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Archiv für die Kategorie ‘Auslandsstudium’

Jobben während des Auslandsemesters

Mittwoch, 16.06.10 13:30

Ein Semester im Ausland studieren –  das ist Traum vieler Studenten. Doch kaum hat man einen der heiß  begehrten Auslandsstudienplätze ergattert, fallen immense Kosten an: Studiengebühren, Versicherungsbeiträge, Reisekosten, Unterkunft, Lebensmittel, und so weiter… Wer soll das alles bezahlen? Selbstverständlich gibt es verschiedenste Möglichkeiten für Studenten ihren Auslandsaufenthalt zu finanzieren, ob via stattliche Zuschüsse in Form des Auslandsbafögs, durch Auslandsstipendien von DAAD, Erasmus und Co. oder gar über Bildungskredite. Derartige Programme und Unterstützungen sind jedoch meist mit einem langen Bewerbungsverfahrungen und strengen Voraussetzungen verbunden, weshalb sich immer mehr Studenten dafür entscheiden, den Auslandsaufenthalt mit Studentenjobs im Gastland zu finanzieren. Hinzukommend kann ein Job im Ausland als Referenzen für spätere Bewerbungen genutzt werden.

Doch was muss man als arbeitswilliger Student im Ausland alles beachten und welche Formalitäten müssen vorher geklärt werden?

Arbeitsgenehmigung – ja oder nein?

Der Entschluss im Ausland zu jobben, um die Kosten des Auslandsemesters zu bewältigen, ist schnell gefasst. Dieses Vorhaben umzusetzen ist jedoch nicht so einfach wie es zunächst klingt. So darf man mit einem gängigen Touristenvisum zwar meist unproblematisch in jedes außereuropäische Land einreisen und bis zu 3 Monate verweilen, arbeiten darf man damit jedoch nicht. Als Student benötigt man außerhalb Europa eine Arbeitserlaubnis, um einen Nebenjob ausführen zu dürfen. Die Beantragung der Arbeitserlaubnis muss rechtzeitig vor Antritt der Reise erfolgen. Auch sollte man beachten, dass viele außereuropäische Länder eigene arbeitsrechtliche Regelungen haben. In den USA beispielsweise gibt es nahezu für jeden Job und jede Branche eine separate Arbeitserlaubnis. Ein gängiges Touristenvisum reicht hier nicht aus, um offiziell arbeiten zu dürfen. In Neuseeland wiederrum erhält man mit einer dreimonatige Aufenthaltsgenehmigung auch die Erlaubnis im Land zu arbeiten. Wichtig ist, dass man diese Genehmigung  nach Ablauf der 3 Monate neu beantragt.

Innerhalb Europa herrschen weitgehend einheitliche Regelungen des europäischen Gemeinschaftrechts über die Vorgehensweise für das Arbeiten von Studenten im europäischen Ausland, welche nur vereinzelt durch einige nationale Bestimmungen ergänzt werden. Das Arbeiten innerhalb des europäischen Auslandes ist für deutsche Studenten also relativ einfach geregelt. Dies gilt v.a. für die EU-Länder sowie für Norwegen, Lichtenstein und Island.

Was es beim Jobben im Ausland sonst noch zu beachten gibt

Im Ausland besteht erfahrungsgemäß ein anderes Arbeitsrecht als in Deutschland, zum Beispiel was die Arbeitssicherheit, Lohnhöhe oder Arbeitszeit betrifft. Innerhalb der EU sehen die arbeitsrechtlichen Standards zwar ähnlich aus, jedoch sind diese meist niedriger als in der BRD.

Im außereuropäischen Ausland erscheinen einem die arbeitsrechtlichen Richtlinien ab und an etwas „abenteuerlich“ oder „fremd“. Daher ist es jedem angehenden Auslandsstudenten nur zu empfehlen, sich vorab ausreichend über die gesetzlichen Regelungen zu informieren, bspw. im deutschen Konsulat

Normalerweise hat der Student seinen Erstwohnsitz weiterhin in Deutschland, so dass auch hier die Einkommenssteuer fällig wird. Es kann jedoch sein, dass hinzukommend auch im Gastland die Einkommensteuer gezahlt werden muss. Mittlerweile existieren allerdings häufig sogenannte Doppelsteuerabkommen, welche vor einen Doppelbesteuerung schützen.

