Wieder eine Flugaffäre, wieder die Grünen

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Der Spiegel berichtete gestern in seiner Online-Ausgabe, daß die Landwirtschaftsministerin Künast und Bundesumweltminister und (ehemaliger?) kommunistischer Kader Jürgen Trittin eine Maschine der Bundesluftwaffe geordert haben, um innerhalb von Brasilien Ausflüge unter anderem zu einer Alkoholfabrik und zu Landbesetzerfamilien zu unternehmen. Dabei seien Trittin und Künast, so der Spiegel, auf getrennten Wegen per Linienjet, erster Klasse, versteht sich, nach Brasilien angereist, und wollten erst dort zu ihren Landausflügen auf die Bundeswehr umsteigen, die also leer anreisen sollte, fast 20.000 km Flug für ein paar Inlandhops. Erst nach den Recherchen des Spiegels, und nachdem die hohen Herrschaften offenbar doch an die Flug- und Bonusmeilenaffären von Rita Süßmuth, Rezzo Schlauch und Cem Özdemir dachten, und ihnen möglicherweise auch aufgrund der jüngsten Vorschläge zur Streichung von Politikerpensionen plötzlich der Arsch auf Grundeis ging, bestellten sie die Maschine kurzerhand wieder ab – als sie sich bereits in der Luft auf dem Weg nach Brasilien befand.

Besonders übel stößt dabei auf, daß noch vor wenigen Wochen Trittin gegen die Billigflieger in Deutschland gepöbelt hatte – und im Frühjahr den internationalen Flugverkehr als am schnellsten wachsende Quelle angeblicher "Treibhausgase" verunglimpft hatte, wider alle wissenschaftliche Vernunft, und freilich erst nachdem er selbst, mit einem umfangreichen Stab, vor einem Jahr zum sogenannten Weltgipfel für "nachhaltige" Entwicklung nach Süd-Afrika gejettet war.

Für die Bundesrepublik Deutschland seien so Kosten in Höhe von ca. 250.000 € entstanden, obwohl man, so der Spiegel, innerhalb Brasiliens mit Linienmaschinen die ministeriellen Ausflugsziele für ca. 200 € erreichen könne. So schlimm kann es also mit der Sozialkrise in Deutschland noch nicht sein, daß man sich das leisten kann – und schließlich haben wir ja noch die Rentner, die Kranken und die Sozialhilfeempfänger, die es gewiß als patriotische Tat empfinden, der ökosozialistischen Führungskaste kleine Bundeswehr-Trips in Brasilien zu spendieren.

Mir fällt in diesem Zusammenhang nur noch der Witz vom Hund des Beamten ein: ein Techniker, ein Lehrer und ein Chemiker streiten sich über die Klugheit ihrer Hunde. Der Hund des Chemikers gießt 375 ml Milch aus einer (pfandpflichtigen) Ein-Liter-Milchflasche in einen Meßbecher. Der Hund des Lehrers teilt 12 Kekse in 3 Viererhäufchen auf. Der Hund des Technikers schließlich zeichnet mit einem Bleistift ein Dreieck, einen Kreis und ein Quadrat auf ein Blatt Papier. Da fragen die Drei den Beamten, was sein Hund könne. Da frißt der Hund des Beamten die Kekse, sauft die Milch, scheißt auf das Papier, bummst die anderen drei Hunde, behauptet, sich dabei eine Rückenverletzung zugezogen zu haben, klagt auf Pension auf Lebenszeit, gewinnt das Verfahren kassiert die Rente und fliegt mit der Bundeswehr in Urlaub.

Links zum Thema: Neuigkeiten aus dem Öko-Narrenhaus | Klimakonferenz in Moskau gescheitert: Von den Russen lernen… | Proteste und Petitionen von Wissenschaftlern gegen "Klimapolitik" und das Kyoto-Protokoll (interne Links) Im Beitrag zitierter Bericht des Spiegel (Externer Link)

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