Archiv für die Kategorie ‘Bewerbungen’
Bewerbung: mögliche Gründe für Absagen
Montag, 15.02.10 09:46Absagen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen
Viele Bewerber, fragen sich, weshalb ihnen abgesagt wurde, sind sie doch für die ausgeschriebene Stelle gut qualifiziert und haben ordentliche Bewerbungsunterlagen eingereicht. Auch hier sind die Gründe vielschichtig. Zum Teil liegen sie nicht beim Bewerber, sondern beim Arbeitgeber. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Stelle ausgeschrieben werden musste, weil es dafür Vorschriften gibt, aber intern bereits klar war, wer die Stelle bekommen wird. Ein anderer häufiger Grund ist, dass die Stelle bereits vergeben war, aber vergessen wurde, sie aus den Online Stellenangeboten zu entfernen. In diesen Fällen ist das für den Bewerber einfach nur Pech. Ihm bleibt nichts anderes übrig als weiter aktiv nach offenen Stellen zu suchen und sich erneut zu bewerben. Ein weiterer und wirklich sehr häufiger Grund für die Absage ist, dass sich auf die ausgeschriebene Stelle Hunderte Bewerber melden. Dann wird es fast zu einem Glücksspiel in den Kreis derjenigen zu kommen, die überhaupt die Chance bekommen, zu einem Vorstellungsgespräch geladen zu werden. Selbst wenn der Bewerber aufgrund seiner hervorragenden Qualifikation und der perfekten Bewerbungsunterlagen dabei Glück hatte, waren eventuell zehn weitere Mitbewerber genauso erfolgreich. Die Stelle konnte aber nur an eine Person vergeben werden.
Absagegründe, die zum Teil beim Bewerber liegen
Natürlich gibt es auch viele Absagen, bei denen der Grund dafür einzig beim Bewerber liegt. Das können solche Ursachen sein, die mit der Form und der Qualität der abgegebenen Unterlagen zu tun haben. Manchmal reicht es schon aus, wenn ein Anschreiben schlecht formuliert und mit Rechtschreibfehlern übersät ist. Oder das die eingereichten Unterlagen zwar komplett aber nichtssagend sind.
Hat es ein Bewerber zum Vorstellungsgespräch geschafft und bekommt danach eine Absage, kann es auch gut sein, dass er zwar die fachliche Qualifikation hat, die vom Unternehmen gefordert wurde, er aber im Vorstellungsgespräch nicht wirklich überzeugen konnte. Wer beispielsweise im Gespräch über seinen derzeitigen oder ehemaligen Arbeitgeber schlecht spricht, verschafft sich dadurch keinesfalls Sympathien oder Vorteile.
Weitere häufige Absagegründe, die am Unternehmen liegen:
Die hier aufgeführten Gründe können in einem Unternehmen positiv bewertet werden und zur Einstellung führen und in einem anderen Unternehmen zu einer Absage.
• In der jetzigen Firma ist der Bewerber seit zwölf Jahren beschäftigt. Das kann als zuverlässig und kontinuierlich gewertet werden. Ein anderes Unternehmen betrachtet lange Firmenzugehörigkeit als unflexibel.
• Ein Bewerber hat in den vergangenen fünf Jahren drei verschiedene Arbeitgeber gehabt. Das deutet zwar auf Flexibilität hin, kann aber genauso gut als unzuverlässig und unstet bewertet werden.
Ganz fatal wird es für den Bewerber, wenn er aufgrund seiner Rasse, seines Geschlechts oder einer Behinderung eine Absage bekommt. Der Grund wird ihm selbstverständlich nicht mitgeteilt, sodass er kaum eine Chance hat, sich dagegen zu wehren.
Weitere fundierte Tipps zum Vorstellungsgespräch bei http://arbeits-abc.de.
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Die Top Ten der ungewöhnlichsten Fehler in Bewerbungsgesprächen
Mittwoch, 30.12.09 09:28Was war das Ungewöhnlichste, das sich ein Bewerber in einem Bewerbungsgespräch geleistet hat? Einschlafen? Verschwinden? Eine Studie von CareerBuilder.de veröffentlicht eine Liste der gravierendsten Fehler in Bewerbungsgesprächen - aus der Sicht von Führungskräften und Experten für Personalentwicklung.
