Für die Bewerbung muss natürlich ein Anschreiben erstellt werden, das den Personaler überzeugen soll. Dafür ist eine ordentliche Form wichtig. Diese sollte sich an den gängigen Richtlinien für einen professionellen Brief orientieren. An erster Stelle steht der Absender, darunter der Empfänger und das Datum des Anschreibens. Ein Betreff ist ebenfalls wichtig, genau wie die Anrede und eine passende Grußformel.
Das Anschreiben als Eyecatcher
Ein gutes Bewerbungsanschreiben zeichnet sich ebenfalls durch interessante Inhalte und eine übersichtliche Gliederung aus. Hierbei ist darauf zu achten, dass nicht jede Station des Lebens genau geschildert werden sollte. Wichtig sind eher die Punkte, die den Bewerber genau für die ausgeschriebene Stelle befähigen. Auf diese sollte im Bewerbungsschreiben eingegangen werden.
Zwingend erforderlich sind beispielsweise Angaben zur aktuellen Tätigkeit und bis wann man aus dieser ausscheiden kann. So erfährt der Personaler sofort, ab wann der Bewerber für den Eintritt in den neuen Job zur Verfügung steht. Wird in der Stellenausschreibung gefordert, dass eine Gehaltsvorstellung angegeben wird, so darf diese im Anschreiben nicht fehlen.
Kein Bezug auf Stellenausschreibung
War es bis vor wenigen Jahren noch so, dass das Bewerbungsanschreiben mit einem Bezug auf die Stellenausschreibung versehen wurde, so haben sich die Regeln mittlerweile geändert. Der Personaler weiß schließlich, welche Stelle er ausgeschrieben hat und wird demzufolge eine solche Einleitung schnell überlesen. Experten empfehlen daher, dass man im Bewerbungsanschreiben damit beginnt, seine eigenen Qualifikationen heraus zu stellen. Diese sollen den Personaler neugierig machen, weiter zu lesen und die Bewerbung nicht sofort beiseite zu legen. Weiterhin darf hier nicht übertrieben werden, man sollte lediglich die Kenntnisse und Fähigkeiten bewerben, die man auch tatsächlich vorweisen kann.
Einige Dinge gehören auf gar keinen Fall in das Anschreiben. Hierzu zählen insbesondere Einschränkungen bezüglich der Ausübung des Jobs, seien sie in zeitlicher oder finanzieller Richtung geartet. Eine Aussage, dass man nur vormittags arbeiten könne und private Aussagen sollten niemals im Anschreiben erscheinen.


