Wie man Gesprächstechniken gekonnt einsetzt

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Worte alleine reichen oft nicht aus. Bestimmte Gesprächstechniken, die geübt und erlernt werden können, führen in vielen Situationen schnell zu einem Ziel. Obwohl Gespräche zu den alltäglichen Kommunikationsformen gehören, kann an der Technik gefeilt werden. Die Situationen, die durch den Einsatz von Gesprächstechniken beeinflusst werden können, sind vielfältig.

Die Alltagssprache hat bei fast allen Menschen Verbesserungspotenzial. Im Alltag dient das Gespräch dem zwischenmenschlichen Austausch, der Informationsweitergabe und der Kontaktaufnahme bzw. der Kontaktpflege (z. B. in Partnerschaften, in Familien, unter Freunden etc.). Wichtig ist immer, dass der „Sprechende“ seine eigene Rolle kennt und erkennt.

Gesprächstechnik im Beruf

Im beruflichen Kontext bekommen zwischenmenschliche Gespräche eine neue, andere Bedeutung: Sie nehmen „ernsteren“ Charakter an. Die Ausübung ausgewählter Gesprächstechniken wird dabei entscheidend. Inhalte dieser Gespräche sind zum Beispiel Informationsweitergabe, Konfliktbewältigung, Überzeugungsarbeit, Personalgespräche, Beurteilungen u.v.m.

Rhetorik ist ein wichtiger Stichpunkt im Zusammenhang mit angewandter Gesprächstechnik. Gute rhetorische Fähigkeiten und Überzeugungskraft sind die Grundlage für sicheres und souveränes Auftreten. Der Grundstein dafür wird bereits viel früher gelegt: Selbstbewusstsein, Beziehungsfähigkeit, Selbstachtung und die wahrgenommene Identität des Betroffenen sind entscheidende Punkte dabei. Auch die anschließende Disziplin, gelernte Gesprächstechniken konsequent anzuwenden, ist ein maßgeblicher Faktor für den Erfolg durch Gesprächstechniken.

Wer ins Berufsleben einsteigt, hat oft anfangs Defizite bezüglich der sozialen und kommunikativen Kompetenz. Hier setzt der Ansatz des Erlernens erfolgsversprechender Gesprächstechniken an. Gesprächstechniken können zum einen in Zweiergesprächen zum Einsatz kommen, zum anderen spielen sie in Gruppengesprächen oder in Teams statt.

Einflussnehmende Elemente

Verschiedene Elemente sind dabei bewusst einzusetzen. Dazu gehören die Aussprache, das Sprechtempo, der Redefluss, die Stimmführung, der Stimmklang und die Lautstärke. Die Verständlichkeit wird beispielsweise stark durch die Aussprache beeinflusst. Ein starker Dialekt oder eine undeutliche Aussprache wirken sich wenig förderlich aus.

Das Sprechtempo wird maßgeblich von den Pausen beeinflusst, die im Redefluss enthalten sind. Pausen suggerieren Sicherheit des Redners. Zu viele und zu große Pausen können aber auch auf Wissenslücken hindeuten. Der Redefluss sollte nicht durch Füllworte und „Ähm“ oder Ähnliches unterbrochen werden. Ein stockender Redefluss wirkt sich ebenfalls ungünstig auf die Wirkung des Redners aus. Sinnvoll ist es, in kurzen Sätzen zu sprechen, da der Redner dabei weniger Gefahr läuft, ins Stocken zu geraten.

Die Stimmführung beschreibt die Sprachmelodie und die Betonung einzelner Wörter oder Satzteile. Durch die Sprachmelodie können Emotionen unterschiedlicher Art beim Zuhörer verursacht werden. Eine hohe Tonlage erzeugt beispielsweise Spannung. Der bewusste Einsatz der Sprachführung unterstützt die Zielsetzung des Redners. Ähnliche Wirkung kann durch das gezielte Betonen einzelner Wörter hervorgerufen werden. Lautstärke und Stimmklang haben ebenfalls eine ausdrucksvolle Wirkung und können gezielt im Rahmen von Gesprächstechnik eingesetzt werden.
 

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