Emissionshandel für Privathaushalte beginnt – jetzt schon!

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Anfang 2005 hat in Deutschland der Emissionshandel in CO2-"Klimascheinen" begonnen, und inzwischen Tausende von Arbeitsplätzen vernichtet. Wir haben an dieser Stelle immer wieder davor gewarnt, daß auch Mobilität und Gebäudeheizungen bald in die Öko-Zwangswirtschaft mit einbezogen werden. In der Tat ist ja eine Kürzung des Energieverbrauches in diesen beiden Bereichen schon in §4 des Zuteilungsgesetzes gesetzlich festgeschrieben. Jetzt scheint sich zumindestens eine unserer Prognosen schneller zu erfüllen als selbst wir es vorausgesagt haben: im Emsland soll noch dieses Jahr mit dem Emissionshandel für Privathaushalte begonnen werden – zunächst noch auf freiwilliger Basis.

Kyoto Nein Danke!So "dürfen" in dem zunächst noch freiwilligen "Modellversuch" in mehreren Orten im Landkreis Emsland jetzt auch Privathaushalte mit Emissionszertifikaten handeln. Diesen Haushalten wird nach dieser Meldung zunächst eine Subvention für eine Verknappungsberatung i.H.v. 300 Euro gewährt. Erzielte Kürzungen werden mit 20 Euro pro Tonne CO2 "vergütet".

Ganz offensichtlich wird also schon die kollektive Rationierung von Herzenergie ausprobiert, die nach dem Zuteilungsgesetz ab 2008 für alle Haushalte und den gesamten Verkehr vorgesehen ist. Es wundert nicht, daß mit den sogenannten "Energiepässen" schon anderweitig bundesweite Vorbereitungen zur Energierationierung durchgeführt werden, denn eine Erfassung aller Heizungen ist die Voraussetzung zur Erzwingung eines Emissionsrationierungssystems. Wir wissen auch, warum die Straßenmaut nicht als Vignette sondern streckenabhängig ausgestaltet wurde: das viel teurere und bekanntlich zu Anfang nicht funktionierende Tollcollect-System ist die technische Voraussetzung, die vom Gesetz vorgeschriebene CO2-abhängige Mobilitätsrationierung durchzusetzen.

Wir müssen also bald nicht nur immer teurere Energie bezahlen, sondern auch das Recht, Auto zu fahren und zu heizen noch zusätzlich per "Klimaschein" erwerben. Der sogenannte Treibhauseffelt bleibt indes ein Glaubensartikel – wie auch die ganze zugrundeliegende Ökoreligion. Dennoch wurden bekanntlich auch für die Wirtschaft wurden im zweiten Kyoto-Fünfjahresplan weitere einschneidende Drosselungen beschlossen, die natürlich zu entsprechenden Teuerungen für die Verbraucher führen werden. Da paßt es gut, daß gerade gestern die Meldung durch die Medien lief, daß in Deutschland mehr gestorben als geboren wird: kein Wunder. In diese Öko-Diktatur setze ich auch kein Kind. Das Problem löst sich damit auf biologische Art und Weise ganz von alleine. Das ist traurig, aber solange wir nicht die Kraft haben, endlich wieder unsere eigenen Interessen wahrzunehmen ganz offenbar unvermeidlich.

Links zum Thema: Gebäudepässe ab 4. Januar obligatorisch – aber warum? | Energierationierung für Heizungen wird schon vorbereitet | Zwischenruf: ein heißer Sommer macht noch keine Klimakatastrophe | Die zehn Gebote der Öko-Religion | Zwischenruf: Was uns der kalte Claus zu lehren hat, wir aber nicht lernen wollen | Schneechaos in Europa: die »globale Erwärmung« schlägt wieder zu | Tractatus Oeco-Politicus | Zweiter Fünfjahresplan: Weitere Drosselung der Wirtschaft ab 2008 beschlossen | Die zehn Gebote der Öko-Religion | Emissionshandel: mit größter Schadenfreude… (interne Links) Gesetz über den nationalen Zuteilungsplan für Treibhausgas-Emissionsberechtigungen | Meldung auf stromtip.de (externe Links)

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