Der Ablauf der Prüfungen beim Fernstudium zum Betriebswirt (ILS/SGD)

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Das Fernstudium zum staatlich geprüften Betriebswirt endet selbstverständlich mit einer umfangreichen Abschlussprüfung. Diese ist in mehrere Teile aufgeteilt. Es gibt insgesamt vier schriftliche Prüfungen.

Die vier schriftlichen Prüfungsfächer

Zum einen wird man in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre geprüft. Diese Fächer werden gemeinsam mit Wirtschaftsrecht zu einer Prüfung zusammengefasst. Die Prüfung ist dann natürlich auch entsprechend umfangreich. Auch Rechnungswesen wird als Hauptfach abgeprüft. Hierzu wird auch die Kosten- und Leistungsrechnung gezählt. Übrigens: Wir bieten auch Skripte und Downloads aus den Bereichen VWL, Rechnungswesen, Recht und Controlling bei uns kostenlos an.

Das dritte Prüfungsfach ist Englisch. Diese Prüfung teilt sich in drei Bestandteile auf. Der erste Teil besteht aus einem englischen Text, zu dem man einige Fragen in Englisch beantworten muss. Zudem muss im zweiten Teil eine Übersetzung eines englischen Textes ins Deutsche durchgeführt werden. Im letzten Teil hat der Prüfling einen englischen Geschäftsbrief nach Vorgaben zu verfassen. Dies kann beispielsweise ein Angebot oder ein Beschwerdebrief sein.

Zu guter Letzt muss auch in dem gewählten Schwerpunktfach eine schriftliche Prüfung abgelegt werden. Diese wird bereits während des Prüfungsvorbereitungsseminars durchgeführt. Wenn man dann zur endgültigen Abschlussprüfung kommt, muss man nur noch drei Prüfungen absolvieren.

Der Lernstoff

Auch wenn die Schüler zwar prinzipiell den gesamten Lehrstoff können sollten, wird im vorhergehenden Prüfungsvorbereitungsseminar relativ genau eingegrenzt, was dran kommen wird. Es schreiben jedoch nicht alle Teilnehmer dieselbe Prüfung. Die Prüfungen werden von den jeweiligen Fachlehrern gestellt. Wenn es mehrere Klassen gibt, gibt es häufig für ein und dasselbe Fach mehrere Lehrer und damit auch unterschiedliche Prüfungen.

Die Projektarbeit

Teil der Abschlussprüfung ist die Anfertigung einer Projektarbeit. Die Note, die man darauf erhält, geht gemeinsam mit der schriftlichen Leistung in die Endnote ein. Für die Projektarbeit sollen die Prüflinge ein Thema aus ihrem betrieblichen Alltag auswählen, das mit ihrem gewählten Schwerpunkt in Verbindung steht. Derzeit könnte ein Prüfling mit dem Schwerpunkt „Personalwirtschaft“ in vielen Unternehmen als Thema den Personalabbau wählen und darstellen, wie dieser konkret durchgeführt wird.

Die Ausarbeitung dieser Projektarbeit hat auf 35 DIN A4-Seiten zu erfolgen. Es müssen dabei genau formelle Kriterien eingehalten werden, die für wissenschaftliche Arbeiten üblich sind. Auch die Regelungen bezüglich der Quellenangaben und richtiger Zitate müssen befolgt werden, wenn man eine gute Benotung erreichen möchte.

Die mündliche Prüfung

Die mündliche Prüfung erfolgt in Form einer Präsentation. Die Prüflinge sollen dabei dem Prüfungsausschuss die Ergebnisse ihrer Projektarbeit präsentieren. Hierfür stehen verschiedene moderne Medien zur Verfügung. Unter anderem wird sogar ein Beamer gestellt, damit die Präsentationen auch professionell mit einem Laptop durchgeführt werden können.

Im Anschluss an die 15minütige Präsentation wird der Prüfling gebeten, Platz zu nehmen. Es folgt ein Fachgespräch, das wiederum eine Viertelstunde dauert. Der Inhalt dieses Gesprächs kann nicht wirklich festgelegt werden, da er vor allem vom prüfenden Lehrer abhängt.

Nach offiziellen Aussagen dient das Fachgespräch dazu, zu überprüfen, ob der Prüfling die Projektarbeit wirklich selbst und ohne fremde Hilfe angefertigt hat. Manche Prüfer stellen eher oberflächliche Fragen zum Unternehmen und der Projektarbeit. Wieder andere versuchen, in dieser kurzen Zeit noch einmal den gesamten Stoff des Schwerpunktfaches abzufragen. So ungerecht es auch scheinen mag – das ist eine reine Glücksfrage, an welchen Prüfer man gerade gerät.

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