Wichtig für Studenten: In vielen europäischen Länder besteht keine Steuerpflicht, wenn es sich um eine kurzzeitige, ausbildungsbezogene Tätigkeit (bis zu 183 Tage) handelt. Man sollte jedoch zuvor bei der jeweiligen ausländischen Behörde nachfragen.

Der Kindergeldanspruch während des Auslandsemesters bleibt nur bestehen, wenn man sich weiterhin in der Ausbildung/dem Studium befindet. Hierzu zählen auch Pflichtpraktika, Auslandssemester oder Sprachkurse im Rahmen des Auslandstudiums. Wird die Ausbildung unterbrochen, z.B. im Rahmen eines Urlaubssemesters oder durch Exmatrikulation, verfällt auch der Anspruch auf Kindergeld.

Auch über das Thema Versicherungen bzw. Sozialversicherung sollte man sich rechtzeitig bei den zuständigen Behörden, lokalen Gewerkschaft oder in dem entsprechenden Konsulat informieren, denn im Ausland gelten stets die sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften des jeweiligen Landes. Teilweise ist es möglich, trotz Arbeit im Ausland in Deutschland krankenversichert zu bleiben. Informationen und Beratung zur Krankenversicherung im Ausland gibt es bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung im Ausland, kurz dvka.

Weitere Informationen zum Jobben im Ausland

Allgemein ist es jedem Studenten, der im Rahmen des Auslandsemesters im Gastland arbeiten möchte, zu empfehlen, sich vorab langfristig über arbeitsrechtliche Bestimmung zu informieren. Geeignete Ansprechpartner sind deutsche Einrichtungen, die sich speziell mit den Problemen deutscher Studierender im Ausland auseinandersetzen.  Das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de) ist hierbei meist der erste Ansprechpartner und hält für jedes Land Informationen über Einreise- und Visabestimmungen, Auslandsversicherungen, arbeitsrechtliche Regelungen oder gar benötigten Impfungen bereit.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von www.askstudents.de


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Summer Sessions – kurze Semester im Sommer an Unis im Ausland

Donnerstag, 26.11.09 09:30

Summer Sessions sind eine Form des Auslandsstudiums, die für viele deutsche Abiturienten und Studenten immer interessanter wird. Sie werden von zahlreichen englischen, kanadischen und vor allem US-amerikanischen Universitäten angeboten und finden in der Regel im Sommer zwischen Mai und September statt. Dabei handelt es sich um komprimierte Semester mit einer Länge von meist fünf oder sechs Wochen, in deren Rahmen normalerweise zwei bis höchstens drei Kurse belegt werden.

Die angebotenen Kurse sind allerdings kein spezielles Angebot für internationale Studierende, sondern eine Auswahl aus dem regulären Kursangebot der Universität, das im Vergleich zu Deutschland häufig recht umfangreich sein kann. Daher werden Summer Sessions auch gerne dafür genutzt, fehlende Kurse nachzuholen oder sein vorhandenes Wissen innerhalb kürzester Zeit durch die Belegung fachfremder Kurse zu ergänzen.

Die Bandbreite der Themen reicht von landesspezifischen Kursen wie „Being British: Social Anthropology of Britain“ oder „The Emerging United States to 1865“ über klassische Kurse wie „Human Anatomy“ oder „Business Administration“ bis hin zu sehr speziellen Inhalten wie „Gender and Feminism in Everyday Life“ oder „ Engineering Statistics, Quality Control and Forecasting“.

Leistungsanforderungen, Kursniveau, Inhalte und Stoffmenge sind in etwa identisch zu den im übrigen akademischen Jahr stattfindenden Kursen. Dagegen ist die Anzahl der Wochenstunden und somit die Intensität wesentlich höher, da sich die Summer Sessions auf einen kürzeren Gesamtzeitraum beschränken. Dennoch können sich internationale Kursteilnehmer die hier erworbenen „Credits“ nach Absprache mit Fachbereichen und zuständigen Prüfungsämtern der heimischen Universität meistens anrechnen lassen.

Aber nicht nur für Studierende sind die Summer Sessions aufgrund der großen Auswahlmöglichkeiten und speziellen Kurse eine interessante Option, sondern sie sind auch sehr gut als Weiterbildung für Berufstätige oder andere Interessierte geeignet. Manche nordamerikanische Universitäten bieten sogar bereits für Oberstufenschüler Summer Sessions an, in deren Verlauf sie noch vor ihrem regulären Studienbeginn erste Campusluft schnuppern können.

