Öko-Gleichschaltung: so weit sind wir schon gekommen

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Eine vom Magazin P.M. beim Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid in Auftrag gegebene Studie brachte an den Tag, wie weit sich die Ansichten und Meinungen der Deutschen durch die fortwährende ökologistische Propaganda schon verändert haben – das heißt, zu welchem Maß an Verzicht die Leute aus Angst schon bereit sind.

So waren 44% der Befragten Männer und 58% der befragten Frauen der Ansicht, man solle einen autofreien Tag pro Woche einführen. Ob sie allerdings selbst das Auto freiwillig einen Tag pro Woche stehen ließen, oder ob unter den nur 1000 Befragten nur Fahrradfahrer waren, ging aus der Studie nicht hervor. In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch interessant, daß nur 7% der Befragten meinten, der Benzinpreis solle noch weiter steigen – eine Mehrheit will also zurück zur Natur, aber offenbar nicht zu Fuß.

Zwei Drittel (65%) meinten, daß nicht genug nach neuen Energiequellen geforscht werde, und 62% waren davon überzeugt, daß man selbst noch viel Energie sparen könne, ohne sich dabei einschränken zu müssen. Freilich sagten sie nicht, wie das gehen solle. Implizit wird Energiesparen damit aber als Notwendigkeit oder wenigstens als Ziel präsentiert – Propaganda also schon in der Fragestellung.

Und satte 96% vertraten in der Studie die Meinung, Sonnenenergie müsse noch viel stärker genutzt werden, und 81% glauben, „wenn es Pflicht wäre, auf jedem Haus Solarzellen zu installieren, wäre Solartechnik viel billiger und eine echte Alternative zu herkömmlichen Energiequellen“. Ob diese Befragten bereit wären, 2,22 EUR/KWh als reale Kosten der derzeitigen Solarenergie zu bezahlen, und in der Nacht auf Stromversorgung zu verzichten, erhob die Studie nicht – ebenso wurde nicht gefragt, weshalb nicht diese 96% sich bereits freiwillig Solarzellen auf die Dächer montieren lassen, wo dies doch mit so planwirtschaftlichen Mitteln gefördert wurde. Die jahrelange Dauerpropaganda scheint also bestens gefruchtet zu haben.

Auf dieses Ergebnis wären wohl alle Diktatoren der Welt stolz: ohne Zwangsmaßnahmen, nur durch geschickte psychologische Beeinflussung, und insbesondere durch das Erzeugen künstlicher Öko-Ängste, stimmen fast alle Befragten der Einführung radikaler Maßnahmen zu, gegen die die bisherige Planwirtschaft im Energiebereich wohl nur ein Vorspiel ist. Rationierung, Kontingentierung und Abschaltungen, wie kürzlich schon in Italien, sind also offenbar inzwischen ausreichend vorbereitet worden, um die durch künstliche Erhaltung von Arbeitslosigkeit und sozialer Ungleichheit bereits eingeführte Armut im Lande weiter zu vertiefen. Und nichts eignet sich dazu so gut wie neue Energierestriktionen, deren Einführung ab 2005 ja schon beschlossen worden ist.

Links zum Thema: Photovoltaik-Kostenrechnung: 2,22 Euro pro Kilowattstunde! | Benzin für 27 Cent (52,9 Pfennig) pro Liter | Auf dem Weg in die Planwirtschaft: Kommentar zum „Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien“ | Erste Stromabschaltungen in Italien: wann wird auch in Deutschland rationiert? (interne Links) Eine von vielen Quellen im Netz | TNS Emnid (externe Links)

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