Ökologismus: die FAZ bricht die Schweigemauer

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Nachdem im britischen Fernsehen "The Great Global Warming Swindle" gelaufen ist, bricht die Frankfurter Allgemeine Zeitung auch in Deutschland die Schweigemauer. Ob das die entstehende IPCC-Ökodiktatur noch stoppen kann, ist freilich eine ganz andere Frage.

Kyoto Nein Danke!So schreibt Christian Bartsch in der FAZ vom 27. März auf Seite T5 klipp und klar, daß es in der Erdgeschichte schon immer Klimaänderungen gegeben habe, die freilich nie eine Korrelation zum historischen CO2-Gehalt der Luft aufgewiesen haben. Eine Vielzahl historischer Beispiele werden angeführt. Darauf aufbauend widerlegt Bartsch Stück für Stück die Argumente der Ökologisten. Die Argumente, die wir jetzt in der FAZ lesen können – wie etwa, daß Wasserdampf ein viel wirksameres "Treibhausgas" sei oder daß das Kyoto-Protokoll nicht dem Umweltschutz, sondern der Herrschaft durch künstliche Verknappung diene – konnte der geneigte Leser teilweise schon vor Jahren hier im BWL-Boten lesen.

Düster ist die Prognose, zu der Bartsch in der FAZ kommt, die aber freilich auch schon seit Jahren das Hauptergebnis der Analyse des BWL-Boten ist: daß das Kyoto-Protokoll und die auf ihm aufgebauten Repressionsmechanismen die "schlimmste Selbstverstümmelung" sind, "die sich Menschen ausdenken können", und unweigerlich in eine "weltumspannende Klimadiktatur" münden wird. Wir haben dies immer als Öko-Faschismus bezeichnet. Jetzt aber lesen wird dies nicht mehr nur im Boten, sondern sogar schon in der FAZ.

Und noch immer lehnt sich die Kanzlerin, die es als ausgebildete Naturwissenschaftlerin besser weiß, in Sachen "Klimaschutz" am weitesten aus dem Fenster, was den derzeitigen Nachhaltigkeitswahn erzeugt. Nach Hitler und der DDR ist gerade eine dritte Diktatur im entstehen, vermutlich die tödlichste von allen. Und wieder geht das Unheil von Deutschland aus. Doch wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht (Art. 20 Abs. 4 GG). Solange das nominal demokratische Grundgesetz noch nicht ganz von der EU entmannt ist haben wir eine Chance, die totale Ökologie zu stoppen. Nicht nur Diktaturen gingen von deutschem Boden aus, auch das Ende des roten Terrors begann mit der Wende in der DDR. Eine neue Wende ist noch möglich, aber wir müssen uns beeilen. Sonst folgen neue bleierne Jahrzehnte, und ehemalige DDR-Bürger wissen gut, was ich meine.

Links zum Thema: Wo es rückwärts vorwärts geht: über Produktivität, Knappheit und Herrschaft | Tractatus Oeco-Politicus | Politik im Rinderwahn, oder Deutschland im Öko-Frühling | Dichloro-diphenyl-trichloro-ethane, oder von der Rückkehr der Menschlichkeit (interne Links)

Literatur: Bartsch, Christian, "Mehr Licht im Dunkel des Klimawandesl. Angsterzeugende Horrorszenarien führen auf den falschen Weg", in: "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 27.03.2007, "Technik und Motor", S. T5.

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