Als offizieller deutscher Repräsentant verschiedener renommierter Universitäten in England, Kanada und den USA, die Summer Sessions anbieten, berät College-Contact.com kostenlos und kompetent zu dieser Form eines Auslandsstudiums.


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Planung eines Auslandsstudiums

Freitag, 13.11.09 08:54

Neben den bekannten universitären Austauschprogrammen bieten sich Studierenden, die in ihrem Master- oder Bachelorstudium für einen Zeitraum von einem oder zwei Semestern ins Ausland gehen möchten, noch andere Möglichkeiten. Eine davon ist zum Beispiel, sich selbständig an seiner Traumuniversität zu bewerben.

Allerdings gibt es viele Hochschulen, die nicht zwischen internationalen Semesterbewerbern und Bewerbern für ein vollständiges Bachelor- oder Masterstudium unterscheiden. Daher sind die Chancen, an einer Universität aufgenommen zu werden, meistens eher gering, vor allem wenn es um besonders renommierte Einrichtungen geht. Das liegt daran, dass die internationalen und die einheimischen Bewerber in direkter Konkurrenz zueinander stehen, und deshalb gestaltet sich der Bewerbungsprozess auch oft als recht langwierig. Häufig entscheidet auch die Hochschule über die konkrete Einstufung in ein Semester und einen Studiengang, was bewirkt, dass viele Studenten lediglich die Kurse besuchen können, die der jeweiligen Hochschule momentan am besten in den Studienverlaufsplan passen. Dadurch gestaltet sich die spätere Anrechnung an der heimischen Hochschule aber häufig als schwierig, da die Kurse in der Regel nicht denen entsprechen, die die Studenten im gleichen Zeitraum in Deutschland belegt hätten.

Aus diesem Grund ist es sinnvoller, sich direkt an Universitäten zu bewerben, die Semesterprogramme speziell für internationale Studenten anbieten. Diese werden oft „Study Abroad“ oder „Semester at…“ genannt und beinhalten viele Vorteile wie zum Beispiel ein unkompliziertes Bewerbungsverfahren und kürzere Bewerbungsfristen. Am positivsten allerdings ist, dass die Programmteilnehmer ihre Kurse ohne Einschränkungen fachbereichs- und semesterübergreifend aus dem jeweiligen Kursangebot der Universität wählen und sich dabei auf ihre Interessen und Vorkenntnisse konzentrieren können. Auf diese Weise ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich größer, dass sich die im Ausland belegten Kurse im Anschluss auf das Studium in Deutschland anrechnen lassen. In jedem Fall sollte diese Frage aber bereits im Vorfeld mit dem heimischen Fachbereich und dem zuständigen Prüfungsamt geklärt werden. Darüber hinaus sind durch die eventuelle Anrechenbarkeit der Kurse auch die Grundvoraussetzungen für eine Förderung im Rahmen des Auslands-BAföG gegeben.

„Study Abroad“-Programme sind von vornherein für höchstens ein Jahr ausgelegt und „Non-Degree Programs“; das bedeutet, dass man keine Studienabschlüsse erlangen, aber Leistungsnachweise und anrechenbare Scheine erwerben kann. Dadurch entfällt für internationale Teilnehmer bei der Aufnahmeprozedur die Konkurrenz mit den einheimischen und anderen internationalen Bewerbern, die sich für ein ganzes Studium („Degree Program“) einschreiben möchten. Das bedeutet, dass auch an besonders guten Universitäten die Aufnahmechancen sehr hoch sind.

College-Contact.com ist offizieller deutscher Repräsentant zahlreicher Universitäten mit flexiblen Semesterprogrammen und bietet kompetente, kostenlose Beratung zum Auslandsstudium sowie Hilfe bei der Bewerbung an vielen Partnerhochschulen im Ausland.

 


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Studieren in Australien – Down Under ganz oben!

Freitag, 18.09.09 14:43


Für deutsche Abiturienten und Studierende zählt Australien schon seit Jahren zu den beliebtesten Zielen für ein Auslandsstudium außerhalb Europas. Der Großteil von ihnen möchte im Rahmen des Studiums in Deutschland ein oder zwei Auslandssemester dort verbringen, aber auch komplette Bachelor- oder Masterstudiengänge werden immer gefragter.

