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Was ist Projektmanagement?

Mittwoch, 10.03.10 09:59
Serienteil 1 von 1 in der Serie Grundlagen des Projektmanagements

Nach der DIN 69 901 wird Projektmanagement als Gesamtheit von Führungsaufgaben, Führungsorganisation, Führungstechniken und Führungsmitteln für die Abwicklung eines Projektes verstanden. Mit einfachen Worten ausgedrückt ist Projektmanagement der Dachbegriff für alle Prozesse und Elemente, die für die Durchführung eines Projektes notwendig sind. Im Rahmen eines Projektes sollen gesetzte Ziele personell, technisch, terminlich und finanziell umgesetzt werden.

Die Hauptelemente des Projektmanagements sind die Organisation sowie der Aufbau und Ablauf des Projektes, die Projektlenkung, Planung, Steuerung und Kontrolle, die Instrumente und Werkzeuge sowie Methoden und das Verfahren, die Führungsgrundsätze und -funktionen.

Operatives und strategisches Projektmanagement

Unterschieden wird zwischen einem operativen und einem strategischen Projektmanagement. Das operative Management ist für alle Fragen, Probleme und Aufgaben verantwortlich. Man spricht hier auch vom klassischen oder ausführenden Projektmanagement. Diese Variante kommt der DIN-Definition am Nächsten. Das strategische Projektmanagement ist umfassender als die klassische Variante. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie sich das Management als Führungsinstrument in die Unternehmensorganisation einbinden lässt, und verbindet strategische Unternehmensziele mit dem operativen Projektmanagement, sodass strategische Ziele leichter in operative Projektziele umgesetzt werden können. Damit soll erreicht werden, dass Projekte nach definierten Regeln effizienter durchgeführt werden.

Wofür ist ein Projektmanagement dienlich?

Das Projektmanagement soll den Gesamtablauf erleichtern und so Schwachstellen im Unternehmen kräftigen. Umfragen zufolge sind viele Unternehmen zu schwerfällig, reagieren auf organisationsübergreifende Problemstellungen zu langsam und können ihre Ziele durch das unstrukturierte Vorgehen nicht erreichen. Oftmals gibt es keine definierten Hierarchien im Unternehmen, sodass es zu Entscheidungsproblemen kommt. Teams arbeiten nicht Hand in Hand, da die Zuständigkeiten und freie Kapazitäten nicht geklärt sind.

Nur selten gehen Projekte problemlos vonstatten. Konflikte, die durch unterschiedliche Zielsetzungen entstehen, behindern den reibungslosen Ablauf. Mit dem Projektmanagement sollen diese Zielsetzungen klarer definiert und gesteuert werden. Unter anderem müssen Ausfall- und Krankheitszeiten einkalkuliert, zusätzliches Personal für Zusatzwünsche der Kunden bereitgestellt, Ziele und Aufgaben punktgenau definiert, Führungspersonal bestimmt sowie Möglichkeiten in Worst-Case-Situationen vorbereitet werden. Das Projektmanagement bestimmt die Zielarten, Änderungen, Kürzungen oder Erweiterungen. Auch wenn damit nicht alle unvorhersehbaren Konflikte gelöst werden können, kann durch einen strukturierten Aufbau sowie der Flexibilität und Kompetenz der Projektleiter eine gute Umgangsweise mit Konfliktsituationen den positiven Abschluss des Projektes fördern.

In welche Phasen wird ein Projekt aufgegliedert? In der nächsten Woche erfahren Sie mehr.

Quelle: Projektmanagement für Dummies, Stanley E. Portny, Wiley-VCH Verlag
 

Über den Autor

Name des Autors: Hutter

Ich bin Sabine Hutter und bin hauptberuflich als Personalreferentin und Assistentin tätig. Als Personalfachkauffrau und Staatlich geprüfte Betriebswirtin schreibe ich bevorzugt über Themen aus den Bereichen Personalwesen, Management und Betriebswirtschaft.


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Maßgeschneidertes Marketing für Jugendliche

Samstag, 06.03.10 10:25

Marketing, das sich speziell an Jugendliche richtet, muss anders gestrickt sein als Werbung für Erwachsene. Während dieser Phase des Heranwachsens entwickeln Jugendliche ihre eigene Identität und übernehmen eine Rolle in der Gesellschaft.

Spezielles Konsumverhalten

Die Einkäufe von Jugendlichen sind häufig durch Spontaneität gekennzeichnet. Weder denken sie über ihre Ausgaben lange nach noch wägen sie ab, ob sie wirklich erforderlich sind. Auch Preisvergleiche erfolgen eher selten. Jugendliche investieren im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen überdurchschnittlich hohe Beträge in die Bereiche Kleidung, Mode und Hobby. Nur ein eher geringer Teil des Einkommens wird gespart, viele konsumieren es sogar komplett. Zudem können Jugendliche heutzutage im Vergleich zu früher in einem wesentlich höheren Grad darüber entscheiden, was mit ihrem Einkommen geschehen soll.

