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Archiv für Juli 2008

So erfolgreich sind professionelle Betriebswirte heute

Mittwoch, 30. Juli 2008
Wir sind einfach nur überwältigt. So eine große Resonanz hätten wir nicht erwartet. Nachdem wir eine aus unserer Sicht sehr gelungene Wirtschaftssimulation getestet und im noch laufenden Newsletter beworben haben, meldeten sich bis heute mehr als 40 Leute an, wovon aktuell ca. 14 aktiv spielen. Der Beste hat mit sage und schreibe 1,590.18$ Aktienkurs vorgelegt.

Gutschein für den Besten Spieler

Wir von bwl24.net haben uns überlegt, dass ab dem Zeitpunkt, wo regelmäßig 50 Spieler aktiv regelmäßig spielen dem besten pro Woche einen Gutschein schenken. Also bei Amazon oder ähnliches.

Sei in der Besteliste der Betriebswirte dabei

Es gibt selbstverständlich auch eine Besteliste im Manager Game. Dort stehen die wöchentlichen Super BWLer drin.
Also anmelden und beim Planspiel mitmachen. Nur so kannst du in die Liste kommen. Es kostet auch nichts, außer eine Stunde deiner Zeit. In dieser Stunde lernen einige mehr als im ganzen Semester ;-)

Umfragen - Wenn alle fragen und keiner antwortet

Samstag, 26. Juli 2008
So könnte die Überschrift in einer Zeitschrift zur Betriebswirtschaft lauten. Das Problem wird wohl fast jeder Studenten schon mal gehabt haben. Ich gebe zu, ich hatte das Problem während meines Studiums der BWL nicht. Wovon rede ich?

Starte eine Onlineumfrage als Datenbasis zu deiner Hausarbeit

Viel Studenten haben die Aufgabe eine Hausarbeit, Studienarbeit, Diplomarbeit, Masterabeit oder Bachelorarbeit zu schreiben. Einige drücken sich darum, andere schreiben lieber Hausarbeiten als Klausuren. Wie auch immer, der Trend geht unserer Beobachtung zu vorangestellten Umfragen, das heißt der Student erhält vom Prof. ein Thema mit der Anmerkung: "Stellen Sie doch eine Umfrage online, die Studenten nehmen daran teil und Sie haben Ihre Daten und können sich dann darauf in der Arbeit beziehn, Ableitungen herleiten oder Thesen aufstellen." So weit das Problem oder der Beginn des Schlamassels.

Wo liegt das Problem eine Umfrage als Datenbasis zu nutzen?

Ganz einfach, wenn an der Umfrage ca. 400 Menschen teilnehmen, dann kann man auf eine wesentlich höhere Grundgesamtheit schließen, als würden nur 200 oder 5 Teilnehmer abstimmen. Je größer die Stichprobe, desto größer die Grundgesamtheit oder je höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Vermutung auf eine bestimmte Menge Menschen auch zutrifft. Das Problem liegt in der Verfügbarkeit. Ein durchschnittlicher Student hat in der Regel nciht so viele Freunde oder Bekannte, die an der Umfrage teilnehmen könnten. Wieder andere haben keinen Internetzugang oder keine Zeit. Ein anderer Teil macht absichtlich falsche Angaben in der Befragung. Alles in allem bekommt man mit viel Glück 20 vielleicht auch 40 Personen zusammen und das reicht m.E. nicht aus, um darauf eine vernünftige oder aussagekräftige These oder Vermutung abzugeben. Wo bekommt man mehr Leute her, die abstimmen oder den Fragenkatalog beantworten?

Unsere Beobachtungen

Seit Februar 2006 ist unser Forum schon online. Seit dieser Zeit werden mehr und mehr Onlineumfragen gepostet und von den Besuchern verlangt daran teilzunehmen. Mit mehr oder weniger Erfolg. Seither wurden ca. 28 Umfragen bereitgestellt, mit mehr oder minder viel Liebe, Enthusiasmus oder Engagement. Was daraus wurde blieb uns bisher verborgen, da die Autoren sich bisher nie wieder meldeten, darum kümmerten oder sich mal bedankten, geschweige denn ein Ergebnis veröffentlichten.

Welche Fehler werden gemacht?

Wie bereits oben beschrieben fehlt die Pflege der Einträge. Es wird von den Usern verlangt "Helft mir bitte bei meiner Hausarbeit oder Diplomarbeit." aber keiner kümmert sich im Forum um die Teilnehmer. Die Aufforderung wird nicht nur bei uns gepostet, sondern parallel in vielen anderen Foren zur Wirtschaft, BWL oder VWL. Wer kann gelichzeitig so viele Einträge, aufforderungen und Daten verwalten.

