Abendstudium: tagsüber schuften, abends lernen

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Link BWL FernstudiumDas Abendstudium – auch unter der Bezeichnung des 2. Bildungsweges – bekannt, ist eine spezielle Art der Weiterbildung. Es richtet sich an die Personengruppen, die sich weiterbilden möchten, jedoch in einem Beruf stehen und deswegen nicht an Bildungsmaßnahmen teilnehmen können, die zu üblichen Unterrichtszeiten statt finden. Daher wird diese Form der Weiterbildung immer beliebter. Im Schnitt ist die Zahl der Absolventen eines nebenberuflichen Fern- oder Abendstudium in den letzten Jahren um 7% gestiegen. Wie an anderen Hochschulen ist die Vorraussetzungen für die Aufnahme die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. 

Die Qual der Wahl: Abendstudium oder Fernstudium?

Vielen fällt die Entscheidung schwer, welche Form des Studiums sie absolvieren sollen. Ein hilfreicher Tipp: der eigeneLerntyp entscheidet über die Studienform.Vor der Wahl der Studienform, sollte man sich  folgende Frage stellen und wahrheitsgemäß beantworten: Wie lerne ich am besten und am effektivsten? Alleine am Schreibtisch oder  in einer Gruppe vor einem Dozenten? Je nach dem, wie sie sich diese Fragen beantworten, sollte ihre Entscheidung ausfallen. Oft machen Vielbeschäftigte den Fehler die abendlichen Studiengänge gar nicht erst in Betracht zu ziehen, um Zeitaufwand zu vermeiden. Die meisten wollen Zeit sparen und lieber zu hause für sich lernen. Doch dazu braucht man einen eisernen Willen und Disziplin, denn es gibt unzählige Faktoren die zur Ablenkung und so zur Vernachlässigung des Studiums führen.  Bei einem Abendstudium jedoch lernt man in einer Einrichtung mit anderen Studenten. Das kann sogar gegenseitige Motivation bewirken. Also bedenken sie ihre Wahl gut.

Die Unterschiede zwischen Abend- und Fernstudium

Das Abendstudium

Im Gegensatz zum Fernstudium müssen Absolventen eines Abendstudiums persönlich bei Lehrveranstaltungen anwesend sein. Die sogenannten Präsenzphasen (verpflichtende Zeiten) finden bspw. werktags abends und am Wochenende ganztätig statt. Somit hat man Zeit, nach dem Beruf an der Weiterbildung teilzunehmen.  Ein Beispiel für einen typischen nebenberuflichen Studienalltag könnte folgendermaßen aussehen:

Montags und mittwochs von 18:00 bis 21:00 Uhr und samstags von 10.00 bis 16:00 Uhr finden Blockseminare statt. Die Klausuren werden in den meisten Fällen abends in den Hochschulen geschrieben. Eine Klausur kann durchaus auch nach Beendigung des Blockseminares geschrieben werden. Damit wird die Belastung zum Semesterende verhindert.  Hausarbeiten und  Seminare sind in der  freien Zeit vorzubereiten. 

Das Fernstudium

Für manche Berufstätige, bei denen potenzielle Hochschulen weit entfernt sind,  die  oft unterwegs sind oder eingeschränkt mobil sind,  ist ein Fernstudium eine gute Alternative. Tests, Lerneinheiten werden per Post verschickt oder die modernen Medien werden genutzt. Mit Hilfe interaktiver Kurse oder per CD ROM/ DVD  wird immer dann gelernt, wenn der Terminplaner es zulässt. Mündliche Prüfungen können über Videokonferenzen absolviert werden. Größtenteil wird das Studium zu Hause per Selbststudium abgeschlossen. Diese Art ermöglicht eine flexible Zeiteinteilung durch räumlich ungebundenes Lernen. Je nach Aufbau des Studiums sind auch Präsenzzeiten möglich. Diese dienen der Kontrolle des Lernfortschrittes oder dem direkten Kontaktieren der Tutoren oder Mitstudenten. Übrigens: Das Fernstudium kann man auch ohne Abitur aufnehmen.

Die Vorteile eines Abendstudiums

  • Die Festanstellung des Studenten wird nicht riskiert. Es ist eine perfekte gelungene Kombination aus tagsüber arbeiten und abends studieren. 
  • Der Student verdient trotzdem noch Geld und es entstehen nur wenige Kosten (für Materialien, Prüfungsgebühren etc.)
  • Das Abendstudium bietet Möglichkeiten neben dem Beruf seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich zu steigern. 
  • In kurzer Zeit kann man seine Qualifikationen erhöhen. Dadurch rücken ein Aufstieg oder die Beförderung auf eine höhere Position im Unternehmen in greifbare Nähe. 

Die Nachteile eines Abendstudiums

  • Es gibt keine flexiblen Lernzeiten, d.h. zu den Pflichtterminen, den Präsenzzeiten hat der Student zu erscheinen. 
  • Es entstehen zusätzliche Fahrtkosten zur nächstgelegenen Hochschule. 
  • Nach der regulären Arbeit ist die Aufnahmefähigkeit, Konzentration und Aufmerksamkeit nicht mehr so hoch. 
  • Nicht jeder Arbeitgeber erkennt das Abendstudium an.
  • Ein Abendstudium verlangt viel Disziplin und die Absolventen müssen ihre Freizeit opfern.
  • Es gibt eine sehr hohe Abbrecherquote. 

Wo finde ich den richtigen Anbieter für mein Studium?

Zunächst stellt sich die Frage in welchem Bereich sie sich nebenberuflich fortbilden möchten. Sie brauchen eine Hochschule, die ihr Themengebiet auch anbietet. Aber: Wo finde ich den richtigen Anbieter? Welche Anbieter sind seriös? Welches nebenberufliche Studium ist bei meinem Arbeitgeber anerkannt? In welchen Städten gibt es Abendschulen?

Unzählige Anbieter mit locken oft mit  falschen Versprechungen und schrecken eher ab. 

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1 Reaktion

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