Hier die aktuellen Top Ten:
* Der Bewerber brachte seine Mutter zum Gespräch mit - der Bewerber war 43 Jahre alt.
* Der Bewerber flüchtete auf die Toilette und kam nie zurück.
* Der Bewerber bat den Gesprächsführer, sich zu beeilen, da er keine Zeit für ein langes Bewerbungsgespräch habe.
* Der Bewerber startete einen Annhäherungsversuch an den Gesprächsführer.
* Der Bewerber ging während des Gesprächs an sein Handy
* Der Bewerber bohrte während des Gesprächs in der Nase.
* Der Gesprächsführer betonte, dass man für den Job angemessen gekleidet sein müsse. Daraufhin erwiderte der Bewerber, dass er sich im Jogginganzug wohler fühle.
* Ein Bewerber für eine Stelle im IT-Support behauptete, er könne alles - sowohl Computer als auch Autos reparieren und außerdem auch reinigen - einfach alles. Die Begriffe "Festplatte" und "Speicher" sagten ihm allerdings nichts.
* Der Bewerber zündete sich mitten im Gespräch eine Zigarette an.
* Der Bewerber erschien betrunken zum Gespräch.
Zusätzlich zu den ungewöhnlichsten groben Fehlern sollten die Arbeitgeber außerdem die häufigsten und für den Jobanwärter schädlichsten Fehler während eines Bewerbungsgesprächs angeben. 73 % der Arbeitgeber nannten scheinbares Desinteresse als schädlichsten Fehler, den ein Bewerber während eines Gesprächs machen könnte. Auf dem zweiten Platz mit 63 % folgten negative Äußerungen über den aktuellen oder einen vorherigen Arbeitgeber. Auf dem dritten Platz landete Arroganz mit 46 %. Weitere Fehler waren unpassende Kleidung (25 %), das Ausbleiben guter und sinnvoller Fragen (24 %) sowie ungenaue Antworten (12 %).
„Bewerbungsgespräche lassen gewisse Rückschlüsse auf die Art und Weise der künftigen Zusammenarbeit zu - z. B. wie der Bewerber auf Druck reagiert, was ihn motiviert und wie er mit anderen umgeht", erläutert Felix Roth, Sales Manager von CareerBuilder Deutschland. „Wenn ein Bewerber eher negativ rüberkommt, er nicht auf das Gespräch vorbereitet ist oder er schnell nervös wird, ist das für den potenziellen Arbeitgeber bereits ein Alarmsignal. Informieren Sie sich daher gut über das Unternehmen, üben Sie schon vorher Antworten auf mögliche Fragen ein und bleiben Sie professionell."
CareerBuilder.de gibt die folgenden Tipps für ein erfolgreiches Interview:
Machen Sie Ihre Hausaufgaben:
Nichts zeugt so sehr von Desinteresse wie ein schlecht informierter Bewerber. Heutzutage ist es einfacher als je zuvor, Informationen über ein Unternehmen und seine geschäftlichen Aktivitäten zu finden. Bewerber, die diese Möglichkeit nicht nutzen, werden schnell als faul, unmotiviert oder desinteressiert abgestempelt.
Werden Sie nicht zu persönlich:
Kein Unternehmen will, dass ein Arbeitnehmer seine persönlichen Problemchen mit zur Arbeit bringt. Auch wenn das Gespräch noch so zwanglos verläuft, bleiben Sie immer professionell und vermeiden Sie unnötige persönliche Informationen.
Seien Sie ehrlich:
Von Ihnen wird nicht verlangt, dass Sie auf alles eine Antwort haben. Oft prüfen Arbeitgeber nur Ihre Reaktion auf knifflige Fragen, um so zu sehen, wie Sie mit Druck umgehen. Es ist weitaus schlimmer, bei einer Lüge erwischt zu werden, als zuzugeben, dass man etwas nicht weiß. Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie ruhig zugeben, dass Sie die Antwort nicht wissen. Erklären Sie aber kurz, wie Sie den Sachverhalt angehen würden - das zeigt, dass Sie Probleme lösen können.