Für Unternehmen eröffnen sich durch diese Tatsachen fantastische Möglichkeiten. Diese Zielgruppe verfügt über ein verfügbares Einkommen, das teilweise sogar höher ist als das einiger älterer Zielgruppen, und ist gegenüber Innovationen sehr aufgeschlossen. Die Platzierung neuer Produkte ist also auf diesem Markt wesentlich einfacher.

Zudem nehmen Jugendliche heutzutage eine weitere wichtige Position ein. Sie beeinflussen das Kaufverhalten des gesamten Haushaltes. Während früher größtenteils die Mütter bestimmten, was gekauft wurde, entscheiden heute in vielen Fällen die Jugendlichen mit oder teilweise sogar allein. Vor allem bei technischen Geräten hat ihre Meinung großes Gewicht auf die Kaufentscheidung.

Die Rolle der Marken

Für sehr viele Jugendliche spielen Marken eine große Rolle, ganz besonders im Bereich der Bekleidung. Nur wer die richtigen Marken trägt, wird von der Gruppe akzeptiert und geachtet. Die Herausforderung besteht für eine Marke heute darin, eine ganz bestimmte Stilrichtung dauerhaft zu verkörpern und dabei aber dennoch immer in Bewegung zu bleiben, sich zu aktualisieren, die Jugendlichen immer wieder mit Neuem zu überraschen.

Was bedeutet all das für das Marketing?

Im Rahmen der Produktpolitik gibt es zwei Möglichkeiten, diese Erkenntnisse umzusetzen. Bei der Line Extension wird ein vorhandenes Produkt abgewandelt und um „jugendkonforme“ Eigenschaften ergänzt. Ein Beispiel hierfür sind Kosmetik- und Pflegeprodukte speziell für junge Haut. Bei der Brand Extension wird ein Produkt aus einer anderen Produktsparte gewählt und auf Jugendliche ausgelegt. Zudem können Unternehmen eine komplett eigene Marke speziell für Jugendliche etablieren. Diese Strategie wird beispielsweise bei Zeitschriften für Teenager oder bestimmten IN-Getränken verfolgt.

Die Kommunikationspolitik

Jugendliche können in den klassischen Kommunikationsmedien speziell angesprochen werden. Ihre Hauptfernsehzeit ist ab 19.30 Uhr, weshalb auch um diese Uhrzeit jugendspezifische Werbespots platziert werden sollten. Auch Radiowerbung bietet sich an, jedoch vor allem für regionale Produkte und Dienstleistungen. Jugendmagazine sind ein hervorragendes Medium für gezielte Werbung, da es sich rein an diese Zielgruppe richtet.

Anstelle der klassischen Medien wird immer häufiger auf innovative Werbekanäle zurückgegriffen:

  • Events: Je spezieller ein Event auf die Jugendlichen zugeschnitten ist, desto eher wird die Marke, das Unternehmen erlebbar und scheint zum Greifen nah zu sein.
  • In-Game-Advertising: Wenn in Computerspielen Produkte vorkommen, werden diese mit reellen Markennamen versehen.
  • Buzz-/  Virales Marketing: Durch kostenlose Produktproben, die gezielt an Meinungsführer ausgeteilt werden, sollen Mundpropaganda und Empfehlungen gefördert werden.
  • Mobile Advertising: Beim Mobile Advertising wird das Handy als Werbeträger genutzt, meist als Ergänzung zu anderen Werbemaßnahmen.


Richtig eingesetzt, können all diese Maßnahmen zum größtmöglichen Erfolg bei der jugendlichen Zielgruppe verhelfen.

Quelle: „Jugendliche als Marketingzielgruppe – Besonderheiten, Konzepte, Beispiele“ von Cand. rer. pol. Anne Fleischmann
 

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Führungskräfte mit Incentives bei Laune halten

Montag, 01.03.10 09:56
Die aktuelle Wirtschaftskrise macht es nötig, gerade Führungskräfte in Unternehmen zu halten. Dennoch sinkt das Budget für motivierende Geschenke stetig. Es sei in diesen Tagen kaum denkbar, Führungskräfte mit Incentives zu belohnen, so sehen zumindest viele Unternehmer die Problematik. Andererseits gilt es, gerade jetzt fachlich versierte Leistungsträger im Unternehmen zu halten und an dieses zu binden, um nach der Krise wieder voll durchstarten zu können. Die Gratwanderung zwischen beiden Anforderungen ist alles andere als einfach.

