Bachelor und Master sollen verbessert werden

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In einem Punkt waren sich die Kultusminister am 15. Oktober 2009 einig – es muss abermals zu Veränderungen beim Bologna Prozess und somit auch beim Master und Bachelor in Deutschland kommen. Die neuen Entscheidungen dürfen dabei allerdings nicht die bereits umgesetzten Verbesserungen belasten.

Die Minister verwiesen in der Konferenz darauf, dass es wichtig ist, mögliche Schwachstellen aufzugreifen und diese schließlich zu beseitigen. Erstmals wurde dadurch auf die massive Kritik der vergangenen Wochen reagiert, die sich vordergründig an die  Überregulierungen und Schwächen der Reform richtete. Im Sommer machten bereits die Studenten im Rahmen eines überregionalen Bildungsstreiks auf die massiven Schwachstellen aufmerksam.

Mehr Flexibilität

Auf der letzten Konferenz konnten bereits erste Änderungen durch die Kultusminister umgesetzt werden. Diese beziehen sich vor allem auf die Flexibilität und letztlich auch auf die Anerkennung von Prüfungsabschlüssen und Leistungen, die mit diesen in Verbindung stehen. Auch bei der Dauer und der Mobilität wurden Änderungen beschlossen, die Master und Bachelor betreffen. Doch auch wenn es zu den ersten Veränderungen und wohl auch Verbesserungen in verschiedenen Bereichen kam, kann von vollster Zufriedenheit nicht die Rede sein.

Studiengebühren blieben unbeachtet

Immerhin wurde vom KMK am 15. Oktober ein Themenbereich gänzlich außen vor gelassen und auch dieser sorgte für heftige Debatten im Rahmen des Bildungsstreikes. So standen die Studiengebühren in Deutschland nicht mit auf der Tagesordnung. Im Grunde kann auch in den kommenden Wochen nicht mit Entscheidungen in Hinblick auf diese Thematik gerechnet werden.

Studenten und Experten verwiesen infolge dessen darauf, dass in diesem Kongress überwiegend schöne Worte  geschaffen wurden, die wirklichen Ergebnisse jedoch ausblieben. Desweiteren wurden in der Sitzung weitestgehend Forderungen an die Hochschulen definiert, die letztlich wieder zu Verbesserungen führen sollen. Ob diese von den Hochschulen umgesetzt werden, ist jedoch fraglich, denn diese wenden sich mit ihren Sorgen gern an den Bund und die Länder.

Quellen:
http://blog.unidog.de
http://www.studis-online.de

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