Bereiten Sie sich auf die folgenden offenen Fragen vor:
„Erzählen Sie etwas von sich!", „Warum möchten Sie bei uns arbeiten?", „Was motiviert Sie?". Diese Fragen sind scheinbar leicht zu beantworten, doch andererseits sind sie so vage, dass Bewerber aus dem Konzept geraten können, wenn sie nicht wissen, wo sie anfangen oder wann sie aufhören sollen.
Sagen Sie nichts Negatives:
Ganz gleich, wie verführerisch es ist, Ihre Leidensgeschichte aus früheren Jobs zu erzählen und selbst, wenn der Gesprächsführer Sie dazu drängt - es ist nie eine gute Idee, etwas Negatives über einen früheren Arbeitgeber zu sagen. Ihr Gegenüber wird daraus schließen, dass Sie auch sein Unternehmen in Zukunft schlechtreden werden.
Quelle: CareerBuilder.de
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Vertrieb: Motor oder Bremse für die Karriere?
Montag, 28.12.09 09:27von Vera Werner, Allianz Deutschland AG
Viele Hochschulabsolventen schließen eine Karriere im Vertrieb für sich aus - und verbauen sich damit interessante Karrierechancen.
Gehören auch Sie zu denjenigen, die beim Discounter Butter und Versicherungsvertrag in einem kaufen? Und heimlich denken: wie schön wäre es, jemanden zu haben, der mich berät und dem ich vertrauen kann?
Kompetente, zielstrebige und verantwortungsvolle Vertriebsmitarbeiter gesucht
Nicht zuletzt die Finanzkrise zeigt, wie wichtig es ist genauer hinzuschauen, sich beraten zu lassen und nicht beim erstbesten Angebot zuzugreifen. Finanzstarke Unternehmen, mit verantwortungsbewussten Mitarbeitern sind heute mehr gefragt denn je. Einige Unternehmen haben diesen Trend bereits erkannt und während sie an anderer Stelle sparen, wird im Vertrieb Personal angebaut und noch mehr Wert auf die Qualifizierung gelegt. Eingestellt werden Kandidaten mit Potenzial, Hochschulabsolventen mit Freude am Verkauf und der Arbeit mit Menschen, zielstrebig und verantwortungsvoll. Schließlich sind es die Mitarbeiter im Vertrieb, die dem Unternehmen ein Gesicht geben und für den Service stehen, der das Unternehmen auszeichnet.
Vertrieb als Karrieresprungbrett
Trainee- und Entwicklungsprogramme erleichtern nicht nur den Ein- sondern auch den Aufstieg. Für die Allianz gilt sogar: „Wer etwas im Unternehmen werden möchte, sollte einmal den Vertrieb kennengelernt haben", berichtet Christina Bersick, Leiterin Personalmarketing und Recruiting der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG. „Mitarbeiter, die ihre Karriere im Vertrieb starten, kennen die Bedürfnisse der Kunden und ihrer Mitarbeiter, denn sie haben das Geschäft selbst von der Pike auf gelernt." Das unterstreichen auch Allianz Vorstände, die ihre Führungskompetenz im Vertrieb erweitert haben.
Managementprogramme im Vertrieb
Neben Fachkräfteprogrammen bieten immer mehr Unternehmen Führungskräfteentwicklungsprogramme an. Diese vermitteln im ersten Schritt Grundkenntnisse in Produkt und Verkauf und machen die Teilnehmer anschließend für erste Führungsaufgaben fit. Das Allianz Management Programm Vertrieb begleitet die Teilnehmer 6 bis 8 Jahre und führt High Potentials bis in die oberste Führungsebene. Sie lernen darin das Versicherungsgeschäft von Grund auf kennen und bekommen neben der Praxiserfahrung die notwendige Fach- und Führungskompetenz vermittelt.