Das liegt nicht zuletzt an den optimalen Studienbedingungen in Australien: Die Landschaft ist besonders vielfältig, und auch die Tier- und Pflanzenwelt beeindruckt mit Arten wie dem Känguru oder dem Koala. Die Einheimischen haben eine sehr positive und gelassene Einstellung zum Leben, aber am wichtigsten ist sicherlich das hervorragende Hochschulsystem des Landes mit etwa 40 Universitäten, von denen die meisten in staatlicher Hand sind. Hier können die internationalen Studenten ihr Auslandsstudium verbringen. Zwar unterscheiden sich die Hochschulen naturgemäß in Bezug auf Studienangebot, Größe und Forschungstätigkeit, aber alles in allem ist das australische Bildungssystem im Vergleich zu anderen Ländern besonders einheitlich und kann mit engagierten Lehrkräften, kleinen Kursen, intensiver Betreuung und praxisnahem Unterricht punkten.

Die Studiengänge werden in allen erdenklichen Richtungen angeboten und lassen spezielle Schwerpunkte und Kombinationsmöglichkeiten zu. Für jeden Berufswunsch und jeden Interessenschwerpunkt ist etwas dabei, sei es „Marine Biology“, „Contemporary Australian Indigenous Art“, „Journalism“, „International Business“, „Tourism Management“ oder etwas völlig anderes.

Fast alle australischen Universitäten bieten „Study Abroad“-Programme an, die sich über ein oder zwei Semester erstrecken und für deutsche Bewerber besonders interessant sind. Bei einer Teilnahme können sie ohne Einschränkungen fachbereichs- und semesterübergreifend Kurse aus dem Studienangebot der jeweiligen Universität auswählen. Dadurch ist die Anrechenbarkeit der erbrachten Leistungen auf das Studium an der Heimatuniversität nach Absprache mit dem Fachbereich und dem Prüfungsamt möglich. Je nach Vorkenntnissen des Bewerbers entscheidet die jeweilige Gastuniversität über eine Zulassung zu den einzelnen Kursen.

College-Contact.com ist offizieller deutscher Repräsentant von mehr als 35 australischen Hochschulen und berät Interessenten zu den unterschiedlichen Studienmöglichkeiten in Australien. College-Contact.com bietet für seine Partnerhochschulen in Australien kostenlose Beratung und Bewerbungshilfe.


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Der Studentenaustausch: Planung ist die halbe Miete

Samstag, 05.09.09 14:25

Wer sich dem Abenteuer Studentenaustausch stellen möchte, muss eine Vielzahl von Besonderheiten beachten. Auch wenn zahlreiche Anlaufstellen die deutschen Studenten bei der Wahl des eigenen Auslandsstudiums unterstützen, müssen gerade die Planungsarbeiten meist eigenständig durchgeführt werden. Nicht selten muss dies auf grundlegende Entscheidungen zurückgeführt werden. So müssen sich die Studierenden zunächst für die Wahl des Studienganges entscheiden. Zur Verfügung stehen immerhin Teil- und Vollzeitstudium.

Ein neues Land - ein neues Zuhause?

Doch nicht mehr nur die Wahl der Studienform ist für einen Studentenaustausch wichtig. Wer bei diesem keine bösen Überraschungen erleben möchte, sollte nicht mehr nur Geduld, sondern auch Zeit mitbringen. Die Planung, die angefangen von den Sprachkenntnissen über Prüfungen bis hin zur Unterkunft reicht, nimmt oftmals mehrere Tage oder auch Wochen in Anspruch. Diese heißt es nicht mehr nur effektiv zu nutzen, sondern auch einen gewissen Ablauf zu konkretisieren.

Das Finanzielle muss stimmen

Zudem sollte man sich um finanzielle Unterstützungen für den Studentenaustausch bemühen. Hierbei stehen Stipendien, aber auch Darlehensangebote zur Verfügung. Ein Studentenaustausch erfordert aber nicht mehr nur Planungsmaßnahmen im Ausland, sondern auch im eigenen Heimatland. Immerhin heißt es auch hier den Weg durch den Dschungel der Bürokratie auf sich zu nehmen.


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