Nutzen der Teilnahme wird verschwiegen

Bisher hatte wir erst einen, der auch den Nutzen der Teilnahme erklärt hat.
Der Nutzen für Sie: - Informationen über die brisante Lage der Verbraucher angesichts der vielfältigen Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten des Staates - Teilnahme an einem Gewinnspiel, bei dem 5x20 EUR in bar verlost werden - Kostenlose Zusendung der vollständigen Diplomarbeit als pdf (auf Wunsch)

Preise oder Gutscheine fehlen

Viele Studenten beginnen schon Preise zu verlosen oder zumindest zu erkennen, dass die Teilnehmer, auch wenn es nur Studenten sind, nicht kostenlos an der Umfrage teilnehmen. Man muss also etwas bieten, um die Studies zu locken. Doch kann man mit einem Gutschein von 20 Euro der zwischen 30 oder noch mehr Teilnehmern verlost wird, jemanden hinter dem Ofen vorlocken? Sicher nicht. Da muss schon etwas mehr kommen. Auch 50 oder 100 Euro sind denke ich zu wenig, da eine Umfrage mit Verlosung immer einen Lotteriecharakter hat und die Unsicherheit mit dabei ist, überhaupt etwas zu gewinnen. Nun kommen wir aber schnell dahin, die Frage zu stellen "Wer soll die teuren Gutscheine oder Preise bezahlen?" Dazu später mehr.

Browser oder Auflösung für den Benutzer einschränken

Das ist wohl das Schlimmste, was der Studierende machen kann.
Bitte surfen Sie nur mit dem Internet Explorer und nehmen Sie nur an der Umfrage teil, wenn Ihr Browser Cookies akzeptiert. Bitte beachtet, dass ihr bei der Nutzung des Internet Explorers die Cookies akzeptieren müsst. Firefox Benutzer müssen darauf nicht achten.
Die Websites dieser Umfrage sind für eine Auflösung von 1024 x 768 optimiert
Was ist los? Nun soll ich auch noch meinen Computer umrüsten, um an DEINER Umfrage teilnehmen zu können. Dann lass ich es lieber gleich. Das wäre wohl die Antwort des schwankenden Teilnerhmers. Wenn die Software dahingehend Probleme bereitet oder der User diese Probleme vorgesetzt bekommt, wechselt die Software oder das Umfragensystem. Keiner setzt Zeit für eine Umfrage ein, um seinen PC umzubauen oder andere technische Know Hows zu lernen. Es muss einfach klappen, alles andere ist Murks. Lange Erklärungen, warum, wieso und deswegen wil keiner hören. Also kümmert auch darum, dass es funktioniert. Dann klappt auch die Umfrage.

Werbung in der Umfrage

Bäääh, das geht gar nicht, da lenkt man die Befragten nur ab und leitet sie im schlimmsten Fall von der Umfrage zu einem anderen Angebot weg. Das Ergebnis kann sich jeder selbst ausmalen. Also auf keine fall Werbung. Wenn die Umfrage nur mit Reklame angeboten wird, nimm einen anderen Anbieter, davon gibt es genügend oder sprich mit deiner Hochschule, der Systemadministrator oder Verantwortliche kann dir sicher eine Umfrage ohne Werbung einrichten.

Es dauert nur 5 Minuten

Versprich nix, was du nicht halten kannst. Stellt der bereitwillige Teilnehmer während der Beantwortung fest, dass du mit der Dauer der Beantwortung gelogen hast, verärgerst du ihn und er bricht mitten drin ab und du hast keine Daten. Derjenige wird mit Sicherheit auch nie wieder eine andere Umfrage beantworten.

Zu lange Fragestellungen oder doppelte Fragen

Auch nicht gerade förderlich für ein gutes Ergebnis. Geh die Fragen vorher mit einem Experten, deinem Professor oder einem Betreuer durch. Einmal gestartet, kannst du nicht mehr viel ändern. Und die Teilnehmer des Panels nervt es auch, wenn sie 3 mal die selbe Sache beantworten sollen. Umfrage unbedingt vorher testen.

Rahmendaten werden verschwiegen

Wer von anderen verlangt eine Umfrage auszufüllen, sollte zumindest das Thema seiner Hausarbeit nennen oder wozu die Daten dienen sollen, was soll erreicht werden? Wann liegen ergebnisse vor, wie lange läuft die Umfrage? Usw.

Das Ergebnis interessiert nicht nur die Teilnehmer

Wenn ich schon eine Umfrage starte, dann sollte ich auch das Ergebnis veröffentlichen. Das interessiert in den meisten Fällen nicht nur die Teilnehmer, sondern auch andere Menschen, Firmen und Institute. Und wer überlegen kann, der könnte sich auch vorstellen, dass bei einer entsprechend guten Beschreibung mit relevaten Daten, Fakten und Ergebissen, die ein oder andere Firma aufmerksam wird und den Kontakt zum Autor sucht. Da könnte mehr draus werden, ein Praktikumsplatz, eine betreute Diplomarbeit oder gar ein Job nach dem Studium. Also seit nicht so faul und denkt nur bis zum nächsten Semester. Da draußen gibt es Firmen die gute Leute suchen.