Voraussetzung: Begeisterung für Menschen, Verkauf und Erfolg
Nur wer Freude an seiner Arbeit hat, kann seine Aufgabe voll ausfüllen und erfolgreich sein. Eine Tätigkeit im Vertrieb bietet zwar attraktive Aufstiegsmöglichkeiten sowie Freiheit und die Möglichkeit, Einkommen und persönlichen Karriereweg aktiv mitzugestalten, jedoch sollten Bewerber unbedingt Voraussetzungen wie Selbstsicherheit, Kontaktfreude, Kommunikationstalent und Zielstrebigkeit mitbringen. Nicht zu vergessen die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Chancen auch für Quereinsteiger
Ines Funke hat sich 1998 entschieden, in den Versicherungsvertrieb zu wechseln. „Mir hat zwar mein Beruf als Musik- und Deutschlehrerin sehr viel Spaß gemacht, doch ohne Entwicklungsmöglichkeiten konnte ich mir das auf Dauer nicht vorstellen. Über meinen Bruder kam ich auf die Idee, als Trainee im Vertrieb der Allianz einzusteigen." Nach Vertriebsausbildung, Stationen im Verkauf, als Führungskraft sowie als Assistentin des Vertriebsdirektors arbeitet sie heute als Leiterin einer Geschäftsstelle mit fast 200 Mitarbeitern und Vertretern. „Mein Beruf vereint alles, was ich mir wünsche: er ist enorm abwechslungsreich, ich habe mit vielen Menschen zu tun, kann meine Ideen verwirklichen und eigenverantwortlich handeln."
Die Allianz Gruppe ist in mehr als 70 Ländern vertreten und einer der größten Finanzdienstleister der Welt. Der wichtigste und bedeutendste Markt des Unternehmens ist Deutschland, wo die Allianz die Nummer eins ist und rund ein Viertel ihres Umsatzes erwirtschaftet.
Quelle: CareerBuilder.de
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Besser aussehen für einen neuen Job?
Montag, 21.12.09 09:26Ganz gleich, was Sie wissen, können und leisten - all das scheint häufig nicht genug zu sein, um einen neuen Job zu landen. Kommt Ihnen das auch so vor? Welches gewisse Etwas fehlt Ihnen dann? Da die Konkurrenz bei der noch immer geringen Anzahl an ausgeschriebenen Stellen groß ist, ergreifen viele Jobsuchende andere Maßnahmen, um Ihre Chancen zu verbessern: Sie verändern ihr Aussehen in der Hoffnung, damit einen stärkeren Eindruck bei potentiellen künftigen Arbeitgebern zu machen.
Die Zahlen sprechen für sich: Laut einer aktuellen Studie der Jobbörse CareerBuilder unter mehr als 1000 Arbeitnehmern europaweit gaben fast die Hälfte der Arbeitnehmer an, die im letzten Jahr eine Vollzeitstelle verloren haben, etwas an ihrem Aussehen verändert zu haben, um dadurch attraktiver für Arbeitgeber zu werden.
Einige der Bemühungen um ein besseres Aussehen beinhalteten
- 18 Prozent kleideten sich schicker oder anders, um jünger oder älter zu wirken.
- 10 Prozent haben abgenommen.
- 6 Prozent haben ihre Haarfarbe oder Frisur geändert.
- 6 Prozent nahmen auch im Gesicht Veränderungen vor, indem sie mehr Make-Up auftrugen oder sich die Zähne bleichen ließen.
Noch drastischere Maßnahmen wie kosmetische Behandlungen und Operationen sowie das Entfernen von Tätowierungen wurden ebenfalls genannt. Ein Drittel der europäischen Jobsuchenden haben auch ihre Online-Profile in sozialen Netzwerken überarbeitet, um professioneller auf Unternehmen zu wirken.
Neue Karrierewege gehen
Im letzten Jahr entlassene Arbeitnehmer wurden ebenfalls gefragt, wie sie die Zeit ohne ein festes Einkommen überbrücken. Die Hälfte von ihnen sagte, sie würden während der Stellensuche bereits auf ihre Ersparnisse zurückgreifen. Jeder vierte gab jedoch an, keine Ersparnisse gehabt zu haben, als er arbeitslos wurde. Für Leute wie diese muss also schnellstens ein neuer Job her. Angesichts eines der härtesten Arbeitsmärkte in der gesamten europäischen Geschichte ziehen Jobsuchende neue Karrierewege in Betracht und bewerben sich auch auf Jobs, die sie vor der Wirtschaftskrise nicht beachtet hätten.
