Kein politischer Klimawandel: Die Öko-Profiteure von der CDU

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Schon vor einiger Zeit demonstrierten wir, wie die Windkraft Arbeitsplätze vernichtet und Rohstoffe verschwendet. Im Mai zeigten sich dann die ersten Hinweise auf die energiepolitische Zukunft unter einer möglichen Bundeskanzlerin Merkel. Auf sturmlauf.de ist jetzt eine Liste mit CDU- und FDP-Politikern veröffentlicht worden, die ihrerseits die erneuerbaren Energien unterstützen – oft aus ganz eigennützigen Interessen, z.B. als Windrad-Betreiber. Die Öko-Profiteure von der CDU: Sollte es also zu einem Regierungswechsel kommen, wird sich offenbar nichts verbessern: Die Energiepreise bleiben hoch, und mit ihnen die Arbeitslosigkeit.

Kyoto Nein Danke!Das verwundert nicht, denn die Energieverknappung und -rationierung, die derzeit auf die Fluggesellschaften und demnächst auch auf private Heizungen ausgedehnt werden soll, haben wir nicht Rot-Grün, sondern Klaus Töpfer von der CDU zu verdanken, der einst den Beitritt Deutschlands zum Kyoto-Protokoll angeschoben hat: Jürgen Trittin früher vom stalinistischen Kommunistischen Bund Westdeutschlands (KBW), jetzt von den Grünen, was freilich kein großer Unterschied ist, hat das nur noch willig vollstreckt. Falls es also nach der (vermutlich!) bevorstehenden Wahl zu einer großen Koalition kommt, dann wird nur formal vollzogen, was eigentlich schon längst besteht: die Einigkeit der politischen Kaste gegen die Interessen des Volkes.

Wir haben also in Wirklichkeit nur eine Schein-Wahl, denn selbst wenn es zur Wahlhandlung kommt, was ja immer noch nicht sicher ist, haben wir nicht wirklich eine Wahl. Arbeitsplätze werden weiter exportiert, und es werden weiter verlogene Krokodilstränen über die hohe Zahl von Arbeitslosen vergossen. Die Energiekonzerne, die ihre "Emissionsrechte" gleich zu Beginn des Jahres gewinnbringend verkauft haben, um jetzt die da Frankreich Deutschland den kostengünstigen Atomstrom abgedreht hat die Strompreise weiter anheben zu können, haben Planungssicherheit, denn es geht weiter wie bisher. Diesen Vorwurf muß man freilich auch der Sturmlauf-Seite machen, die nämlich ebenfalls der herrschenden CO2-Ideologie verhaftet ist, also nur gegen Windenergie, nicht aber für einen grundsätzlichen Wandel ist.

Im Gegensatz zum BWL-Boten unterstützen die Sturmlauf-Betreiber damit das Regime. Sie haben damit wesentlich bessere Chancen, ihr Projekt fortzusetzen, denn wenn es nach Otto Schily geht, dürfte der BWL-Bote ja bald in Schutzhaft sitzen.

Links zum Thema: Wie die Windenergie Arbeitsplätze und Rohstoffe vernichtet | Erste Hinweise auf die energiepolitische Zukunft unter Merkel | Schluß mit Urlaub und Freiheit: Müssen Fluglinien bald »Emissionsrechte« erwerben? | Energierationierung für Heizungen wird schon vorbereitet | Frankreich kappt Stromversorgung: Neue Energiepreisexplosion im Sommer? | Emissionshandel: Die Affäre mit dem »C« | Schily: Schutzhaft für »gefährliche Personen« | Tractatus Oeco-Politicus (interne Links)

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