Karriere-Booster: Auslandpraktikum

Praktikawelt
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Das Praktikum ist aus unserer heutigen Berufswelt nicht mehr wegzudenken. Egal, ob als Student, Berufseinsteiger oder Angestellter auf der Suche nach Umorientierung: kaum ein Mittel eignet sich so gut, um erste Einblicke in einen bestimmten Tätigkeitsbereich oder eine Branche zu gewinnen und berufliche Erfahrungen zu sammeln.

Auf und davon: Das Auslandspraktikum

Besonders für Studierende, deren Ausbildung in der Regel sehr theorielastig ist, hat sich das Praktikum als optimales Instrument etabliert, um dem Lebenslauf praktische Fähigkeiten und Know-how hinzuzufügen. Dementsprechend ist ein Auslandspraktikum gerade für BWLer fast schon obligatorisch. Das spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass Praktika in den meisten Studiengängen mittlerweile fester Bestandteil des Curriculums sind und von den Hochschulen ganz selbstverständlich als Teil des Studiums betrachtet werden.

AuslandserfahrungDarüber hinaus bieten sie den Studierenden die Chance festzustellen, welche Tätigkeiten sie wirklich interessieren und ihnen liegen, was sich bei der weiteren Studien- und Karriereplanung als sehr hilfreich erweisen kann. Der wahre Wert eines Praktikums zeigt sich aber oft erst nach dem Ende des Studiums: wenn es an die Jobsuche geht, erweisen sich die gesammelten berufliche Kontakte und Erfahrungen oftmals als Türöffner und erleichtern den Einstieg ins Berufsleben erheblich.

Ein Praktikum im Ausland als Karriere-Booster?

Während ein Großteil der Praktika früher vor allem in heimischen Unternehmen in der eigenen Stadt oder Region absolviert wurden, geht der Trend mittlerweile in eine andere Richtung, denn immer mehr junge Menschen entscheiden sich dafür, ihre ersten beruflichen Erfahrungen bei Firmen und Organisationen im Ausland zu sammeln. Dabei spielen nicht nur Abenteuerlust oder der Wunsch nach Exotik eine Rolle: es gibt zahlreiche handfeste Gründe, die für ein Auslandspraktikum sprechen.

Es kann sich nämlich als wahre „Karriere-Booster“ erweisen. Das liegt vor allem daran, dass potentielle Arbeitgeber Absolventen mit Auslandserfahrung generell positive Eigenschaften und „Soft Skills“ wie Selbstständigkeit, Engagement, Aufgeschlossenheit und Flexibilität zuordnen, die im Berufsleben zunehmend an Bedeutung gewinnen. Grade in größeren und international agierenden Unternehmen spielen außerdem Faktoren wie eine hohe interkulturelle Kompetenz und sehr gute Sprachkenntnisse eine Rolle – und wie könnte man diese besser nachweisen als über ein Auslandspraktikum?

Im Bewerbungsgespräch kann sich die Auslandserfahrung deswegen als entscheidender Faktor erweisen, um sich positiv von seinen Mitbewerbern abzuheben. Außerdem gilt natürlich auch hier, dass die erworbenen Kontakte und Netzwerke später bei der Jobsuche hilfreich sein können – grade dann, wenn man eine Karriere auf internationaler Ebene anstrebt.

Auslandspraktikum – was muss ich beachten?

Auslandsaufenthalt Bevor das Abenteuer Auslandspraktikum beginnt, müssen im Vorfeld allerdings erstmal einige Hürden überwunden werden, denn die Organisation des Auslandsaufenthalts fordert von den Studierenden in der Regel viel Einsatz und Engagement. Oft erweist sich bereits das Herstellen eines Kontakts zu einem ausländischen Unternehmen als große Herausforderung; dass die komplette Kommunikation dabei in einer Fremdsprache abläuft, verkompliziert die Sache zusätzlich.

Außerdem ist es mit dem Beschaffen des Praktikumsplatzes noch lange nicht getan. Hat man endlich die Zusage eines Unternehmens in der Tasche, muss man sich direkt im Anschluss um Anreise, Unterkunft, Arbeitsvisum oder eine Auslandskrankenversicherung kümmern – eine Situation, mit der sich so mancher schnell überfordert fühlt. Das sollte dich aber nicht davon abhalten, deinen Traum vom Auslandspraktikum zu verfolgen, denn genau dafür gibt es spezialisierte Unternehmen, wie beispielsweise www.praktikawelten.de, welche dir bei der Organisation mit Rat und Tat zur Seite stehen. Informationen zur Finanzierung und Stipendien bekommst du auch beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

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