- 75 Prozent bewarben sich auf Stellen, für die sie überqualifiziert sind.
- 74 Prozent wären bereit einen Job mit einem geringeren Einkommen anzunehmen, um finanziell über die Runden zu kommen.
- 64 Prozent würden für einen Job in eine andere Stadt oder ein anderes Land ziehen.
„Die Arbeitnehmer von heute stehen rekordhohen Arbeitslosenzahlen und einer länger andauernden Jobsuche gegenüber," sagt Farhan Yasin, Präsident der CareerBuilder EMEA Gruppe. „Um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben, werden Arbeitgeber zuerst Stellen in den Bereichen besetzen, die Gewinn einbringen, Kunden binden und innovativ sind. Mit diesen Punkten im Hinterkopf müssen Bewerber schauen, wie sie sich mit ihrem Hintergrund in diese Bereiche einbringen können und ihre Jobsuche auf neue Branchen und Berufe ausweiten."
Tipps für die Jobsuche bei der aktuellen Wirtschaftslage
- Verpacken Sie Ihre Fähigkeiten neu - Schreiben Sie verschiedene Versionen von Ihrem Lebenslauf um eine breitere Arbeitgeberschaft anzusprechen. Vergessen Sie nicht, dass Fähigkeiten in Bereichen wie Kommunikation, Projektmanagement, Kundenservice u.ä. universell über verschiedene Branchen einsetzbar sind und somit übertragbar auf neue Bereiche.
- Engagieren Sie sich - Ehrenamtliche Tätigkeiten können Sie in Ihren Lebenslauf schreiben und zudem knüpfen Sie neue Kontakte. Ein Großteil der Arbeitgeber hält ehrenamtliche Arbeit für eine gute Möglichkeit, relevante Erfahrungen zu sammeln.
- Schreiben Sie Ihren Lebenslauf nach Keywords - Viele Arbeitgeber nutzen elektronische Scanner, um die eingehenden Lebensläufe mit den Anforderungen im Stellenprofil abzugleichen. Schreiben Sie also bewusst einige Formulierungen aus der Stellenanzeige in Ihren Lebenslauf, sofern sie Ihren Erfahrungen entsprechen, damit Ihre Bewerbung nicht aussortiert wird.
- Nutzen Sie soziale Netzwerke - Machen Sie Werbung für sich und Ihre Fähigkeiten in verschiedenen sozialen Netzwerken. Gehen Sie aber sicher, dass Sie alle Inhalte oder Bilder entfernen, die Arbeitgebern kein professionelles Image von Ihnen vermitteln sollten.
Quelle: CareerBuilder.de
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Erfolgreich bewerben in schwierigen Zeiten
Dienstag, 15.12.09 09:25Zehn alternative Strategien
Seit Monaten nimmt die Zahl der Stellenangebote ab und immer mehr Bewerber balgen sich um immer weniger ausgeschriebene Jobs. Und auch wenn die Wirtschaft langsam wieder an Fahrt gewinnt -- noch steckt der Arbeitsmarkt in einer schwierigen Lage. Man bedenke, dass rund 3,2 Millionen Arbeitslose gerade mal weniger als einer halben Million gemeldeten Stellen gegenüber stehen. Da sind 2.500 Bewerbungen auf eine Einstiegsposition bei beliebten Unternehmen derzeit keine Seltenheit.
Und auch die Dauer bis zur tatsächlichen Neueinstellung hat sich verlängert. Noch bis vor zwei Jahren dauerte es laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchschnittlich etwa zweieinhalb Monate, bis eine offene Stelle besetzt ist. Laut einer Erhebung der Personalberatung Ulf Uebel Consulting vergeht inzwischen jedoch oft mehr als ein halbes Jahr. Aufgrund der sinkenden Zahl der Stellenausschreibungen wächst zwar die Zahl der Bewerbungen, die Qualität jedoch sinkt. Daher suchen Unternehmen länger und entscheiden sich deutlich zögerlicher. Wenn eine Neueinstellung unausweichlich ist, soll möglichst die Idealbesetzung her.
