein gutes Assessmentcenter erkennen.