Öko-Narrenhaus: »Projektbezogene Mechanismen«, oder was ein Schweinefurz »wert« sein kann

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Schon mehrfach berichteten wir an dieser Stelle über den Emissionshandel. Insbesondere legten wir dar, wie dieses planwirtschaftliche Zwangsinstrument Arbeitsplätze vernichtet und haben in diesem Zusammenhang schon zahlreiche Zeugenaussagen von Arbeitslosen erhalten, die an den unter Energierationierung stehenden Anlagen arbeiteten. Wir stellten auch dar, wie die Öko-Planwirtschaft uns wenigstens bei den Energiepreisen zu einer Spitzenposition verholfen hat und warnten vor der bereits in §4 des Zuteilungsgesetzes festgelegten Ausweitung des Emissionshandels auf Verkehr und Gewerbe, was offenbar beim Straßenverkehr durch die Maut und bei privaten Heizungen durch die "Energiepässe" durchgesetzt werden soll. Jetzt steht der nächste Grad des Öko-Wahnsinns an: die sogenannten "Projektmechanismen".

Kyoto Nein Danke!Und das klingt wie eine absurde Satire aus dem Öko-Tollhaus, denn anderswo gibt es das schon: Hat Neuseeland vor einigen Jahren noch allen Ernstes die Furzsteuer eingeführt, da man den Planeten retten kann, wenn man die zahlreichen Schafe des Landes am Pupsen hindert, konnte der kanadische Energieversorger Transalta und Tokyo Electroc Power dem chilenischen Schweinefleischproduzenten Agrosuper schon einen Millionenbetrag zahlen, daß dieser die Methanemissionen, also Furze seiner über 100.000 Tiere auffängt und das Gas verbrennt (der "Kyoto-Schweine-Deal"), und hierfür dann "Emissionsrechte" erhalten, die er zum Betrieb seiner Kraftwerke "braucht". Ja, das ist keine Satire, leider. Mit Inkrafttreten des "Gesetzes zur Einführung der projektbezogenen Mechanismen nach dem Protokoll von Kyoto zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen vom 11. Dezember 1997, zur Umsetzung der Richtlinie 2004/101/EG und zur Änderung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes" (Quelle) gibt es so einen Blödsinn auch bei uns – allerdings erst ab Beginn des zweiten Kyoto-Fünfjahresplanes Anfang 2008.

So tritt Deutschland nach §1 dieses Gesetzesmachwerkes jetzt als Investor oder "Gastgeber" (will heißen: Schenker) von Projekten auf, die zu "Emissionsreduktionseinheiten" führen. Werden solche "Klimaprojekte" von einer noch zu schaffenden Bürokratie "verifiziert", so erhält der Projektträger "Emissionsgutschriften" in Form von "Klimascheinen". Wir kriegen also keine Furzsteuer mehr, können aber bald Schweinemethan kaufen – oder anderen Blödsinn tun und für viel Geld "verifizieren" lassen. Daß dieser, sorry aber dieser harte Begriff triffts, Scheißdreck auf Kosten des Stromverbrauchers und damit praktisch des gesamten Binnenmarktes abgewickelt wird, versteht sich von selbst. Das Anfang des Jahres eröffnete Öko-Narrenhaus überholt damit jede Satire.

Daß nach wie vor keine Beweise für das Vorliegen eines globalen Klimawandels oder gar eines vom Menschen verursachten "Treibhauseffektes" vorhanden sind, und daher zahlreiche Wissenschaftler, darunter viele Nobelpreisträger das Protokoll von Kyoto als "irrationale Ideologie" bezeichnet haben, interessiert die parasitäre Kaste dabei wenig. Eine wildgewordene Bürokratie von Ökochondern und Industrieverhinderern erfindet immer absurdere und wahnwitzigere Planetenrettungsprojekte, die auf Kosten der Arbeitsplätze und damit auf Kosten der Lebensleistung und wirtschaftlichen Existenz zahlloser Menschen in Deutschland gnadenlos durchgesetzt werden. In wahrlich kafkaesker Absurdität haben diese lebensfeindlichen Verteuerungs- und Rationierungsmechanismen mit Umweltschutz nun wirklich so gar nichts mehr zu tun, aber der deutsche Michel hält still, denn er ist ja mit dem Ausfüllen von Alg2-Anträgen voll beschäftigt. Aber selbst Schweinefurze zu Handelswaren zu machen, dürfte noch nicht das Ende der Fahnenstange sein: in England hat man sich schon viel drastischere Disziplinierungs- und Unterdrückungsmaßnahmen für die Zeit nach 2012 ausgedacht, wenn das Protokoll von Kyoto seinen wahrlich wohlverdienten Tod stirbt.

Links zum Thema: Moskau ratifiziert Kyoto: Ein Ausblick | Exportprämie für Arbeitsplätze beschlossen | Liste mit Anlagen, die ab 2005 der Energierationierung unterliegen | Wie der Emissionshandel den Strompreis in die Höhe treibt, und was man dagegen tun kann | Energierationierung für Heizungen wird schon vorbereitet | Keine Satire: Die Furzsteuer kommt! | Öko-Wahnsinn: Der Kyoto-Schweine-Deal | Proteste und Petitionen von Wissenschaftlern gegen "Klimapolitik" und das Kyoto-Protokoll | Individuelle Energierationierung in England ernsthaft geplant! (interne Links) Gesetz über den nationalen Zuteilungsplan für Treibhausgas-Emissionsberechtigungen | Gesetz zur Einführung der projektbezogenen Mechanismen nach dem Protokoll von Kyoto(externe Links)

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