Mein erster Computer war ein Siemens 150 Mhz mit 32 MB RAM Desktop PC

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Ja, lang ist´s her, da war ich PC Anfänger und wollte unbedingt so ein Ding haben. Was ich damit machen wollte, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht. Wahrscheinlich spielen, denn dass hatte ich mit meinem Kumpel aus der Nachbarschaft bereits zu DDR Zeiten auf dem C64 seines Bruders gemacht.

Doch zunächst zu meinem ersten PC

Und der sieht so aus und steht bei meiner Mutter im Büro. Ja, wirklich, die schreibt damit noch und zwar Briefe, Hochzeitsreden oder solche Sprüche halt. Genau richtig für sie, denn der ist genauso langsam, von demher kann man keine Fehler machen 😉 Heute ginge das gar nicht mehr, denn die neuen Computer sind so schnell, das man einen Fehler während des Speichervorgangs gar nicht mehr bemerkt. Früher ging das: Einfach den Speichervorgang  schnell abbrechen, fertig. Das gute Stück hat 150 Mhz Taktfrequenz und standartmäßig 32 MB RAM. Das habe ich dann mit jeweils 8 MB auf 48 MB hochgerüstet. Vom Übertackten wurde mir abgeraten, hätte wahrscheinlich auch nur 166 Mhz oder 200 Mhz gebracht. Der Nachfolger war der MMX, aber den konnte ich mir nicht leisten. Das Ding habe ich im Mediamarkt Göttingen für 1.990,- DM zzgl. Sony 17 '' Monitor für nochmals 699,- DM gekauft. Frag mich heute noch, wo ich so viel Geld her hatte? Auf jeden Fall fleißig Computer Bild gelesen und Stück für Stück das Ding erobert. Mittlerweile habe ich den 5. oder 6. Computer, später kam dann auch ein Notebook dazu – man kann einfach nicht mehr genug davon haben und die werden ja auch immer schneller und besser. Aber der hier steht noch und wird genutzt. Aus dem Betriebssystem Windows 95 ist mittlerweile Windows 98 geworden. XP trau ich mich gar nicht zu installieren, ich glaub da reicht die Festplatte nicht aus. 256 kb Second Level Cache wäre noch zu sagen. Aber nun zu dem wirklich ersten Computer, wenn es auch nicht mein eigener war. Doch zumindest habe ich mit dem die ersten Erfahrungen in der der Computerwelt gemacht. (Update: Mittlerweile habe ich einen lautlosen PC mit Windows 7)

Commodore C64, Boulder Dash und Paradroid – einfach geil

So sah das Ding aus: Commodore C 64 Datasette Mit dem hab ich meine ersten Schritte gemacht. Die ersten Spiele, die wir so gezockt haben hießen Wizard of War, Arcanoid, Boulder Dash, Paradroid (hier haben wir immer Paranoid gesagt, weil der Text auf dem Cover so zu lesen war), LeMans, oder Super Zaxxon auch mal Sex Games 😉 Es war ja mit der Datasette immer ein Lottogewinn, wenn man das Spiel irgendwann mal geladen hatte. Die Daten kamen von einer handelsüblichen Musikkasette, die mit der Datasette dem C 64 zugeführt wurden. Dabei verstellte sich irgendiwe immer der Tonkopf des Recorders, was es echt zu einer Tortur machte ein Game zu laden. Soäter wurde dann ein Eprom angeschlossen, was diesbezüglcih eine HIlfe war. So ging es dann schneller mit dem Spieleladen. Heute kein Thema, C 64 Emulator rein, Datei, öffnen, Spiel anklicken, speichern und los geht´s. Das kennt sicher auch noch jeder: Startbildschirm C 64

Hier ein Ausschnitt aus dem Game Boulder Dash

Ja, so war das. Die heutigen Nintendokinder sind das gar nicht mehr gewohnt, dass es eine Kunst war, ein Spiel zu laden und dann erst zu spielen. Ne, die haben ein Kiste voll mit Spielen und wechseln die schneller wie ihre Pokemonkarten. Danke übrigens an Marcus, der mich auf diesen genialen Beitrag gebracht hat. Auch danke an Roman und Tino, für die schönen C 64 Zeiten. Es lebe Commodore 😉

Übrigens hier gibt es noch mehr zu C 64 und Co:

Ein WordPress Theme zum C 64

Auch cool Musik aus dem C 64

C 64 Spiele direkt online spielen ohne installation mit Java

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