Der gruppenbezogene Führungsstil

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Dieser Führungsstil ist dem demokratischen Führungsstil ähnlich. Der Unterschied ist, dass nicht der einzelne Mitarbeiter im Mittelpunkt steht, sondern eine ganze Gruppe. Der Vorgesetzte betrachtet in der Gruppe jeden einzelnen Mitarbeiter und stellt seine Stärken und Schwächen fest. Jeder Mitarbeiter besitzt verschiedene Fähigkeiten und Kenntnisse. Die Aufgabe der Führungskraft ist es, dieses Wissen in die Gruppe zu integrieren. Jede Gruppe besitzt ihre Besonderheit und ein gewisses Ansehen. Der Erfolg wird der gesamten Gruppe und nicht einer einzelnen Person zugeordnet. Es gibt verschiedene gruppenbezogene Führungsstile.

Fördernder Führungsstil

Hier sollen die Leistungsstarken innerhalb der Gruppe mehr Wertschätzung erhalten, indem ihnen mehr Verantwortung und Kompetenz übertragen wird. Mit diesen Anreizen wird die Leistungsbereitschaft gestärkt. Die Führungskraft hat darauf zu achten, dass beim Herausheben der leistungsstarken Gruppenmitglieder die anderen Mitarbeiter sich nicht zurückziehen. Hier hat der Vorgesetzte die Aufgabe diese Gruppenmitglieder anzuspornen.

Auch einzelne Gruppen benötigen eine Förderung und Anerkennung zwischen anderen Gruppen. Hier sind auch Anreize zu schaffen und ein Gruppenlob öffentlich aussprechen. Wichtig ist auch eine Wertschätzung von Mitgliedern innerhalb einer Gruppe. Das kann durch Anerkennung ihrer Arbeit innerhalb der Gruppe geschehen.

Neue Mitglieder oder neue Gruppen erhalten die Möglichkeit, sich zu integrieren. Hier wird die Führungskraft Hilfestellungen bei der Einarbeitung leisten. Das Heranführen einer Gruppe an das Niveau der Stammbelegschaft geschieht mit Einfühlungsvermögen der Führungskraft. Es wird kein Druck auf die Gruppe ausgeübt.

Motivierender Führungsstil

Leistungsschwachen, Faulenzern und Drückebergern sind klare Leistungsziele von dem Gruppenleiter vorzugeben. Durch geschicktes Agieren der Führungskraft sind die Leistungsreserven der Mitarbeiter innerhalb der Gruppe zu aktivieren. Es erfolgt auch eine ständige Kontrolle.

Dieses Verhalten bezieht sich auf eine ganze Gruppe, wenn die Leistungsbereitschaft zurückgeht. Die Führungskraft muss erkennen, wenn es Mitarbeiter gibt, die große Probleme haben. Dafür muss der Vorgesetzte Verständnis und Entgegenkommen zeigen. Er muss bereit sein, offen mit dem Mitarbeiter über das Problem zu sprechen. Das gleiche gilt auch für Gruppen; hier hat der Vorgesetzte das Selbstbewusstsein der Gruppe zu stärken.

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