Behandel die Leser nicht wie Vieh

ich brauche eure Hilfe bei meiner Diplomarbeit!!!! hier ist der Link: dddd.de
Hallo, wir sind Betriebswirte oder wollen welche werden. Kosten- und Nutzenverhältnis werden bei uns höher gehandelt als ein gutes Mitagessen außerhalb der Mensa. Also bitte etwas mehr anstrengen und freundlicher sein oder würdest du einer solch höflichen Aufforderung folgen?

Im nächsten Teil der Reihe verraten wir dir, wie du eine wirklich erfolgreiche Umfrage erstellst.

Bis dahin, schönen Sommer.

Reicht das BAföG für einen Studenten zum Leben?

Samstag, 19. Juli 2008
Wir haben im Mai diesen JAhres eine Onlineumfrage gestartet und wollten von den Besuchern des Studentenprotals wissen:

Reicht das BAföG zum Leben?

Wenig überrascht haben wir diese Umfrage noch im Newsletter im Juni gestartet, so dass wir eine noch größere Menge an Studies erreichen. Insegesammt haben 370 Studenten an der Umfrage teilgenommen und hier das Ergebnis: 38,6% und damit die Mehrzahl der Befragten antworteten "Ich bekomme gar kein BAföG". Damit war klar, dass diese Studies entweder "reiche Eltern" haben oder einen Nebenjob nachgehen müssen, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Nicht sonderlich überraschte uns die zahl von 122 (33,0%) der Befragten, welche den Nebenjob als dringende und notwendige Verdienst- oder Einnahmequelle angaben. 19,4 % der Studies sind mit ihrer Finanzsituation zufrieden, sie erhalten BAfög und kommen damit auch klar. (Beneidenswert, oder ;-) Komischerweise sind 8,9 % der Befragten gar keine Studenten, haben aber trotzdem abgestimmt. Das passiert wohl in jeder Umfrage.

Fazit

INsgesammt geben mehr als 71 % und damit mehr als 2/3 der Befragten an, dass sie entweder gar kein BAfög bekommen oder mit einem Nebenjob Geld dazuverdienen müssen.

Welcher Nebenjob ist der richtige?

Was im einzelnen zu tun ist, wie viel man verdient und wer in deiner Region welche Nebenjobs anbietet kannst du im im Portal mit mehr als 30 Nebenjobs erfahren. Solltest du da nciht das richtige findn, kannst du einfach dein Gesuch, deine Vorstellungen bzw. deine Wünsche posten. Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Erfolg im Studium und einen richtig guten und hochbezahlten Nebenjob ;-)

Bei vorgeschriebenem Praktikum entfallen Beiträge

Samstag, 19. Juli 2008

Ist in der Studienordnung ist ein Zwischenpraktikum vorgeschrieben, gelten für die Sozialversicherungspflicht eigene Regeln. Der Student, der ein vorgeschriebenes Praktikum ableistet, zahlt keine Beiträge zur Sozialversicherung. Dabei sind die Anzahl der Wochenstunden und die Höhe des Entgeltes unerheblich. Die studentische Krankenversicherung wird in gleicher Höhe weitergezahlt. Eine Ausnahme stellen dabei die familienversicherten Studenten dar. Liegt ihr monatliches Einkommen über 355,00 EUR, müssen familienversicherte Studenten für diesen Zeitraum den Beitrag für die studentische Krankenversicherung entrichten. Rentenversicherungspflichtig sind Studenten auf Grund eines vorgeschriebenen Praktikums in keinem Fall.

Quelle: AOK Thüringen

Studenten lernen BWL mit Wirtschaftssimulation

Sonntag, 13. Juli 2008

Auf unserer Suche nach guten Seiten, Hilfen und kostenlosen Studentenangeboten im Netz sind wir auf eine Wirtschaftssimulation gestoßen.

Was ist eine Wirtschaftssimulation?

Eine Wirtschaftssimulation ist eine Art Planspiel, bei dem ein Unternehmen, dessen Management und die Marktwirtschaft simuliert wird. Es nehmen eine unterschiedliche Anzahl von Spielteilnehmern am Onlinegame teil. Alle Mitspieler spielen gegeneinander um den besten in der Rangliste. Jeder führt sein eigenes Unternehmen und muss auch selbst in diesem Entscheidungen treffen. Marketing, Investitionen und Kapazitätserweiterungen sind an der Tagesordnung. verschiedene Szenarien und Produkte bestimmen den Spielablauf.

Wer kann an dem Browserspiel teilnehmen?

Dahingehend gibt es keine Beschränkungen, im Gegenteil, die Anmeldung ist kostenlos und auch das Spiel selbst. Gespielt wird in Runden von jeweils einer Stunde. Jeder kann pro Woche maximal 12 Runden spielen, dann wird ausgewertet und eine Ranking erstellt.

Wer gewinnt das Netzspiel?

Gewonnen hat derjenige, dessen Aktienkurs am Schluss des Spiel den höchsten Kurs ausweist.

Weitere Informationen erhältst du auf unserer Seite zum Thema Wirtschaftssimulation.

Und nun viel Glück und fleißig lernen. Übrigens, man kann auch beim Konkurrenten "in die Karten sehen" und dort sich einige Tipps und Tricks abgucken.



Wirtschaftssimulation