Verschlankte Budgets

Viele der Unternehmen, die Incentives für die Führungsetage bereits seit Jahr und Tag gewähren, wollen auch in der Krise nicht davon Abstand nehmen. Allerdings werden die Budgets derzeit drastisch gekürzt. So finden Veranstaltungen nicht mehr fernab der Heimat statt, sondern sie werden in die nähere Umgebung verlegt. Maximal zwei Stunden mit dem Auto darf ein Veranstaltungsort vom Firmensitz entfernt liegen. Aber die Unternehmer beteuern auch, sobald die Krise vorüber ist und wieder ein Licht am Ende des Tunnels zu erblicken ist, werden wieder größere Incentive-Budgets zur Verfügung gestellt. Die Mitarbeiter müssen schließlich bei Laune gehalten und langfristig an das Unternehmen gebunden werden.

Sachzuwendungen statt Prämien

Ebenfalls sollten sich Unternehmer für Sachzuwendungen entscheiden. Eine Reise, ein Ausflug, eine Feierlichkeit - all das bietet nachhaltige Vorteile. Wird eine Prämie ausgezahlt, weiß der Mitarbeiter bereits wenige Wochen später nicht mehr, wofür er das zusätzliche Geld ausgegeben hat. Bei Sachzuwendungen, wie abenteuerlichen Reisen, die ein einzigartiges Erlebnis darstellen, kann dagegen noch Jahre später darüber berichtet werden. Insbesondere Reisen, die es so nicht zu buchen gibt, sind dabei besonders beliebt. Etwa individuell geplante Touren im Oman, die angeboten werden. Eine Safari durch Afrika oder vieles mehr kommen ebenfalls in Frage.

Incentives sind keine Geldverschwendung

Im Volksmund wird oft darüber geredet, dass Incentives für Führungskräfte Geldverschwendung seien. Dem ist jedoch gerade nicht so, denn die Gewährung solcher Geschenke an die Mitarbeiter wird in der Regel an die Erreichung bestimmter Ziele gekoppelt. Wenn diese erreicht werden, wird meist zusätzliches Geld in die Betriebskasse gespült, so dass sich das Ganze wieder rechnet. Zudem müssen Führungskräfte derzeit ohnehin eine deutliche Mehrbelastung hinnehmen. Um die Motivation nicht zu verlieren und auch weiterhin erfolgreich zu arbeiten, ist die Anerkennung des Chefs enorm wichtig. Vermieden werden sollten jedoch Programme, die versteckte Aufträge zum Wohle des Unternehmens beinhalten. Diese können bei den Führungsetagen schnell auf Ablehnung stoßen und werden dementsprechend nicht oder nur widerwillig angenommen. Quelle: Pro Firma 12/2009, S. 30 - 32

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So wird ein Student Unternehmer

Mittwoch, 24.02.10 09:08
In den USA ist es bereits seit Jahren üblich, die Studenten bereits an der Uni auf das Unternehmertum vorzubereiten. In Deutschland dagegen gab es den ersten Lehrstuhl für Gründungen erst im Jahre 1998. Damaliger Vorreiter war die European Business School von Oestrich-Winkel. Seither hat sich jedoch einiges verändert, aus den wenigen Gründungslehrstühlen sind mittlerweile deutlich mehr geworden. Auch die Anstrengungen in der Vorbereitung der Studenten auf eine spätere selbstständige Tätigkeit haben sich mittlerweile drastisch verbessert, wie ein aktuelles Ranking der Unis zeigt, die am besten auf die Selbstständigkeit vorbereiten. Diese Form des Rankings wurde bereits in den Jahren 2001, 2003 und 2005 durchgeführt. Pro Universität wurden 47 Variablen bewertet. Die letzte Erhebung des Rankings fand 2007 statt. Mittlerweile hatten sich die Gründungslehrstühle jedoch soweit verändert, dass die Kriterien, die bewertet wurden, deutlich verändert werden mussten. Eine konkrete Vergleichbarkeit zwischen den Rankings ist also nur noch bedingt möglich. Das Ranking der Unis soll vor allem Auskunft darüber geben, wie es um die Kompetenz und das Engagement der Unternehmerausbildung an der jeweiligen Uni bestellt ist.

Drei Unis halten ihr Niveau

Im direkten Vergleich der besten zehn Unis dieses Rankings von 2001 bis 2007 fällt zudem auf, dass die drei Unis Wuppertal, Dresden und Hohenheim konstant gute Werte erzielen konnten. Sie waren in allen Rankings unter den Top Ten vertreten, oft auch unter den ersten drei Platzierungen. Ebenfalls zeigt sich, dass die Unis sich insgesamt im Bereich der Gründungslehrstühle verbessert haben. Die Ergebnisse wurden stetig gesteigert, so dass von den maximal erreichbaren 400 Punkten beim ersten Ranking im Schnitt nur 40 Prozent erreicht wurden, in 2005 schafften es die Unis bereits auf mehr als 55 Prozent.

