Acht Tatsachen über Ozon

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Das derzeit wieder heiße Sommerwetter gibt Anlaß, acht Thesen über bodennahes Ozon zu veröffentlichen, die kontrovers diskutiert werden sollen und wollen. Ganz in der Tradition des BWL-Boten wird dabei weder auf politisch verordnete Denkverbote noch auf political correctness Rücksicht genommen. Der Leser ist aufgerufen, die nachfolgenden Thesen unvoreingenommen zu prüfen und sich selbst eine Meinung zu bilden, anstatt kritiklos zu übernehmen, was ihm von offizieller Seite für richtig zu halten vorgeschrieben wird.

ERSTENS:

Erst die Sonne produziert aus dem natürlichen Gasgemisch, das die Erde umhüllt, Ozon (O3). Die dabei entstehende Konzentrationen schädigen dauerhaft weder Menschen noch Pflanzen. Im anderen Falle wären sowohl Pflanzen als auch Menschen längst von der Erde verschwunden.

ZWEITENS:

Seit Millionen von Jahren entsteht als eine Grundlage des Lebens auf der Tagseite der Erde Ozon. Auf der Nachtseite wird es wieder abgebaut. Umweltminister, Gutmenschen und Planetenretter erklären das zur Ozon-Katastrophe. Sie wollen Autofahrer durch willkürliche Fahrverbote und Tempolimits terrorisieren. Sie degradieren damit die Sonne zum Umweltfeind.

DRITTENS:

Die Umweltminister, Gutmenschen und Planetenretter mißbrauchen die Wissenschaft zur Panikproduktion, um aus der Angst der Menschen politisches Kapital zu schlagen. Nur auf etwa einem Prozent des Straßennetzes herrscht noch freie Fahrt. Diesen winzigen Restfreiraum einer automobilen Gesellschaft wollen sie vernichten.

VIERTENS:

Das ist schon der siebte Versuch rot-grüner Politiker, Restfreiheiten abzubauen. Zuerst instrumentalisierten Sie die Unfallopfer, dann die Abgase, danach den Energieverbrauch. Es folgten das sogenannte "Waldsterben", die Diffamierung als Raser, die CO2-Klimalüge, und jetzt der Ozon-Unfug.

FÜNFTENS:

Die rot-grünen Anti-Autofahrer-Gruppierungen und -Parteien sind Hauptverursacher der Umweltkatastrophen, 1965 stoppten sie den Neubau von Stadtstraßen. Als Bundesregierung bremsten sie den Fernstraßenbau, zuerst ab 1969, dann wieder seit 1998. Seit 1975 vernichten sie durch sogenannten "Rückbau" Straßen und Parkflächen. Dabei stieg die Zahl der Fahrzeuge von 4 Millionen (1960) auf derzeit fast 45 Millionen. Verantwortungsloser wurde Politik noch nie betrieben!

SECHSTENS:

Die so erst erzeugten Staus treiben den Benzinverbrauch und die Abgase in astronomische Höhen, die Fahrleistung dagegen in die Nähe von null km/h. Statt 8 oder 9 Liter schluckt ein Mittelklasseauto im Stau, der mit 4 km/h dahinkriecht, 40 oder mehr Liter pro 100 km Fahrtstrecke. So erzeugt die Umweltpolitik selbst die Umweltprobleme!

SIEBTENS:

Der große politische und publizistische Wirbel, den rot-grüne Umweltminister zur Rettung nichtexistierender Ozonopfer betreiben, ist ein Schlag ins Gesicht der realen Verkehrsopfer. Seit 1970 verweigern die autofahrerfeindlichen Gruppierungen und Parteien die Errichtung längst vorhandener Hochsicherheitssysteme im Straßenraum. Weil dort viel zu geringe Sicherheitsvorsorge betrieben wird, erlitten Millionen Menschen Körperschäden und viele Tausende starben. Dagegen gibt es null Abgasopfer und null durch Ozon Vergiftete!

ACHTENS:

Die Verkehrsumwelt-Katastrophe ist die einzige reale Umweltkatastrophe, die seit 30 Jahren in Deutschland abläuft. Viele der Millionen Verkehrsopfer könnten noch leben und gesund sein, hätten Staat und Politiker für den Menschenschutz in der Verkehrsumwelt nur einen Bruchteil der politischen und finanziellen Ressourcen eingesetzt, die sie zum Schutz von Luft, Tieren, Bäumen, Wasser, Boden und Pflanzen ohne jede fundierte wissenschaftliche Begründung investiert haben.

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