Unter den Umständen müssen Arbeitssuchende neue Strategien an den Tag legen, um einen Job zu landen. „In der derzeitigen Krise sind alternative Strategien der Initiativbewerbung gefragt wie nie", sagt die Karriereberaterin Svenja Hofert. Netzwerke und persönliche Empfehlungen spielen deshalb eine immer größere Rolle, weil Unternehmen Kosten bei der Personalauswahl gering halten wollten und nur im Ausnahmefall Anzeigen herausgäben oder Headhunter einschalteten. „Gerade jetzt suchen Abteilungsleiter, Unternehmer und andere Personalverantwortliche erst einmal in ihrem eigenen Umfeld nach passenden Mitarbeitern."
Svenja Hofert, Autorin des Ratgebers „Bewerben ohne Bewerbung. Alternative Strategien in schwierigen Zeiten", kennt sich aus mit diesem Thema und hält einige Tipps parat:
1. Kontakte sind alles! Knüpfen, pflegen und nutzen Sie Beziehungen. Ob früherer Kollege, Tennispartner oder Freund aus Kindheitstagen: Alle können Ihnen Tipps geben, wo und bei wem Sie sich bewerben könnten oder Sie in Ihren eigenen Unternehmen und Netzwerk empfehlen.
2. Jeder muss wissen, was Sie können! Stellen Sie Ihre Vorzüge und Kenntnisse auch in Ihrem persönlichen Umfeld verständlich dar. Erklären Sie Fachfremden mit einfachen Worten, was Ihr „Business" ist, was Ihre Expertise ausmacht und in welcher Abteilung und Situation man jemanden mit Ihrem Know-how, Ihrer Erfahrung oder Ihrem Talent braucht.
3. Viele Unternehmen belohnen Empfehlungen! Bitten Sie Freunde und Bekannte in der eigenen Firma, Werbung für Sie zu machen.
4. Nutzen Sie Xing und/oder Linked-In wirklich aktiv, in dem Sie Ihr Netzwerk, erweitern, Ihre Findbarkeit unter relevanten Suchwörtern erhöhen und gezielt Personen ansprechen, die Brücken in Ihre Wunschbranche bauen können.
5. Machen Sie es anders als Ihre Kollegen: Bewerben Sie sich zum Beispiel nicht bei Unternehmen, bei denen sich alle anderen auch bewerben. Halten Sie sich fern von besonders beliebten Unternehmen, Branchen und allzu „schönen" Themen (wie Kultur, Reise, Mode etc.) -- oder bauen Sie ein Netzwerk auf und rechnen Sie mit längerer Anlaufzeit.
6. Einmal ist keinmal: Manch ein Bewerber ist erst nach der fünften Bewerbung beim gleichen Unternehmen in die engere Auswahl gekommen.
7. Bauen Sie systematisch Kontakte innerhalb einer Branche auf. Kontaktieren Sie Experten, besuchen Sie Veranstaltungen, engagieren Sie sich mit Projekten und ehrenamtlicher Mitarbeit.
8. Konzentrieren Sie Ihre Aktivität beim Netzwerk- und Kontaktaufbau auf die Richtigen: Die Fachabteilung ist für Sie immer ein interessanterer Ansprechpartner als die Personalabteilung, denn dort entsteht Bedarf zuerst.
9. Initiativ bewerben, aber ohne Bewerbung! Der Erstkontakt zu einem Unternehmen erfolgt am besten persönlich und am zweitbesten telefonisch. Sagen Sie nicht, dass Sie sich bewerben möchten: Bieten Sie lieber etwas an (Hospitanz, Projekt, Idee) oder bitten Sie um Expertise und Einschätzung (z.B. Ihrer Weiterbildungsvorhaben).
10. Hartnäckigkeit gewinnt: Bleiben Sie dran und melden Sie sich wiederholt. Finden Sie dabei die Balance zwischen sympathischer Forschheit und aufdringlicher Nerverei.
Quelle: CareerBuilder.de
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