Lebenshaltungskosten durch Studentenrabatte reduzieren

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In Deutschland steigen Die Lebenshaltungskosten seit Jahren stetig an. Dies macht vor allem Studenten zu schaffen, die oft auf kein festes (oder nur ein geringes) Einkommen zurückgreifen können. Das Problem eines Vollzeitstudiums liegt oft in der Finanzierung, denn neben dem Studium ist die Zeit für einen Nebenjob oft sehr begrenzt. Falls man aber doch einen Nebenjob hat, kann dies schnell zu einer Verlängerung der Studienzeit, was wiederum weitere Kosten für Miete, Semesterbeiträge und Studiengebühren nach sich zieht. Wie kann man also sein Studium finanzieren ohne auf alle angenehmen Dinge des Lebens verzichten zu müssen?

Hohe Lebenshaltungskosten für Studenten

Das Deutsche Studentenwerk hat in seiner 19. Sozialerhebung die aktuellen Lebenshaltungskosten eines durchschnittlichen Studenten untersucht. Das Ergebnis besagt, dass Studenten in Deutschland 757€ im Monat an Lebenshaltungskosten ausgeben müssen. In der letzten Sozialerhebung lag dieser Wert noch bei 739€ im Monat.

Erstaunlich sind die regionalen Unterschiede, die es in Deutschland gibt. In den neuen Bundesländern liegen die Durchschnittskosten bei 675€ im Monat, was doch beträchtlich weniger ist als die 776€ in den alten Ländern.  

Aufteilung der  durchschnittlichen Lebenshaltungskosten 

Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten von 757€ teilen sich dabei wie folgt auf

  • Miete 281€
  • Ernährung 159€
  • Kleidung 51€
  • Lernmittel 33€
  • Auto und/oder öffentliche Verkehrsmittel 76€
  • eigene Krankenversicherung, Arztkosten, Medikamente 59€
  • Kommunikation (Telefon, Internet, etc.) 35€
  • Freizeit, Kultur und Sport 63€

Die meisten Kosten fallen naturgemäß bei der Miete an. Hier sind die regionalen Unterschiede auch am gravierendsten. Ein Student in München muss beispielsweise mit monatlichen Mietkosten von 348€ rechnen, während z.B. in Chemnitz nur 210€ pro Monat fällig werden. Vor allem in Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern sind die durchschnittlichen Mietkosten höher als in kleineren Städten. 

Studentenrabatte nutzen und Lebenshaltungskosten senken

Doch was können Studenten nun aus dieser Studie lernen? Wenn man sich die einzelnen Posten der Lebenshaltungskosten genauer betrachtet, kann man sehen, dass sich in einigen Bereichen der ein oder andere Euro einsparen lässt. Allerdings geht das natürlich nicht in allen Bereichen gleich gut. Bei der Ernährung und den Lebensmitteln kann man tendenziell wenig einsparen ohne seinen Lebensstandard zu senken.

Größeres Sparpotenzial besteht bei der Miete, das es sich hier um die größte Einzelausgabe handelt. Die Möglichkeiten sind aber auch hier begrenzt, wenn man nicht umziehen möchte. Allgemein kann man aber festhalten, dass ein Wohnheimplatz oder eine Wohngemeinschaft deutlich billiger sind, als eine Wohnung, in der man alleine lebt.

Wirkliche Sparmaßnahmen können Studenten aber in den anderen Kategorien (Kleidung, Kommunikation und Freizeit, Kultur und Freizeit) ergreifen. Dies kann gut über die Nutzung von Studentenrabatten erfolgen.

Langfristige Kundenbindung 

Glücklicherweise gehen Unternehmen heutzutage viel besser auf die besondere Lebenssituation von Studenten ein, als dies früher der Fall war und bieten auf Ihre Produkte und Dienstleistungen Studentenrabatte an. Vor allem in der Technik- und der Technologiebranche haben sich Studentenrabatte durchgesetzt. Man sollte jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass die Unternehmen auf eine langfristige Kundenbindung aus sind und nicht das Wohl der Studenten im Vordergrund steht. Dennoch sind die Angebote meistens recht gut. Bei geschickter Nutzung lassen sich so die Lebenshaltungskosten merklich senken.

Grade im Handy- und DSL-Bereich glänzen Anbieter wie T-Mobile oder O2 mit Ihren Studentenrabatten und machen so wirkliche Einsparungen von bis zu 20% gegenüber dem Normaltarif möglich. Doch auch bei einmaligen Anschaffungen, die in der Studie des Studentenwerks leider etwas vernachlässigt wurden, lassen sich gute Angebote finden. Grade bei Notebook- und Tablet-Herstellern sind Studentenrabatte beliebt und werden durch Back-To-School Aktionen im Sommer noch zusätzlich unterstützt. So bieten beispielsweise HP, Sony oder Apple solche Studentenrabatte auf Notebooks an.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass es sich fast immer lohnt bei einer Anschaffung oder einem Handy-/DSL-Vertrag im Internet vorher nach entsprechenden Studentenrabatten zu suchen. Die Angebote haben sich enorm weiterentwickelt und können nachhaltig bei der Entlastung des monatlichen Budgets helfen.

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