Die Berechnungsgrundlagen

Als Berechnungsgrundlage für die Bewertung wurden die einzelnen Kriterien verwertet. Ihnen wurde eine Punktzahl zugewiesen, so dass insgesamt 400 Punkte erreicht werden konnten. Im 2007 durchgeführten Ranking wurden die Kriterien deutlich verschärft, der Rückgang der Ausschöpfungsquote der Punkte auf 43 Prozent ist deshalb nur natürlich. Insgesamt ergeben die Rankings der Unis aber, dass Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt hat. Zwar herrschen noch keine amerikanischen Verhältnisse, so dass Gründer im Studium noch nicht 100-prozentig optimal auf das Unternehmertum vorbereitet werden, allerdings steigern sich die Verbesserungen nahezu jährlich. Die Entrepreneurship-Ausbildung an deutschen Universitäten gewinnt deutlich und kann Studenten mittlerweile schon recht gut auf die spätere Gründung eines eigenen Unternehmens vorbereiten. Allerdings müssen noch weitere Verbesserungen durchgeführt werden, um die Schwachstellen zu beheben. Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 20 - 21

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Unternehmensveräußerung mit Schwierigkeiten

Sonntag, 21.02.10 09:54
Will ein Gesellschafter einer GmbH seinen Anteil verkaufen, bedarf es dafür einer so genannten Due Diligence. Diese wollte eine GmbH auch durchführen, und zwar mit einfacher Mehrheit. Einige der Gesellschafter, die nur sehr geringe Anteile hielten, weigerten sich jedoch, ihre Zustimmung zu geben und verhinderten die Due Diligence alleine durch die Begründung, dass hierbei ein einstimmiger Beschluss der Gesellschafter vonnöten sei. Das Landgericht Köln entschied im Frühjahr 2008 zugunsten der Gesellschafter mit geringeren Anteilen. Es sei für die Bildung einer Due Diligence tatsächlich eine einstimmige Beschlussfassung erforderlich, hieß es in der Urteilsbegründung.

Schutz der Minderheiten

Im vorliegenden Fall sahen die Kleingesellschafter das Problem darin, dass bei einer Due Diligence, die einer Unternehmensveräußerung vorangehen muss, der potenzielle Investor Einsicht in sensible Betriebsdaten erhielt. Da es sich bei dem potenziellen Investor um einen direkten Wettbewerber handelte, befürchteten die Gesellschafter, er werde trotz Verschwiegenheitsvereinbarung das betriebsinterne Wissen zu seinem eigenen Vorteil nutzen. Dieser Begründung folgte das Gericht dann auch in seinem Urteil. Jedoch kann es sich dabei auf keinerlei Rechtsgrundlage berufen.

Was das deutsche Gesetz besagt

Im deutschen GmbH-Recht heißt es nämlich, dass die einfache Mehrheit für Beschlussfassungen ausreicht. Lediglich bei Beschlüssen, die alle Gesellschafter gleichermaßen betreffen, ist eine erhöhte Mehrheit notwendig, die bei 75 Prozent der Stimmen liegt. Eine einstimmige Beschlussfassung ist auch hier nicht vorgesehen. Zudem zielt das Gesetz hier vorrangig auf entscheidende Maßnahmen, wie die Liquidation des Unternehmens oder eine Kapitalerhöhung ab.

Verträge genau prüfen

Um dem ganzen Problem aus dem Wege zu gehen, sollte die Satzung der GmbH überprüft werden. In dieser kann nämlich rechtskräftig vereinbart werden, dass eine einfache Mehrheit für die Bildung einer Due Diligence ausreichend ist. Andernfalls gilt das Urteil des Landgerichts Köln als maßgeblich. Auch wenn sich hier massive Interessenkonflikte ergeben. Denn nach Artikel 14 im Grundgesetz hat jeder Gesellschafter einer GmbH das Recht, seine Anteile zu veräußern. Dieses wird beschnitten, wenn die Vorbereitung der Due Diligence nur mit einstimmigem Beschluss gefasst werden kann. Ebenso ergibt sich das Problem, dass Investoren ihre Sorgfaltspflichten verletzen, wenn sie ein Unternehmen kaufen, ohne vorher eine Due Diligence durchzuführen. Auch kann der Preis für die Anteile am Unternehmen durch die Torpedierung einzelner Gesellschafter deutlich absinken. Sind dann noch Vorkaufsrechte eingeräumt worden, ist der Gesellschafter, der seine Zustimmung zur Due Diligence verweigert, daran interessiert, die Preise in den Keller zu drücken, um die Anteile anschließend selbst zu kaufen. Insofern ist das Urteil des Gerichts mehr als fragwürdig. Unternehmen sollten sich deshalb bereits im Vorfeld absichern. Quelle: Venture Capital Magazin 07+08/2009, S. 42 - 43

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