Zwischenruf: ein heißer Sommer macht noch keine Klimakatastrophe

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Kaum ist es mal ein paar Tage heiß und drückend schwül, sind die Medien wieder voll der Ökopropaganda, daß wir den angeblichen Treibhauseffekt schon jetzt hätten. Daß auch mit modernster Rechentechnik nicht mal für zwei Wochen eine verläßliche Wetterprognose möglich ist hindert die Ökochonder nicht daran zu behaupten, in hundert Jahren wäre es genau sechs Grad wärmer als heute. Das wissen wir natürlich ganz genau. Und der letzte Winter ist anscheinend längst vergessen.

Kyoto Nein Danke!Dabei wäre der ein guter Gegenbeweis gewesen, denn tagelange Schneefälle ließen zahlreiche Dächer einstürzen und ganze Regionen waren zum Teil fast zwei Wochen ohne Strom – weil die Masten und Leitungen der Last des Eises nicht mehr standhielten. Schneechaos in Portugal, und das schon im November: So weit kann es also mit dem Treibhauseffekt noch nicht her sein, aber vor einem halben Jahr wollte das keiner wahrhaben. Die paar heißen Tage jetzt im Hochsommer werden dagegen als Kronzeuge für die angebliche globale Erwärmung herangezogen.

Selektiver könnte die Wahrnehmung nicht sein, und das ist kein Einzelfall: Schon vor vier Jahren zeigten wir, daß es an der Elbe schon immer Hochwasser gegeben hat. Jetzt aber gilt jeder Pegelstand als Zeichen der kommenden Klimakatastrophe: kommt die Elbe in die Keller, dann ist die globale Erwärmung schuld. Muß man bei Dresden mangels Wasser die Flußschiffahrt einstellen, so wie jetzt, dann ist natürlich auch der Treibhauseffekt schuld: Ein Lehrbuchbeispiel für selektive Wahrnehmung!

Und für die Wirksamkeit der Öko-Propaganda, die schon seit Jahren auf uns einprasselt. Joseph Goebbels hätte seine Freude an den Ökologisten gehabt, die es binnen wenigen Jahren nicht nur geschafft haben, ihre Prognose von einem angeblich kommenden globalen Winter auf die angebliche Treibhauskatastrophe zu ändern, sondern auch noch geglaubt zu werden.

Dabei gab es auch lange vor dem Industriezeitalter lange und heiße Sommer: glaubt man Hans Schuh (in "Die Zeit" vom 27.07.2006), war der Sommer 1540 deutlich länger und heiße als 2003 oder 2006 – ebenso 1534. Auch in den Jahren 987 bis 1007 gab es eine ganze Serie extrem heißer Sommer – man spricht vom "mittelalterlichen Optimum". Und so schlecht kann das nicht gewesen sein, denn es förderte die Landwirtschaft und damit das Leben.

Eine weitere Drosselung der Wirtschaft ist unter dem Vorwand des angeblichen Treibhauseffektes dennoch schon beschlossen. Das freilich scheint den schlafmützigen Michel nicht zu stören, denn für die Zerstörung seines Arbeitsplatzes, seiner wirtschaftlichen Existenz und seiner einstmals stabilen und preisgünstigen Energieversorgung erhält er das ideologische Hochgefühl, den Planeten gerettet zu haben. Vor der globalen Erwärmung oder dem einst von den gleichen "Wissenschaftlern" prognostizierten weltweiten Winter – wen kümmert das schon wenn es draußen so heiß ist, daß man keinen klaren Gedanken fassen kann?

Wir haben, so lernen wir aus der gegenwärtigen Öko-Propagandaschlacht, noch immer nichts dazugelernt. Doch wer nicht hören will, muß fühlen – so eine einfache aber immer wieder zutreffende Weisheit.

Links zum Thema: Zwischenruf: Was uns der kalte Claus zu lehren hat, wir aber nicht lernen wollen | Schneechaos in Europa: die »globale Erwärmung« schlägt wieder zu | Kleine Chronik der Flutkatastrophen in Dresden und Sachsen | Tractatus Oeco-Politicus | Zweiter Fünfjahresplan: Weitere Drosselung der Wirtschaft ab 2008 beschlossen | Die zehn Gebote der Öko-Religion | Emissionshandel: mit größter Schadenfreude… (interne Links)

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